Archiv der Kategorie 'Anti-Amerikanismus'

Der Witz des Tages…

Witz…kommt von den Kasper-Abgeordneten im Iran bzw. aus einer Meldung von spiegel.online, dem halboffiziellen Sprachrohr für US-Bashing, und ist leider keiner.  Siehe hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,508704,00.html . Warum nur hab ich den bösen Verdacht, dass die linke Meinungsmehrheit in Deutschland das wohl ähnlich sehen würde wie die iranischen Abgeordneten…

Der Herr Terrorist von nebenan

Was bleibt eigentlich nun an Erkenntnissen von den vorgestrigen Festnahmen der islamischen Terroristen ? Und welche Lehren sind daraus für die Zukunft zu ziehen ?

Punkt 1: Ich denke, die Diskussion geht in Deutschland hier in eine falsche Richtung. Wer sich in den letzten Jahren einmal ein bisschen mit dem Thema Islam, Radikalisierung usw… beschäftigt hätte, für den kann die Tatsache, dass die neue “Generation” von Terroristen nun aus Konvertiten und scheinbar friedlich koexistierenden Mitbürgern besteht, eigentlich keine Überraschung gewesen sein. Das sind Leute, denen es im Grunde genommen hier “zu gut” geht (schon der Volksmund sagt, wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis und bricht sich ein Bein). Leute, die eigentlich eine schwache Persönlichkeit haben und im Grunde genommen in eine geschlossene Abteilung zur Behandlung von Größenwahn gehören. Menschen, die die immer weitreichendere Freizügigkeit des Westens nicht als Chance (oder auch Herausforderung) begreifen, sondern nur Verachtung für ein System erübrigen, das ihnen eigentlich alle Grundlagen bietet, etwas aus sich zu machen. Da sie dies nicht können oder wollen, geraten sie schon als junge Menschen dann an eine Heilsversprechung, die ihnen die Struktur und Ordnung gibt, die sie vermissen und zur Aufrechterhaltung ihres labilen Selbstbewusstseins auch brauchen wie ein Junkie seine Drogen. Das Problem ist dabei nicht, dass eine Demütigungserfahrung durch den Westen dabei der Auslöser ist - denn Demütigungen erfahren wir alle mehr oder weniger im Leben. Das Problem ist, dass solche Erfahrungen dann in ein scheinbar kohärentes, latent schon vorhandenes Feindbild von westlicher Lebensweise wie ein Puzzlestück eingefügt werden und dann, ähnlich den Verschwörungstheoretikern, alles nur noch aus dieser Sichtweise gesehen wird. Was nicht passt, wird (vom Terroristengehirn) dann passend gemacht.

Punkt 2: Unsere Hilflosigkeit, angemessen auf solche Situationen zu reagieren. Natürlich ist es toll, dass der Plot aufgedeckt wurde und so akribisch die Terrorzelle abgehört und durchleuchtet wurde, was ja letztlich zu dem Polizei-Erfolg führte. Aber das kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es letzten Endes nur ein plumper Zufall und die Dummheit der Terroristen war, die sie erst ins Licht der Behörden rückten (US-Soldaten haben diese übrigens beim Ausspähen der Kasernen in Hanau beobachtet und als erstes gemeldet). Jeder weiss genau, dass wir nicht die Resourcen haben, alle potentiellen Gefährder mit Überwachungsbeamten einzudecken, wenn für 3 Leute schon 300 Beamte über Monate hinweg dafür abgestellt werden müssen. Die Polizeigewerkschaft hat sich gerade erst in diesen Tagen beklagt, dass immer mehr Stellen abgebaut werden bei gleichzeitigem Anstieg an Aufgaben wie Terrorbekämpfung usw…

Punkt 3: Unser “Augen-verschliessen-und-hoffen-dass-schon-nichts-weiter-passiert” Prinzip, welches sich als fatal und gescheitert erwiesen hat. Unsere ewig gleiche Beteuerung, ja nichts und niemanden unter “Generalverdacht” stellen zu wollen, und immer erst alles prüfen zu müssen usw… Die ewige Gleichmacherei und Gleichwertigkeit aller Anschauungen, seien sie auch noch so abstrus. Ich habe noch von keinem zum Christentum oder zum Schamanismus Konvertierten gehört, der eine besondere Vorliebe für H2O2 und andere brisante Stoffe entwickeln würde. Das Leugnen, dass es nun mal in den islamischen Gemeinden gewisse Probleme gibt, um es mal mild auszudrücken. Es fehlt die Bereitschaft, Probleme anzusprechen, und auch aktiv einzugreifen, anstatt immer in Passivität alles abzunicken, was an Lösungsansätzen von den islamischen Verbänden kommt: Gleichgeschlechtlich oder getrennt schwimmen, Kopftuch oder nicht im Klassenzimmer, Schächten oder nicht, Kruzifix ja oder nein - das alles lenkt nur ab von dem strukturellen Problem, das dahinter steckt: der Unvereinbarkeit von gewissen religiösen Weltanschauungen mit einer moderen, aufgeklärten, selbstreflektierenden, in Werten verankerten und geordneten Welt!

Punkt 4: Die Resignation, ihr Gegenspieler (die Panikmache) und das Verlagern von Feinbildern. Gegen Terror kann man ja eh nichts machen, so eine oft gehörte Meinung in diesen Tagen auf der Straße. “Wir sind Teil eines weltweiten Gefahrenraumes” aus dem Munde unseres Innenministers, der - Entschuldigung, aber verdammte Hacke nochmal - für die innere Sicherheit dieses Landes verantwortlich ist. Genau dieses Gefühl ist es doch, was die Terroristen erzeugen wollen: es kann auch dich jederzeit treffen - egal ob du in Kleinkleckersdorf wohnst oder in Berlin-Mitte. Ein Hauch Haifa und Tel-a-Viv light, mitten in Deutschland sozusagen. Vielleicht brauchten wir das, haben wir ja Israel immerhin bisher nie so richtig verstehen können. Dabei sind auch Terroristen nur jämmerliche Gestalten, die genauso Fehler machen und erwischt werden können wie jeder Kleinkriminelle auch. Man braucht nur den Willen und das entsprechende Know-How dazu, man muss immer einen Schritt weiter sein als sie. Ob die Online-Durchsuchung nun das Mittel der Wahl ist, sei dahingestellt. Wenn diese Typen kryptographisch ein wenig heller wären, würden sie über Schäubles Vorstoss wahrscheinlich nur lachen. Und nun sollte auch der letzte gemerkt haben, dass wir mit den Amerikanern (zum Glück) in einem Boot sitzen und diese mit ihrem Anti-Terror-Kampf wohl nicht ganz unrecht haben.

Fazit: Alles zumindest im Prinzip lösbare Aufgaben, wenn man sie mal angehen würde. Von wegen, es gäbe kein eindeutiges Täterprofil, na klar, how about this one: alle modernen Terroristen sind a) Muslime b) jung, meist zwischen 20 und 35 c) Männer (zu 99%, noch) d) gut ausgebildet, haben Chemie-(Grund-)kenntnisse e) sind extrem gläubig, verschleiern dies oft durch überkorrektes, tadellos-unauffälliges Gehabe. So, das sollte doch reichen oder ? Warum ist es in unserem politisch überkorrektem Deutschland so schwer, diese Erkenntnisse in seine grauen Zellen einsickern zu lassen ?

Von Eseln und Elefanten…

show.jpgHach, manchmal gibt es sie noch: diese schönen Momente, wo man einen Augenblick innehalten kann,  und einfach etwas Genugtuung empfindet, wenn Überheblichkeit und Nicht-Wissen über die USA abgestraft werden! Ok, man könnte es auch einfach Schadenfreude nennen - gewiss kein edles Gefühl, aber in diesem Fall schwingt ein Hauch von ausgleichender Gerechtigkeit mit. So wie gestern abend beim Start der neuen Herbst-Staffel von “Wer wird Millionär” mit einem nun zwar bebrillten, aber gut aufgelegten Günther Jauch. Da wurde ein Kandidat gefragt, was denn die Wappentiere der beiden großen amerikanischen Parteien, also der Republikaner und der Demokraten, seien. Wer mal etwas über den Tellerrand geschaut hat in Sachen USA, könnte dabei mitgekriegt haben, dass das nun mal Esel und Elefant sind. Fieserweise wurde dann aber auch als Antwortmöglichkeit Falke und Taube angeboten. Tja, und da der im Fremdkritisieren geübte deutsche Bildungsbürger nun ja jeden Tag die vermeintlichen Schandtaten der sog. “Falken” rund um Präsident Bush um die Ohren gehauen bekommt, wurde dann auch von dem Kandidaten die Antwort “Falke und Taube” gewählt. Trotz Herrn Jauchs Versuch, ihn noch zu beeinflussen, schien er sich seiner Sache sehr sicher und beharrte auf seiner Antwort. Und dank der neuen Risikoregeln bei WWM gings dann wie im Fahrstuhl von 16000 auf 500 Euro hinab. Sonst tun mir ja solche armen Schlucker von Kandidaten auch leid, aber diesmal…konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen - nicht bei so einer Frage…Also nochmals danke, RTL! You really made my day!

SpOn`s Beitrag zur Bildungsdebatte

Statue of libertyNicht nur das ist ein schlimmes Erbe der sieben Jahre Schröder-Regierung und der Gleichgültigkeit bzw. Ablehnungshaltung vieler Deutschen den USA gegenüber: jeder vierte Deutsche kennt nicht die Hauptstadt der USA, gar nur 38 % wissen, dass Washington der erste Präsident der USA war. Aber wie gut, dass wir spiegel.online haben: die Webseite, die mit Abstand die meisten USA-kritischen Artikel auf den Onlinenews-Markt wirft, tut heute mal etwas für die allgemeine (Volks)bildung und stellt ihr turnusgemäßes Online-Quiz unter das Thema “USA”. Doch die allermeisten Fragen sind eigentlich eine Beleidigung für das Niveau eines sich als halbwegs aufgeklärt bezeichnenden Bildungsbürger Westeuropas. Und ob man sich dann auf dieses Ergebnis hier etwas einbilden kann…:

Sie haben 9 von 10 Punkten.Hut ab, Sie kennen die USA wie Ihre Westentasche. Zwischen New York und Los Angeles bewegen Sie sich kenntnisreich und souverän, Sie sind sicher, wenn es um Geschichte, Wirtschaft und Politik geht. Unser Tipp: Gründen Sie in Ihrer Stadt den deutsch-amerikanischen Freundschaftsverein.”

Und der wäre auch dringend nötig, bei dem Nicht-Wissen über die USA hierzulande…

Bieldung fier ahle ?

Es gab ja mal den schönen Spruch von der Bildung für alle, unabhängig von Gesellschaftsschicht, Herkunft,  Reichtum usw… Scheinbar gibt es aber einige Leute, die es geschafft haben, sich diesem Credo der Informationsgesellschaft vehement zu widersetzen. Das Ergebnis ist dann so etwas wie der folgende Kommentar auf einen früheren Artikel von uns. Aus Mitleid mit dem Gastrotintestinaltrakt unserer Leser wurde er zunächst natürlich nicht veröffentlicht, und auch wegen der bedauernswerten Gemütslage seines Verfassers, die diesen wohl offensichtlich zu vorzeitiger Demenz geführt haben muss. Nur damit sich mal jeder ein Bild machen kann, was für Leute heut zu Tage fähig sind, einen Computer zu bedienen:

hallo alle mitteinander.

Warum Islamismus ganz einfach. Ihr der westen gewitzt und auf aller nidrigsten und hintertückisten neveu lügt, abgesehen von der rafienierten heimlichen Anti Islam Propaganda.
so wie hir der fall. als ich den artikel oben gelesen habe habe ich gedacht ” hauaha wo binn ich denn hir gelandet, auf der homepage des kkk persönlich.
heimtückig und velogen wie die ganzen medien im deutschen fernsehn die nur noch zur aufgabe genommen haben das volk dem amerikanischen volke nach zu verblöden, am besten noch mit einem feind und niemand erzählt darüber was der westen alles von den arabern und persern alles gelernt haben.
zuruck zum islamismus .gootes fürchtige wahren und werden nie pazifisten sein denn jeder muslim ist verpflichtet sich zu verteidigen.
eigentlich ist damit alles erklärt fast 90% aller kriege auf der welt gehen auf das konto christlichen interessen verschiedener länder.
die es zu ihrer pflicht gemacht haben unter entwickelte länder und die die es nicht sind ( hauptsache anders müssen sie sein) in konflikte zu reiten sihe Afganistan iraq.

Brr…da sträuben sich einem mehr als nur die Nackenhaare, oder? Und die in dem Geschriebsel zum Ausdruck kommende Weltsicht sollte auch mal jene, die immer noch vom Pazifismus und dem Wandel durch Annäherung träumen, ein klitzekleinwenig aufhorchen lassen…

Wie die Ratten…

Ratte…kommen sie wieder pünktlich aus ihren Löchern gekrochen, um ja den vierten Jahrestag der Irakoffensive nicht zu verpassen: all die sog. “Irakkriegsgegner”, die linken sog. “Eliten” unserer Gesellschaft und die ganze Vielzahl einfacher Mitläufer und Nachplapperer. Es ist eine wahre Wonne und eine Offenbarung der Verlogenheit, zu sehen, wie unsere Medien sich auf die paar tausend Hanseln stürzen, um sie großformatig und meist ebenso großspurig in der Tagespresse zu präsentieren. Dass oft weit weniger Teilnehmer kommen als erwartet - so langsam wirds denen halt auch langweilig - und es auch Menschen gibt, die anderer Meinung sind, fällt in die Kategorie Vernachlässigbares und kommt daher auch nur am Rande der Berichterstattung vor. So far, so bad.  Was man auch nicht unterschlagen dürfte: in den USA sind viele Menschen eigentlich aus ganz anderen Gründen und mit ganz anderer Motivation gegen den Irakkrieg als hierzulande. Gründe, bei denen es jedem “pace”- Flaggenträger die Sprache verschlagen würde, so gibt es z.B. die Meinung, dass einfach das falsche Land angegriffen wurde (man hätte Iran statt Irak nehmen sollen), dass der Staatshaushalt finanziell die Besatzung nicht mehr tragen könnte und dergleichen. Oft sind es dort auch persönliche und sehr emotionale Gründe, von Familien, die ihre Söhne oder Töchter im Irak verloren haben, die verwundet wurden oder die die persönlichen und familiären Belastungen, die ein Army-Deployment mit sich bringt, nicht mehr verkraften. In Europa wird daraus meist ein grosser Einheitsbrei der vermeintlichen gegenseitigen Solidarität gekocht - vergessen wird, dass es nur der dünne Faden der Anti-Irakkriegs-Parolen ist, der dieses heterogene Sammelsurium (vom Wollmützen-bestrickten Studenten über den islamistischen Umma-Beschwörer bis hin zum anzugtragenden Berufsbetroffenen) überhaupt zusammenhält. Ich verwette hunderttausend Rennpferde darauf, dass sich nach einem Abzug der westlichen Truppen keiner der hier angesprochenen Personen noch einen Dreck um das Schicksal des irakischen Volkes schert. Denn sonst müsste es eigentlich hier eine Menge Demos gegen die Unkultur des islamistisch motivierten Selbstmordattentäters geben!

nseaprotector, 18. März 07

Amerika`s Engagement im Irak

Die deutsche Presse kann sich heute, nach der Fernsehansprache Bushs zur aktuellen Lage im Irak, mal wieder genüßlich an ihren antiamerikanischen und pseudopazifistischen Einstellungen weiden. Selbsternannte oder eilig herbeizitierte Irak-Experten aus allen Lagern scheuen sich dabei nicht, helfend unter die Arme zu greifen: mit mehr Soldaten könne man die Lage auch nicht unter Kontrolle bekommen, ja man bräuchte gar 130000 Truppen mehr alleine für Baghdad statt der angekündigten 21500, die Kosten würden ins Unermeßliche steigen, der Haß auf die “Besatzer” weiter zunehmen usw. Natürlich ist auch dem letzten Hinterwäldler auf diesem Planeten mittlerweile klar geworden, wie schwierig die Lage im Irak in den letzten Jahren geworden ist. Dafür nun aber die Amerikaner allein verantworlich zu machen, ist hinterhältig und böswillig: man darf nur mal kurz an dieser Stelle daran erinnern, dass es die Europäer waren mit ihrer uneinigen und appeasement-geprägten Haltung gegenüber dem damaligen Dikatator Hussein, die ein einseitiges militärisches Eingreifen erst erforderlich machten. Die Europäer sind es, die bei den “major tasks” immer zugucken und dazu dann schlaue (mehr oder weniger) Kommentare abgeben. Als Alibi dafür wird Deutschland dann auch am Hindukusch mitverteidigt. weiterlesen ‘Amerika`s Engagement im Irak’

Rise and Fall of … SpiegelOnline

Spiegel Online, einst der Vorzeige-Nachrichtendienst im Internet, wird immer mehr zur massenkompatiblen, marktschreierischen Schwätz-Postille , das fällt dem aufmerksamen Internetnutzer ja schon seit geraumer Zeit auf. Heute aber schießt SpOn mal wieder den Vogel ab: gleich drei links-konforme, Amerika-bzw. England-kritische und abenteuerlich absurde Artikel säumen als Headliner die Startseite von SpiegelOnline (s. unten). Zunächst konstatiert Gerhard Spörl in “Bye, bye Betonköpfe” zum Abdanken des US-Botschafters bei der UNO, John Bolton, zynisch : “Die Neokonservativen in den USA sind am Ende.” Woher er diese vermeintliche Information hat, bleibt schleierhaft. Der Ausdruck “am Ende” birgt eine Letztgültigkeit in sich, die dem sowieso amerikakritischen Leser suggerieren soll, dass nun endlich die überbordende euorpäische Weisheit und Vernunft für alle Zeit, gewissermassen in Ewigkeit, Amen, über den amerikanischen Idealismus gesiegt hat. Von regelmäßig stattfindenden Wahlen mit Wechseltendenz, - das nennt man übrigens gelebte Demokratie, Herr Spörl -, geschweige denn einem zufällig immer noch amtierenden, konservativen Präsidenten hat er scheinbar noch nichts gehört. Das im zweiten Leitartikel dann Premierminister Blair mit “Plänen für ein neues Atomwaffenarsenal” überrascht und im dritten Artikel dann Hugo Chavez als “der charismatischste und einflussreichste Staatschef Südamerikas” glorifiziert wird, - ja das überrascht dann keinen mehr. Gähn, und ab ins Bett! Man hätte zwar noch gern einige Hintergründe oder Analysen, oder einfach einen Info-Beitrag zum großen Ärzte und Apothekerstreik heute gelesen….oder wenigstens sich an einem Update der neuesten Entwicklungen im Fall Litwinenko erfreut, aber nein - Fehlanzeige, man muss schon etwas länger suchen, um überhaupt Artikel zu diesen Themen zu finden. Wenn man dann etwas zu diesen Themen gefunden hat, dann…ja dann hat einen auch der Schlaf (der Gerechten) schon übermannt. Und man träumt….Endlich ist es vorbei: Die Neolinken in der Vereinigten Bundesrepublik sind am Ende.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,452444,00.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,452458,00.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,452400,00.html

Doppelmoral und Heuchelei!

soldierMan sollte meinen, dass Journalisten geschulte Menschen sind, wenn es darum geht, sich nicht ausnutzen zu lassen. Die Westeuropäischen Medien tragen in diesem Punkt, wie man in der Welt des Sports zu sagen pflegt, die rote Laterne. Der Internet-Nachrichtenbetreiber Spiegel-Online ist, als meist gelesener Onlineberichterstatter Deutschlands, Sinnbild dafür. Spiegel-Online berichtete heute gleich in der Headline von der Entführung von ca. 150 schiitischen Regierungsmitarbeitern im Bildungsministerium, die von „Terroristen“ entführt wurden, drei seien bereits frei. Dass es sich hier, wie immer, um islamische Terroristen handelt, wird nicht erwähnt…es könnte sich ja auch um buddhistische, taoistische oder christliche handeln. Dick Schlagzeile wird dann, wie jeden Tag, gegen die US Truppen gemacht, denen im Irak ein Massaker vorgeworfen wird. Die patzig arbeitenden Medien hierzulande beachten nur ein Ziel: Antiamerikanismus um jeden Preis! weiterlesen ‘Doppelmoral und Heuchelei!’

Wehe wenn sie losgelassen…Redakteure von SpOn

America votes

Was ist bloß los bei Spiegel Online ? “Bubba-Jagd im Republikaner-Revier”, “Irak-Desaster stürzt Bush ins Rekordtief”, “US-Militär sieht Irak vor totalem Kollaps”, die Schlagzeilen der letzten Tage (und hier sind nur einige zitiert) überbieten sich gegenseitig in Häme und Schmutztiraden. Ok, liebe Leute bei Spiegel Online, dass ihr keine Freunde der Republikaner seit, ist und war auch noch nie zu übersehen, aber die Rhetorik von einem “totalen XXX” hatten wir doch schonmal hier in Deutschland, erinnert ihr euch (kleine Hilfe : ersetzt mal “Kollaps” durch ein anderes Wort mit “K…”) ? Und das wollt ihr doch nicht wieder aufleben lasssen, nein sicher nicht. Und der Begriff “Rekordtief”, dachte bisher, den kennen nur Hardcore-Wetterexperten, wenn ein neues Rekordtief mal wieder kräftigen Regen übers Land bringt…Auch die Tatsache, dass Republikaner als bevorzugte ökologische Nische - unter Anwendung des Prinzips der Rudelbildung - jetzt nur noch in speziellen Revieren anzutreffen sind, war mir so auch noch nicht bewußt… weiterlesen ‘Wehe wenn sie losgelassen…Redakteure von SpOn’


Zitat der Woche

All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke, english philosopher)

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