Archiv der Kategorie 'Innere Sicherheit'

Islamist in Südbaden festgenommen

Vor wenigen Stunden gab die Polizei Weil am Rhein (Kreis Lörrach) bekannt, dass sie mit Erdal S. einen per europäischem Haftbefehl gesuchten Islamisten festgenommen hat. Oder, um politisch korrekt zu bleiben, einen “mutmaßlichen” Islamisten, wie es immer so schön heisst. Er gehöre wohl zu einem finanziellen Unterstützerkreis der “Islamischen Dschihad Union”, zu denen auch “Blaue Latzhose”-Fritz und seine Wasserstoffperoxid-Freunde gerechnet werden - und das ist nicht mal gemutmaßt. Die Razzien fanden auch in Frankreich und den Niederlanden zeitgleich statt, wobei insgesamt 10 Männer  - mutmaßlich alles Männer - dingfest gemacht wurden. Wieder einmal wird der grenzübergreifende Charakter des Terrorismus deutlich, selbst der friedliche und beschauliche Schwarzwald scheint immer mehr zum bevorzugten Rückzugsgebiet der konspirativ vorgehenden Islamisten zu werden. Die Meldungen sind hier und hier zu finden.

Aber das wirklich Unglaubliche kommt noch, liebe Leser. Denn der SWR berichtet nämlich, dass es seitens der Polizei 2007 ein sog.  “Sicherheitsgespräch” mit dem Islamisten, dem mutmaßlichen natürlich, gegeben hat. Eine kostenlose Beratung für angehende Dschihadis sozusagen, bei der diese auf ihr verfassungs-abträgliches Fehlverhalten nochmals aufmerksam gemacht werden und man sie wohl höflichst darum bittet, dies zukünftig zu unterlassen, sonst könne man leider nicht anders, als zur drastischen Maßnahme der Ausweisung greifen zu müssen.  Also wenn das stimmen sollte, dann ist das der Gipfel der Anbiederung unseres demokratischen Systems an die Vorgaben der Fundamentalisten. Sicherheit ? Welche Sicherheit denn ? Die des Bürgers ist sicher nicht gemeint, denn der Islamist ist ja dann vorgewarnt, dass ihm die Polizei auf den Fersen ist und wird sich noch konspirativer bei seinen Planungen verhalten.  Auf seine eigene “Sicherheit” oder Aufenthaltsgenehmigung wird so ein festentschlossener Typ doch sowieso pfeifen, eher wird es seine Taten noch beschleunigen.

Manchmal fragt man sich wirklich, welchen Tagträumereien sich die Sicherheitsbehörden und Organe des Bundes in dieser Hinsicht und Bedrohungslage hingeben.

Woran erkennt man Terroristen in Europa ?

Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt, liebe Leser ? Wenn sie z.B. in der U-Bahn sitzen, sie hält gerade im Tunnel zwischen zwei Stationen aufgrund einer “außerplanmäßigen Störung” und Ihnen gegenüber betet ein bärtiger Mann im dicken Wintermantel gerade seine Koransuren runter, vielleicht wird ihnen da ein klein wenig mulmig. Oder jemand zieht einen für ihn eigentlich zu schweren Trolley den Bahnsteig entlang. Solche Situationen sind es, die uns dann an Madrid und London denken lassen. Aber die Realität ist leider dann doch etwas anders. Terroristen wie die London-Bomber auf dem Bild haben zur Tatzeit leider keine blauen, grünen und roten Pfeile, die uns in Echtzeit sagen könnten: hier mal lieber auf Abstand gehen. Wenn sie es nicht wüssten, könnten sie sich wirklich ernsthaft vorstellen, dass diese drei Nasen da auf dem Foto wirklich im Begriff sind, sich in den nächsten zwanzig Minuten inmitten von vollbesetzten Zügen in die Luft zu sprengen ? Dass nur wenige Minuten nach diesen Aufnahmen diese drei Männer bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt mit Dutzenden ihrer ebenfalls zerfetzten Opfern in der “tube” herumliegen werden ? Die drei wirken doch eher wie eine jamaikanische Reggaeband auf Urlaub oder wie die Trainer einer südamerikanischen Baseballmannschaft auf Europatour. Auch ihre Rucksäcke sind jetzt nicht besonders groß oder wirken jedenfalls nicht unpassend bepackt oder unförmig, so dass man auf Sprengstoff schließen würde. Und islamisch oder fanatisiert wirken sie nun wirklich nicht. Auffällig ist vielleicht höchstens eine Kombination von Merkmalen, bei denen man in Zukunft aufmerksam sein sollte (obwohl man dann natürlich auch wieder viele Unbescholtene mit einschließt): alle drei relativ jung, vermutlich im gefährlichen “Bomberalter” zwischen 20-35, eine Gruppe von Männern, die scheinbar zielbewusst ohne viel Gruppendynamik und Interaktion (ohne miteinander zu plaudern, scherzen, innehalten, umdrehen, Weg suchen usw…) voranschreitet, und natürlich Rucksäcke einer gewissen Größe mit sich führend. Aber zugegeben, diese Merkmale richtig zu deuten in dieser vorher unvorstellbaren Situation, das ist für den Alltagsmenschen von heute unheimlich schwer und für die in der Terrorabwehr Beschäftigten zumindest eine große Herausforderung. (Bild: Copyright Spiegel TV/ spiegel online)

Annette Ramelsberger: Der deutsche Dschihad

Es gibt ja viele Bücher, die sich als “am Puls der Zeit” oder als “brandaktuell” beschreiben lassen oder deren Klappentext das dann zumindest für den jeweiligen Inhalt beansprucht. Aber nicht allzuoft begegnet man Sachbüchern, die dann auch wirklich halten, was sie versprechen. Dieses vor knapp zwei Monaten erschienene Buch von Annette Ramelsberger mit dem prägnanten Titel “Der deutsche Dschihad - Islamistische Terroristen planen den Anschlag” darf hingegen getrost als brandheiss und sogar beunruhigend aktuell bezeichnet werden. Akribisch beschreibt die Autorin und SZ-Journalistin darin, wie die komplexen Hintergründe und Zusammenhänge in der deutschen Islamistenszene in den letzten Jahren nur mühsam von den deutschen Sicherheitsbehörden aufgedeckt werden konnten, und so einige schwere Anschläge in letzter Sekunde noch vereitelt wurden. Sie stellt eindeutig klar, wie knapp nur Deutschland an der Katastrophe vorbeigeschlittert ist und wie in völliger Verkennung der Fakten sich die deutsche Öffentlichkeit die Wirklichkeit im Kampf gegen den Islamismus schönredet. Ohne Panik zu verbreiten oder Angst schüren zu wollen, legt sie dar, dass der Heilige Krieg längst vor unserer Haustür angekommen ist. Detalliert schildert sie Geheimdienstberichte, Observations- und Telefonprotokolle, Fahndungsmaßnahmen und Gerichtsprozesse, die zur Aufdeckung der jüngsten Terrorplots in Deutschland geführt haben. Aktuell ist das Buch deshalb, weil es die jüngsten Entwicklungen bis Januar 2008 berücksichtigt, die Sauerland-Gruppe um Fritz G. und die Festnahmen im GIMF-Prozess werden beispielsweise ausführlich beleuchtet. Ein erschütterndes und aufrüttelndes Buch zugleich, stellenweise wie ein (leider realer) Krimi zu lesen, mit präzisen Zeitangaben, schnellen Ortswecheln und knappen Aktionspassagen. Ein Buch, dass jedoch nie polemisch wird und auch ganz klar nicht alle Muslime in Sippenhaft für den Islamismus nehmen will. Dennoch kann man sich ein mulmiges Gefühl angesichts der düsteren Zukunftsaussichten, die sie hier ausbreitet, nicht verkneifen - denn selbst die Experten teilen die Meinung, dass ein Anschlag in Deutschland nicht mehr eine Frage des “Ob”, sondern nur noch des “Wann” sein wird. Trotz einiger Wiederholungen der Protagonisten im Textfluss des Buches also insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre, wenn nicht sogar ein “Must Read” für jeden, der sich über die Zukunft und die gesellschaftliche Situation in Deutschland Gedanken macht!

Exportschlager Terrorismus ?

Cüneyt C.Gleich zwei Berichte in zwei führenden Online-Medien (hier in SpOn und Welt online) widmen sich heute der Tatsache, dass Deutschland seit kurzem nicht nur formidable Markenautos usw. ins Ausland exportiert, sondern - so wie es scheint - auch leider immer mehr “deutsche” islamistische Terroristen. Einigermaßen verwundert stellen die Sicherheitsbehörden fest, dass bis vor kurzem in Deutschland wohnhafte und teilweise auch unter Beobachtung stehende Islamisten nun im Ausland “ihr Glück” suchen, sprich sich abgesetzt haben, um z. B. sich in Terrorcamps ausbilden zu lassen oder - wie neulich im Fall des Cüneyt C - sich mit 4 t Sprengstoff in ihre Einzelteile zu zerlegen. Also “Mein neues Leben XXL”, um es mal sarkastisch zu formulieren…

Was ich immer nicht verstehe, ist, wie unsere Sicherheitsbehörden so auf ganzer Linie versagen können, dass sie am Ende mit Verwunderung und Bestürzung solche Pressemitteilungen herausgeben müssen, wie nun, nach der Analyse des Propagandavideos, auf dem vermutlich Cüneyt C. bei den Vorbereitungen zu seinem Selbstmordanschlag zu sehen ist (hier , deutlich zu hören übrigens das “Allahu akbar” Geschrei am Anfang). Da stehen diese sog. “Gefährder” seit dem Sanktnimmerleins-Tag auf Fahndungslisten, da sind Einzelheiten bekannt, wo und wie sie leben, sie werden teilweise rund um die Uhr unter enormem Aufwand beschattet - nur um dann lapidar festzustellen, dass sie sich nun ins Ausland abgesetzt hätten und man keine Handhabe mehr hätte. Der oben genannte Anschlag des wahnwitzig in die Kamera grinsenden Islamofaschisten, bei dem 4 weitere Menschen mit in den Tod gerissen wurden, hätte vielleicht verhindert werden können. Natürlich wachsen - wie die Köpfe der Hydra - durch die Indoktrination mit der “religion of peace” jeden Tag wieder neue Typen wie dieser heran, aber irgendwo muss ja mal angesetzt werden seitens des Staates.  Anstatt Gaddafi und sein schmieriges Gesinde mit deutschem Polizeitraining illegal Knowhow zu liefern, sollten die Behörden sich mal lieber mit afghanischen Exilextremisten auseinandersetzen, denn dort lauert der neue Brandherd in nächster Zeit, wie ich schon in einem vorhergehenden Beitrag zu erläutern versucht habe. Düstere Aussichten also für Deutschland, wenn sich da nichts ändert. Denn wie wir spätestens seit Schäuble, unserem “Godfather of Überwachung”, wissen, gehören wir auch zum “allgemeinen Gefahrenraum”. Aber seien sie beruhigt, liebe Leser: Konkrete Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag gibt es nicht… Wen auch immer diese Aussage zu beruhigen vermag. Mich jedenfalls nicht.

+++ Eilmeldung: BKA befürchtet El Kaida Anschläge in Dtschl. +++

Diese Meldung läuft gerade über die Ticker bei N24, Quelle ist offenbar ein Interview des BKA Chefes mit der “Welt”. Um 11.00 Uhr ist eine Pressekonferenz des Bundeskriminalamtes dazu anberaumt.

Der Herr Terrorist von nebenan

Was bleibt eigentlich nun an Erkenntnissen von den vorgestrigen Festnahmen der islamischen Terroristen ? Und welche Lehren sind daraus für die Zukunft zu ziehen ?

Punkt 1: Ich denke, die Diskussion geht in Deutschland hier in eine falsche Richtung. Wer sich in den letzten Jahren einmal ein bisschen mit dem Thema Islam, Radikalisierung usw… beschäftigt hätte, für den kann die Tatsache, dass die neue “Generation” von Terroristen nun aus Konvertiten und scheinbar friedlich koexistierenden Mitbürgern besteht, eigentlich keine Überraschung gewesen sein. Das sind Leute, denen es im Grunde genommen hier “zu gut” geht (schon der Volksmund sagt, wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis und bricht sich ein Bein). Leute, die eigentlich eine schwache Persönlichkeit haben und im Grunde genommen in eine geschlossene Abteilung zur Behandlung von Größenwahn gehören. Menschen, die die immer weitreichendere Freizügigkeit des Westens nicht als Chance (oder auch Herausforderung) begreifen, sondern nur Verachtung für ein System erübrigen, das ihnen eigentlich alle Grundlagen bietet, etwas aus sich zu machen. Da sie dies nicht können oder wollen, geraten sie schon als junge Menschen dann an eine Heilsversprechung, die ihnen die Struktur und Ordnung gibt, die sie vermissen und zur Aufrechterhaltung ihres labilen Selbstbewusstseins auch brauchen wie ein Junkie seine Drogen. Das Problem ist dabei nicht, dass eine Demütigungserfahrung durch den Westen dabei der Auslöser ist - denn Demütigungen erfahren wir alle mehr oder weniger im Leben. Das Problem ist, dass solche Erfahrungen dann in ein scheinbar kohärentes, latent schon vorhandenes Feindbild von westlicher Lebensweise wie ein Puzzlestück eingefügt werden und dann, ähnlich den Verschwörungstheoretikern, alles nur noch aus dieser Sichtweise gesehen wird. Was nicht passt, wird (vom Terroristengehirn) dann passend gemacht.

Punkt 2: Unsere Hilflosigkeit, angemessen auf solche Situationen zu reagieren. Natürlich ist es toll, dass der Plot aufgedeckt wurde und so akribisch die Terrorzelle abgehört und durchleuchtet wurde, was ja letztlich zu dem Polizei-Erfolg führte. Aber das kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es letzten Endes nur ein plumper Zufall und die Dummheit der Terroristen war, die sie erst ins Licht der Behörden rückten (US-Soldaten haben diese übrigens beim Ausspähen der Kasernen in Hanau beobachtet und als erstes gemeldet). Jeder weiss genau, dass wir nicht die Resourcen haben, alle potentiellen Gefährder mit Überwachungsbeamten einzudecken, wenn für 3 Leute schon 300 Beamte über Monate hinweg dafür abgestellt werden müssen. Die Polizeigewerkschaft hat sich gerade erst in diesen Tagen beklagt, dass immer mehr Stellen abgebaut werden bei gleichzeitigem Anstieg an Aufgaben wie Terrorbekämpfung usw…

Punkt 3: Unser “Augen-verschliessen-und-hoffen-dass-schon-nichts-weiter-passiert” Prinzip, welches sich als fatal und gescheitert erwiesen hat. Unsere ewig gleiche Beteuerung, ja nichts und niemanden unter “Generalverdacht” stellen zu wollen, und immer erst alles prüfen zu müssen usw… Die ewige Gleichmacherei und Gleichwertigkeit aller Anschauungen, seien sie auch noch so abstrus. Ich habe noch von keinem zum Christentum oder zum Schamanismus Konvertierten gehört, der eine besondere Vorliebe für H2O2 und andere brisante Stoffe entwickeln würde. Das Leugnen, dass es nun mal in den islamischen Gemeinden gewisse Probleme gibt, um es mal mild auszudrücken. Es fehlt die Bereitschaft, Probleme anzusprechen, und auch aktiv einzugreifen, anstatt immer in Passivität alles abzunicken, was an Lösungsansätzen von den islamischen Verbänden kommt: Gleichgeschlechtlich oder getrennt schwimmen, Kopftuch oder nicht im Klassenzimmer, Schächten oder nicht, Kruzifix ja oder nein - das alles lenkt nur ab von dem strukturellen Problem, das dahinter steckt: der Unvereinbarkeit von gewissen religiösen Weltanschauungen mit einer moderen, aufgeklärten, selbstreflektierenden, in Werten verankerten und geordneten Welt!

Punkt 4: Die Resignation, ihr Gegenspieler (die Panikmache) und das Verlagern von Feinbildern. Gegen Terror kann man ja eh nichts machen, so eine oft gehörte Meinung in diesen Tagen auf der Straße. “Wir sind Teil eines weltweiten Gefahrenraumes” aus dem Munde unseres Innenministers, der - Entschuldigung, aber verdammte Hacke nochmal - für die innere Sicherheit dieses Landes verantwortlich ist. Genau dieses Gefühl ist es doch, was die Terroristen erzeugen wollen: es kann auch dich jederzeit treffen - egal ob du in Kleinkleckersdorf wohnst oder in Berlin-Mitte. Ein Hauch Haifa und Tel-a-Viv light, mitten in Deutschland sozusagen. Vielleicht brauchten wir das, haben wir ja Israel immerhin bisher nie so richtig verstehen können. Dabei sind auch Terroristen nur jämmerliche Gestalten, die genauso Fehler machen und erwischt werden können wie jeder Kleinkriminelle auch. Man braucht nur den Willen und das entsprechende Know-How dazu, man muss immer einen Schritt weiter sein als sie. Ob die Online-Durchsuchung nun das Mittel der Wahl ist, sei dahingestellt. Wenn diese Typen kryptographisch ein wenig heller wären, würden sie über Schäubles Vorstoss wahrscheinlich nur lachen. Und nun sollte auch der letzte gemerkt haben, dass wir mit den Amerikanern (zum Glück) in einem Boot sitzen und diese mit ihrem Anti-Terror-Kampf wohl nicht ganz unrecht haben.

Fazit: Alles zumindest im Prinzip lösbare Aufgaben, wenn man sie mal angehen würde. Von wegen, es gäbe kein eindeutiges Täterprofil, na klar, how about this one: alle modernen Terroristen sind a) Muslime b) jung, meist zwischen 20 und 35 c) Männer (zu 99%, noch) d) gut ausgebildet, haben Chemie-(Grund-)kenntnisse e) sind extrem gläubig, verschleiern dies oft durch überkorrektes, tadellos-unauffälliges Gehabe. So, das sollte doch reichen oder ? Warum ist es in unserem politisch überkorrektem Deutschland so schwer, diese Erkenntnisse in seine grauen Zellen einsickern zu lassen ?

Simultananschläge mit Sprengkraft von 550 kg TNT

H2O2UPDATE: Generalbundesanwältin Monika Harms bei der gerade stattfindenden Pressekonferenz: “Eine der massivsten Sprengstoffansammlungen, die sich in Deutschland jemals in Terroristenhänden befunden haben“. Es handelt sich bei den Verdächtigen, 2 Deutsche und ein türkischer Staatsbürger, um Mitglieder der islamischen Jihad-Union. Es wurden offenbar gezielt amerikanische Einrichtungen und Aufenthaltsorte von amerikanischen Soldaten und Angehörigen ausgespäht.

Ich frage mich ja nur, wo kriegen die in Hannover mal eben so über 700 kg 35%iges Wasserstoffperoxid her ? Da müssen die chemischen Institute in Deutschland mal wieder ernsthaft über eine erneute Rasterfahndung nachdenken!

Und es geht weiter…es ist zu ungeheuerlich, was BKA Chef Zirske gerade auf N24, n-tv und anderen Sendern gerade erläutert…man schalte unbedingt selbst ein, sonst glaubt man das gar nicht…

+++ Eilmeldung +++ Bombenanschläge auf Ramstein und Flughafen Frankfurt verhindert +++

FlugzeugOffenbar haben die Staatsanwaltschaft und die Dienste einen kurz bevorstehenden Anschlag von deutschen Islamisten (2 deutsche Konvertiten und ein Pakistani nach momentanem Kenntnisstand) auf die Airbase Ramstein und den Flughafen Frankfurt verhindert. Es sollen noch weit mehr Personen, auch aus der Islamistenszene mit Beziehung zum ehemaligen Ulmer Multikulturhaus, involviert sein, so Volker Bosbach gerade auf N24. Die Anschlagsvorbereitungen seien “weit fortgeschritten gewesen”, so berichten alle Medien übereinstimmend, auch Sprengstoff sei gefunden worden.

Erst gestern hatte die dänische Polizei eine Terror-Razzia in Kopenhagen durchgeführt (wir berichteten), nun heute schon wieder ein Eingreifen der Geheimdienste. Ungeheuerlich, wie Deutschland zum Rückzugsraum für Islamisten geworden ist. Wir haben mal wieder mehr Glück als Verstand gehabt, so scheint es…

Dänische Polizei verhindert Anschlag

daenemark_polizei.jpgDer dänischen Polizei ist es in Zusammenarbeit mit dem dänischen Geheimdienst PET offenbar gelungen, einen bevorstehenden Terroranschlag von Islamisten zu vereiteln. Spiegel und Welt online berichten. Eigentlich erstaunlich, dass solche wichtigen Meldungen immer noch nur marginal in den Nachrichten vorzukommen scheinen, vor allem in den TV-Nachrichten. Wird da etwa für den Islam eine Extrawurst gebraten, weil man Angst hat, dass er noch mehr in der Öffentlichkeit diskreditiert werden könnte, als er es - vielleicht nicht ganz unberechtigterweise… - eh schon ist ? Oder ist es die Angst vor den Reaktionen (Ausschreitungen von Moslems, Panik bei den Bürgern usw.) ? Also ich möchte ja gar nicht wissen, wie viele Anschläge in Europa auf diese Weise schon verhindert wurden ! Oder wie viele gerade in Planung sind und dabei von den Diensten observiert werden…Bei solchen Gedanken, wie viele Typen wohl da “draussen” sind, die nicht anders im Sinn haben als das wahllose Zerstören von Menschenleben und von Recht und Ordnung herbeizuführen, kann einem nur übel werden…

Gebt fein acht - bald ist G8 !

G8So langsam geht einem dieses “Warum-darf-man-ausgerechnet-am-G8-Gipfel-nicht-demonstrieren” oder “Der-deutsche-Staat-handelt-zu-repressiv” - Gejammere der Linken in unserem Land echt auf die Nerven. Haben die Leute nichts besseres zu tun ? Arbeitet von denen eigentlich keiner Anfang Juni? Haben diese Leute schon mal bemerkt, dass es zufällig - und ironischerweise - mit der Wirtschaft wohl in nächster Zeit aufwärts geht ? Wenn es diese sog. Gewaltbereiten oder präziser gesagt Gewaltausübenden unter ihnen nicht gäbe, bräuchte der Gipfel ja erst gar nicht so weiträumig gesichert werden. Ok, da gibt es noch ihre Brüder im Geiste, das islamistische Otterngezücht. Die wird man nicht so leicht in den Griff kriegen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass auf den G8 Gipfel selbst ein Anschlag verübt werden könnte bzw. überhaupt Wirkung zeigen würde, aber zivile Ziele sind leider während der Gipfel-Zeit nicht so gut geschützt wie ebendieser. Macht sich eigentlich mal darüber jemand Gedanken ? Es sei nur mal so nebenbei an die Attentate auf die Zivilbevölkerung von London (7/7) erinnert, wo auch gerade der Regierungschef aushäusig auf einem Gipfel unterwegs war und dann nach den feigen Bombenanschlägen eigens in die Haupstadt zurückreiste. Ich will ja nur äußerst ungern Parallelen ziehen und hoffe, dass ich nicht recht behalten werde, aber die Gesamtsituation und die politische Weltlage sind manchmal feinfühlige Indikatoren für ein sich - zumindest bei mir - einstellendes, undefinierbares Unsicherheitsgefühl. Whatsoever, auf jeden Fall werden leider viele Polizeikräfte in Deutschland durch die bevorstehenden Proteste und Sicherungsmaßnahmen gebunden sein, was auch nicht gerade beruhigend für die Sicherheitslage von Menschen wirkt, die tagtäglich ihren normalen Dingen nachgehen…

Nächste Seite »


Zitat der Woche

All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke, english philosopher)

Blog-Visitors since Feb. 07

  • 15,117 hits

Kalender

Juli 2008
M D M D F S S
« Jun    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Clustr