Archiv der Kategorie 'Naher Osten'

Das Gesetz der großen Zahlen

Birma

Wie simpel und brutal Journalismus manchmal funktioniert, wird gerade in Zeiten des Ständig Online-Seins und der Allgegenwart des Internets einmal mehr deutlich - dies ging mir in den letzten Tagen durch den Kopf, als ich über die zwei gegenwärtigen schlimmen Natur-

katastrophen in Asien regelmäßig in den größten deutschen Nachrichtenportalen las. Es geht um den Zyklon in Birma (wahlweise auch Burma oder Myanmar genannt) und um das verheerende Erdbeben in China von dieser Woche. Und es geht um Menschenleben, um tragische Schicksale, um unzählige Einzelschicksale, die nun durch die Ereignisse gleichsam zu einer Masse vereint als Elendssituation in unseren Nachrichten auftauchen - wie von der Flutwelle auf die vordersten Titelseiten gespült. Und der Nachrichtenstrom reisst gar nicht mehr ab, obwohl als Hauptnachricht mittlerweile die Opferzahl gilt, die sich in den letzten Tagen scheinbar stündlich nach oben schrauben zu schien. Im Falle von China war bei SpOn z.B. zunächst von 6000 Toten die Rede, dann von 7000, am selben Abend noch titelte die Headline von 8300 Toten (woher diese plötzliche Präzisierung der 2. Stelle?) Dann am Morgen 12.000 Tote, gestern 20.000, heute wurde die Zahl von 50.000 Toten in den Raum geworfen. In Birma sind wir mittlerweile bei 125.000 Toten angelangt, wenn man heutigen Meldungen über die katastrophale Verantwortunglosigkeit und Skrupellosigkeit des Regimes dort Glauben schenken mag. Ist ja alles unbestritten, obwohl einen das leise Gefühl beschleicht, es könnten noch viel mehr sein und man wird nie so genau wissen, wieviel Tote nun wirklich zu beklagen sind als direkte Folge der Naturgewalten. Aber was soll eigentlich dieser Zahlenfetischismus ? Ist das alles, woran wir, der Westen, interessiert sind ? Seit Jahrzehnten kümmert uns die Skrupellosigkeit der dortigen Regime keinen Cent, seit Jahren wird das kommunistische China vertätschelt wie ein Samariterhund, nur damit uns kein Geschäft mit dem aufstrebenden Reich der Mitte entgeht. Birma wiederum konnte sich durch den Aufstand der Mönche vor einigen Monaten in unsere Gehirnwindungen prügeln, war aber dann letztlich durch die brutale Niederschlagung seitens der Militärjunta dem medialen Nirvana geweiht. Und man löschte wieder aus dem Hirn, was einen nur peripher tangierte. Für den einzelnen Bürger mag das ja ok gehen, schließlich kann man nicht alle Brandherde dieser Welt durch Reflexion und Einkaufen im Dritte Welt Laden löschen. Aber was ist mit den Verantwortungsträgern in Politik und Gesellschaft, z.B. eben jene genannte schreibende Zunft, die Magazine mit Einfluss, die Politiker mit Macht und Vorbildfunktion ? Jetzt wo auf einmal die Mißwirtschaft und die Verlogenheit, die diese asiatischen totalitären oder teiltotalitären Systeme auszeichnet, zu Tage tritt, wo ist jetzt die politische Kaste, die sagt: “Wenn ihr Hilfe wollt, müsst ihr euch öffnen.” “Ihr müsst den Menschen die Freiheit zurückgeben, dann kann euch in Zukunft besser geholfen werden. Kooperation und Vertrauen in den Westen gegen Care-Pakete sozusagen. Beschlagnahmungen von Hilfsgütern werden nicht toleriert”. Jetzt ist die Zeit, ja vielleicht die Chance, das Schicksal der Menschen dort dauerhaft zu ändern. Und nicht nur alle halbe Stunde Zahlen nach oben zu korrigieren und zu lamentieren, dass wir nicht helfen können, weil wir nicht dürfen.

Und by the way: in Israel sind gestern ein Dutzend Menschen schwer verletzt worden, als eine Rakete der Hamas in Ashkelon in ein Einkaufszentrum einschlug. Und das war keine Naturkatastrophe, sondern ein verbrecherischer Akt von Menschenhand. Wie titelt SpOn und andere Medien ? Sinngemäß so: “Israel droht mit massivem Rückschlag und Gewalt”. Wo kommen die angegriffenen Mütter und Väter des Einkaufszentrums zu Wort ? Diese Opfer verdienen auch unsere Solidarität. Nur schickt denen keiner “Care-Pakete”. Weil es nur ein Dutzend Betroffene waren ? I guess size matters anyway…

Die “10 Gebote” des J. Todenhöfer ? oder Wie die Plakatwerbung lügen lernte…

Todenhöfer_PlakatEines vorneweg: Nichts gegen Herrn J. Todenhöfer persönlich. Auf den ersten Blick ein freundlicher, mittlerweile grau melierter Mann mittleren Alters mit einer sanften, zu seinem Gentleman-Auftreten passender Stimme. Ein Mann mit sehr dezidierten, auch sehr durch persönliche Erfahrung geprägten Ansichten zum Thema “Clash of civilizations”, Irakkrieg, Kampf gegen den Terror usw… Es gibt nur ein Problem: er hätte seine Erfahrungen und Geistesblitze vielleicht doch besser für sich behalten sollen, oder allenfalls im Kreise seiner Familie ausdiskutieren mögen. Denn mittlerweile neigt Todenhöfer, nachdem er die letzten Monate (oder Jahre ?) durch alle Talkshows à la Kerner & Co. getingelt ist und Bücher mit den Titeln von Kinder-Vornamen herausbringt, doch arg zum nervtötenden Dauermoralisieren. Und seit heute das: von jeder zweiten Leuchtreklame in der Stadt springt einem die Werbung für sein neuestes Machwerk “Warum tötest du, Zaid ?” entgegen (s. Foto) .

An sich ist es ja nichts Verwerfliches, durch gezielte Provokation Werbung für ein Printerzeugnis zu betreiben. Machen andere ja auch, jeden Tag. Diese Werbung, die in die grobe Form von 10 Thesen zum Thema “Der Westen” und seine Beziehung zum Islam gepresst wurde, ist jedoch fast schon keine Provokation mehr, sondern geht an die Grenze zur Verleumdung, ja man möchte fast meinen, zur Selbstaufgabe. Einige würden vielleicht sogar schon von islamischer Propaganda sprechen. Todenhöfer, bei dem man spürt, das er das wirklich ernst meint und dessen Geschichten- unbestritten - auch emotional ergreifend sind, macht sich hiermit aber leider zum Frontmann islamischer Geschichtsverdrehung, anders kann man es mittlerweile nicht mehr bezeichnen. Und die muslimischen Massen werden mit ihm prahlen und voller Stolz auf einen westlichen Intellektuellen, der sich für sie einsetzt, verweisen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Aber warum ist diese Plakatwerbung von Todenhöfer so ungeheuerlich provokativ wie sie falsch ist ? Gehen wir seine Thesen einmal der Reihe nach durch:

1. Die “Eyecatcher”- Eröffnungsthese: Der Westen ist viel gewalttätiger als die Muslime bzw. die muslimische Welt. Angeblicher Beweis: Millionen arabische Zivilisten wurden während der Kolonialisierung getötet. Also erst einmal: das ist übelster Bildzeitungs-Stil. Eine Behauptung, und dann ein einziger, knapper Satz als Beweis nachgeschoben. Na toll! Wenn einem nichts mehr einfällt, der Allzweckhammer Kolonialisierung. Die ist ja, wie wir heute wissen, so ziemlich für alles verantwortlich, nicht wahr ? Von AIDS bis tropischen AK-47s, vom Artensterben bis zur Wirtschaftsschwäche Perus. Und auch die vermaledeite Globalisierung - wer ist letzlich schuld ? Die europäischen Kolonialisten, bien sur. Ach - und zum Thema Gewalt: die Eroberung Andalusiens, die rasende Ausbreitungs des Islams in den ersten Jahrhunderten nach einem gewissen Herrn M., die tagtäglichen Greueltaten in den Ländern, wo die Scharia Staatsrecht ist, das ist ja sicher nur ein Zuckerli gegen die westliche Gewalt…ja ja…wers glaubt, wird selig (oder auch nicht).

2. Es ist angesichts der “Kriegspolitik des Westens” nicht wirklich erstaunlich, das Extremisten immer mehr Zulauf bekommen. OMG! Mein schönes Abendessen sucht sich gerade unvermeidlich seinen Weg nach oben. Werterelativismus nannte man so was früher mal, beschönigend ausgedrückt. Die armen Extremisten, sie können ja gar nicht mehr anders, angesichts unserer Kriegspolitik…nein, so was aber auch. Die Extremisten kämpfen ja auch so mutig, Mann gegen Mann, gegen die amerikanischen Soldaten. Da wird sich mittags um 12 in der Gluthitze Falludjas aufgestellt, und 1 gegen 1 die Pistoleros gezückt…in der Mehrzahl andere Muslime zu überfallen und diese wg. unterschiedlicher Sub-Glaubensrichtung (Shiiten vs. Sunniten) niederzumetzeln, nein, das käme den “legitimen” Extremisten nie und nimmer in den Sinn… *Ironie-mode off*

…. und so geht es Schlag auf Schlag weiter. Es ist zu ungeheuerlich, um alles hier durchzusprechen. Besonders hervorheben möchte ich jedoch noch Punkt 4 (Muslime haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt) und Punkt 5 (Auch im Koran ist die Liebe zu Gott zentrales Gebot). Wo die westliche Kultur “entscheidend” durch die islamische mitgeprägt worden sein soll, kann ich - außer bei den arabischen Zahlen und so einigen Sprachelementen, die diese Eroberer ins spanische Andalusien mitbrachten - beim besten Willen nicht erkennen. Und Dönerbuden sowie Perserteppiche sind ganz sicher keine Kultur-Bestandteile, noch beweisen sie die Friedlichkeit einer Religion. Und das die Liebe zu Gott im Koran eine zentrale Stellung einnimmt, das ist glatt gelogen! Das, was der Koran fordert, ist allenfalls Respekt und Unterwerfung vor Gott (+ ständige Angst vor Strafe bei Übertretung der göttlichen Gesetze). Göttliche Liebe, Liebe bis hin zur Selbstaufgabe, zur Menschwerdung (”gab ich meinen eigenen Sohn hin…”) bleibt - sorry, guys - wohl im Copyright des Christentums!

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage zum Schluss: Wann dürfen wir Todenhöfer zur Konvertierung zum Islam “gratulieren” ?

“Das war exzellente Arbeit”

Mehr Engagement, bitte…

Nun häuft sich die Zahl von ausländischen Hilfs- und Aufbaukräften, die in Afghanistan und im Irak entführt werden, zunehmend. In vielen Ländern ist dieser missliche Zustand, der Mangel an Sicherheit für Ausländer in den bedrohten Gebieten und Ländern, Grund das Engagement dort einzustellen. Statt den ständigen Rückzugsforderungen, sollte eigentlich eine militärische sowie humanitäre Verstärkung gefordert werden. Schließlich handelt es sich bei den islamischen Extremistengruppen, ganz gleich ob sie Taliban oder sonst wie heißen, um Verfechter einer Ideologie, die diese Länder in eine islamische Diktatur führen wollen und somit eine weitere Radikalisierung des Orients anstreben. Solche islamischen Diktaturen, wie man am Beispiel des Irans sehen kann, eignen sich ideal als Nester zur Ausbildung von Terroristen und als Waffenlieferanten für den Kampf gegen Israel und den Westen. Dass es sich bei den nun entführten Geiseln um 23 koreanische Christen handelt, erhöht nicht gerade die Chancen auf ein unversehrte Freilassung der Geiseln. Vielmehr werden die Entführer als gehorsame Knechte ihres offenbarten Wortes, des Korans, auf die alten bewehrten Hausrezepte zurückgreifen, die sich schon seit Jahrhunderten und besonders nun im medialen Zeitalter als besonders abschreckend erweisen: die Rede ist natürlich von den öffentlichen Hinrichtungen (wahlweise vor laufenden Kameras, die im “ungläubigen Westen” entwickelt wurden). Sicheren Gewissens und wohlwissend greifen sie dafür auf die Weisungen aus dem Koran zurück, die die Ermordung der ungläubigen Anbetern des Kreuzes (also Christen!) als Pflicht für jeden Moslem vorschreiben. Soviel zur Annahme vieler “Gutmenschen” in Europa, die der Meinung sind, dass es sich bei solchen Verbrechern um keine richtigen Moslems, sondern um Irre handelt. Rettung ist nur noch zu erhoffen, wenn sich die Stammes-Ältesten für die Geiseln einsetzen; nicht aber aus Mitleid, sondern wegen faktischen Interessen. Für die Werte der Freiheit und langsamen Demokratisierung - wenn das mit dieser Kultur überhaupt möglich ist - und das, was man bisher alles Gutes erreicht hat, sollte das Engagement sich erhöhen. Dann sind auch die zivilen Arbeiter besser geschützt!

gt, 30. Juli 2007

“Palästina geht in einem Meer von Blut unter”

Totes MeerEinen interessanten Artikel zur Einschätzung der Lage im Nahen Osten gab es gestern in einer hannoverschen Tageszeitung. Lesen Sie selbst einen Auszug daraus: “Mit den Palästinensern ist wirklich kein Staat mehr zu machen, und sicherlich kein Frieden. weiterlesen ‘“Palästina geht in einem Meer von Blut unter”’

Was ist knapper als knapp ?

Sie meinen, knapp ist, wenn man gerade noch seinen Fuß in die Tür der schon anfahrenden S-Bahn gehalten hat und man so im letzten Moment noch einsteigen kann ? Oder denken Sie vielleicht, knapp ist es, wenn man neulich in einem Fuldaer Krankenhaus liegen musste und gerade noch kurz vor der Salmonellen-Epidemie entlassen wurde ? Oder wenn man Frank Schätzing`s “Der Schwarm” an einem Strand in Thailand gelesen hatte und das zurückweichende Meer richtig zu interpretieren wusste? Nein, das ist alles nicht wirklich knapp. Das hier nennt man wohl knappe Rettung in letzter Sekunde. Der saudischen Gnadengesetzgebung und der großherzigen muslimischen Rechtsprechung haben wir das zu verdanken… ! Aber dafür Umsatzeinbußen beim ehrenwerten Herrn Henker schätze ich mal…

One down, many more to go

MasriSehr gut. Eine hoffnungsvolle Nachricht an diesem schönen, arbeitsfreien Mai-Feiertag. Masri, einer der führenden Köpfe der Terrorbanden im Irak, ist in sein 72-Jungfrauen-Disneyland aufgefahren. Das schnelle Ticket dahin haben ihm zwar leider nicht ein paar GIs oder die irakischen Sicherheitskräfte besorgt, sondern wohl seine eigenen Glaubensbrüder, aber immerhin: Good job, guys! Wie hiess es doch in den Nachwehen der französichen Revolution noch gleich ? “Die Revolution frisst ihre Kinder.” Nun, im Irak beginnen sich langsam die Dschihadisten auch auf der Kommandoebene selber zu zerfleischen. Wie jede sich für gross haltende Bewegung beginnt ihr Zerfall, wenn sie an Macht gewinnt, wenn es etwas aufzuteilen gibt, wenn unterschiedliche Sekundärziele verfolgt werden. Tja, schlecht für sie, gut für uns!

Die Meldungen überschlagen sich…

Und zwar die Meldungen zum Thema Islamismus (once again): kaum war letzte Woche die Ermordung eines deutschen Entwicklungshelfers in Afghanistan bekannt geworden, angeblich waren es ja - laut spiegel online - nur “Diebe” gewesen - ja nicht das Wort “Islam” in diesem Zusammenhang nennen! Müssen wohl Diebe mit Aversion gegen alles Teutonische gewesen sein, denn die afghanischen Mitreisenden wurden seltsamerweise verschont.  Dann erst gestern die Verbreitung des erschütternden Videos der beiden im Irak entführten Deutschen, verbunden mit der utopischen Forderung, Deutschland solle seine Truppen aus Afghanistan abziehen.  Na ja, stattdessen werden wohl eher die Milliönchen deutscher Steuerzahler bald schon ihre unverdiente Reise in die Taschen morgenländischer Raubritter antreten… das perfide Monopoly à la “Osthoff” kennen wir ja bereits. Frankie-Boy -Walter Steinmeier wirds schon richten! Heute dann die Meldung, dass ein neues Video im Internet aufgetaucht ist, worin Islamisten Deutschland und Österreich bei Nicht-Erfüllen ihrer Bedingungen unverhohlen mit Anschlägen auf deren Boden drohen. Ja, kruzifixtürk`n nochamaoi! Gibst denen den kloin Finger, wollns glei die ganz Hand! Unerhört, und dass, wo wir uns doch so schön im Irak nichtbeteiligt haben… Und als ob dass noch nicht genug der Meldungen wären, setzt spiegel online heute abend noch das Sahnehäubchen drauf, ganz progressiv und hypermodern, wie es sich für den morgigen Wochenanfang gehört: “Terroristen wollten Londons Internetverbindungen sprengen“. So manch einer sprengt zwar sicherlich auch mit seinem Traffic die Bandbreite seines Providers, oder sein monatliches Surf-Budget, aber bei den Herren von der “Gebetskäppi-Langbart-Sackhosen” - Fraktion können wir uns sicher sein, dass sie es immer wortwörtlich meinen. Bevor man sich angesichts dieser gehäuften Traurigkeiten nun mit einem ethylalkhoholhaltigen Gärendprodukt das Gehirn weichspült, höre ich an dieser Stelle aber lieber auf. Hoffen wir, dass die neue Woche morgen besser anfängt…

nseaprotector, 11. März 2007

Geschmacklosigkeiten im heute-journal

heute journalEs ist wieder einmal unglaublich, wie subtil mittlerweile die anti-israelische und pro-paläestinensische Einstellung der öffentlich-rechtlichen Sender unter das ahnungslose Fernsehpublikum gestreut wird.  So gerade wieder geschehen in einem Beitrag des heute-journals (ZDF) über einen Verkehrs-Polizisten in Ramallah, der beim Regeln des Kreisverkehrs auf dem Löwenplatz im Stadtzentrum lustige Verrenkungen vollführt. Eigentlich als harmloser und an sich lustiger Beitrag mal ein Lichtblick in den sonst alltäglichen Nachrichten von Terror und Gewalt im Nahen Osten. Aber der Kommentar des ZDF zu den Anfangsbildern des Beitrags schlägt dem Faß den Boden aus: da werden fahnenschwenkende Kinder mit den grünen Bandanas der Hamas und der Auflauf zornig dreinblickender islamischer Männermassen mit “Freudentänze”, “Wahleuphorie” und “ein quirliger Knotenpunkt” kommentiert, nur um gleich darauf Bilder eines israelischen (!) Bulldozers zu zeigen, der angeblich “mit brutalen Übergriffen” auf dem Platz aufräumt. Was man tatsächlich sieht, ist, wie ein israelischer Bagger Autos zur Seite räumt (keine Menschen!). Ob man auf der Suche nach Terroristen oder aus Furcht oder Hinweisen auf einen Autobomben-Anschlag dies getan hat: keinen weiteren Kommentar gibt es dazu, keine Erläuterungen der gerade gezeigten Situation! Das einzige, was dem Zuschauer ins Kleinhirn gemeisselt wurde, ist Pälestinenser = friedliche Demonstranten auf einem schönen Platz mit Kindern im Nackensitz ihrer Väter vs. Israelische Soldaten = über Autos und Leichen gehende, brutale “Aufräumer” unter Ausnutzung technischer Überlegenheit. Wir haben zwar schon immer spekuliert, ob das ZDF nicht von islamischen Militia Leuten gesponsort wird, aber mittlerweile scheint sich diese Vermutung zu manifestieren. Das trifft sich gut, dann kann man den öffentlich-rechtlichen gleich per Gesetz die Einziehung von GEZ-Gebühren verbieten lassen, denn die braucht es bei so potenten Spendern ja offensichtlich nicht mehr…

PS.: Wer will, kann sich selbst eine Meinung bilden und sich den Beitrag anschauen, der ab morgen bestimmt in die Mediathek des ZDF im Internet eingestellt wird. Update: hier ist der Beitrag nun zu sehen, etwa zum letzten Drittel des Videos vorspulen.

Israels Dilemma: Kein Licht am Ende des Tunnel

Wann scheinen die Weltöffentlichkeit und Israel-Kritiker endlich zu verstehen? Die muslimischen Nachbarstaaten des Judenstaates haben nach wie vor nichts anderes im Sinn, als Israel zu vernichten. Die Aggressivität und der Terrorismus, der von der palästinensischen Autonomiebehörde und Ägypten geduldet wird und Ländern wie dem Iran und Syrien und der Hisbollah im Libanon ideologisch und materiell unterstützt wird, zeigt, dass von Seiten der islamischen Länder größtenteils kein Friede gewollt ist: Israel habe kein Existenzrecht und sei damit zum Abschuss freigegeben. Jüngst bombardierte die israelische Armee Tunnel, in denen ungeheure Mengen an Waffen und Selbstmordattentäter geschmuggelt worden sind und werden. Die Eingänge zu den Tunneln befinden sich nach Berichten der israelischen Armee in Kellern von Privathäusern. Hier zu Lande stoßen die Militär-Operationen meist auf Unverständnis. Wie würde sich die Bundesrepublik fühlen, wenn die Regierungen ihrer Nachbarländer ganz offen zur Vernichtung des deutschen Staates aufrufen würden und dies sogar per Paragraph in den Regierungsverträgen (siehe Hamas in Palästina) festlegen. Statt Gesundheits-Reform, neues Terrorpaket gegen den “Parasiten” Israel, der die ganze Welt nach Angaben des iranischen Präsidenten wie ein Geschwür belastet: wenn quer unter der Wiesn in München Terroristen Tunnel für Attentate graben würden. Wie würden Sie entscheiden ? Wie immer bei den Aktionen gegen Israel nutzen die feigen islamischen Terroristen ihre eigene, meist unschuldige Zivilbevölkerung als Schutzschild. Nicht umsonst werden die Tunneleingänge in Privathäuser gelegt. So können die Extremisten ihre Bevölkerung wieder gegen Israel aufhetzen, wenn diese solche Verstecke notgedrungen bombardieren und dabei leider Zivilisten töten. Man stelle sich vor: Deutschland wird angegriffen und die Angreifer setzen in jeden Panzer ein Baby. Müssen wir uns nun ausrotten lassen, weil die Angreifer uns bewusst mit unserer Humanität austricksen?

gt, 30. Januar 07

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Zitat der Woche

All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke, english philosopher)

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