Archiv der Kategorie 'Christentum'

+++ Papst in den USA von Bush empfangen worden +++

Papst Benedikt der XVI. ist soeben auf dem Andrews Flughafen  in den USA gelandet und wurde soeben von Präsident Bush begrüsst. Linke Medien in Deutschland versuchen sogleich wieder, die Konflikte um den Irakkrieg heraufzubeschwören, gegen den der Vatikan bekanntermaßen war (und der Papst in seiner Funktion als Kirchenoberhaupt sogar sein musste). Nichtsdestotrotz sind die christlichen und humanistischen Grundwerte, die den amerikanischen Präsidenten und das Staatsoberhaupt des Vatikan verbinden, bei weitem überwiegend und dürften den vielen Millionen amerikanischen Katholiken Hoffnung geben. Im weiteren Besuch seiner Reise soll der Papst auch Ground Zero in New York besuchen und dort für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September beten. Und nicht nur für diese: sein Gebet soll, so wurde verlautbart, auch die muslimischen Attentäter miteinschließen! Eine starke Geste des Oberhauptes der katholischen Christen, allerdings bleiben mir Zweifel, ob das islamische Gegenüber kapieren wird, wie gross diese Geste ist und worum es im Christentum überhaupt geht. Vermutlich wird es den Katholiken mal wieder als Schwäche ausgelegt. Nichtsdestotrotz, der Papstbesuch stimmt hoffnungsvoll und trägt das “lumen gentium” weit in die Welt hinaus, bis in die kleine Welt der Fernsehschirme in unseren Wohnzimmern…

Bild: Copyright CNN

Woher kommt diese gottlose Gewalt bei den Kids?

1311_goenz_8.jpgDie Schlagzeilen häufen, ja überhäufen sich: Kreuz und quer durch Deutschland tauchen neue Nachrichten und Videos auf, die auf ihre Opfer wahllos einprügelnde junge Männer zeigen. Schon vor der medialen Präsenz dieses Themas, war dieses Problem ein offenes Geheimnis. Grundlos verspotten, traktieren und prügeln Kids, manchmal nicht älter als 15 Jahre alt, auf Leute ein, die sie von nirgendwo her kennen. Beschrieben werden diese Attacken und Vorfälle in den Medien immer mit dem Hinweis, dass die Täter “Migrationshintergrund” haben. Tatsächlich sind 24,8% der Täter Menschen mit Migrationshintergrund, wobei der Anteil an Nichtdeutschen bei 8,8% liegt. Hierbei werden straffällige, ausländische Gewalttäter, die einen deutschen Pass besitzen, nicht miteinbezogen.

So gut wie nie sind die machomäßigen und gewalttätig auftretenden Kids Gangs aus den USA, Frankreich, Japan, Australien, China (auch am Anteil der Gesamtbevölkerung hochgerechnet!) Spanien, Polen oder Italien - wobei Italien einen relativ hohen Anteil an der Kriminalitätsrate hat. Leider Gottes finden wir den überwiegenden Teil der gewalttätigen Kids, der statistisch bei nahezu 80% liegt, fast immer in islamisch geprägten Ländern verwurzelt. Es geht hier nun nicht darum, die Extremfälle der letzten Wochen zu beleuchten, sondern sich mit den weit verbreiteten Gangs und Gruppen zu beschäftigen, die in alltägliche “kleinere” Strafdelikte verwickelt sind und die Städte unsicher machen. Jedoch ist das oft der Anfang der kriminellen Karriere.

Meist haben die Jungs bereits tägliche Gewalt ihrer Väter gegenüber den Frauen und Kindern mitbekommen. Dieses züchtigende Verhalten der Männer leitet sich aus der islamisch geprägten Tradition und Überlieferung der Scharia und des Korans ab, wonach der Mann körperliches Züchtigungsrecht gegenüber der Frau besitzt. Da die Jungs oft zu Hause wenig zu tun haben, da die Frau und Töchter den Haushalt werfen, entlässt man sie außer Haus. In islamisch geprägten Ländern bezeichnet man junge Männer damit, dass sie “wildes Blut” hätten und dies ausleben müssten, ja zu richtigen Männern werden sollen. Und das wird man nicht in den eigenen vier Wänden, dort herrscht nämlich der Vater. So wundert es nicht, dass selbst in den Cliquen selbst, ununterbrochen gepöbelt, geschubst und geschlagen wird: Ein echter Kerl ist nur, wer sich “Respekt” verschafft, der Stärkere eben. Als diese “Stärkeren” gehen diese Jungs in den Alltag und wen sie auch treffen, er ist für sie kein personales Wesen mit unantastbarer Menschenwürde, kein Mitbürger, sondern ein Anderer, ein “Schwuchtel” oder “Missgeburt”. Als solche wird man dann behandelt. Die Jugendlichen nehmen sich gar nicht als Teil unserer Gesellschaft wahr.

Kaum Bildung, den halben Tag nur mit männlichen Genossen auf der Strasse, keine berufliche Zukunft: Schulische Abschlüsse sind sehr oft nicht wichtig, da das Kollektiv bzw. die Sippe einen versorgen wird. Das Wir zählt eben. Da ändern Erziehungscamps eigentlich wenig am Grundproblem, was nämlich zu Hause sitzt. Der christliche Glaube, dem jegliche Liebesethik und Moral unserer Gesellschaft zugrunde liegt, muss wieder Einzug in die Erziehung des Nachwuchses erhalten, wobei wir beim größten Problem angelangt sind. Den Jugendlichen aus islamisch geprägten Ländern sind vom Elternhaus, der Tradition und vom Glaube her (so ungern man das heute hört) die Werte Nächstenliebe, Gewaltenthaltsamkeit, Reue und Versöhnung keine Werte, die an erster Stelle stehen müssen. Bildung steht auch nicht weit oben auf dem Treppchen: Die Sippe lässt einen ja nie hängen und bringt einen bei irgendeinem Cousin oder Schwager unter. Wer viel Kontakt in diese Länder wie die Türkei oder persische Länder hat, weiß, dass es dort so läuft und dieses System sich schon längst hierher transportiert hat.

Wichtig ist, dass wir den Jugendlichen klarmachen, welche Werte wir vertreten und welche positiven Folgen das hat. Doch was der Lehrer als Organ des Staates dazu beitragen kann, sieht man, wenn man sich mal anschaut, wie der Unterricht in Hauptschulklassen abläuft, die einen besondern hohen Anteil an Schülern mit “Migrationshintergrund” haben. Was die Minister, Politiker und die Kirche zum Thema Gewalt sagen, interessiert die Kids ebenfalls nicht. Ihr Welt- und Meinungsbild beschränkt sich auf die Kumpels und die Strasse, die familiär fast alle ähnlich aufgewachsen sind. Die Ethik und Moral, die unsere Kultur heute geprägt hat, beruht eben auf christlichen Werten. Wer von den Verantwortlichen eine Änderung des Problems mit den Jugendlichen an diesem Faktum vorbei versucht, wird scheitern.

gt, 20. Januar 2008

 

Von Haubentauchern und Hasspredigern

Also so langsam muss man ja wirklich sagen, einige Parteien machen sich echt lächerlich in letzter Zeit. Das gilt zwar auch für Parteien aus der konservativen Ecke des Parteienspektrums (s. Stoiberismus), in besonderem Maße aber zuletzt vor allem für unsere rot-grün-scheckigen Genossen. Mit solchen Aktionen, wie sie die frisch gebackene stellv. Parteivorsitzende der SPD, Andrea Nahles, bringt, zeigt diese Partei wieder einmal mehr, dass es ihr an politischer Kultur und Feinfühligkeit mangelt. Und der ehemalige Juniorpartner, die Grünen, machen es nicht besser, ganz im Gegenteil: die Krawallpolitik von Volker Beck gegen den Kölner Kardinal Meisner (im Übrigen für Aussagen, die die katholische Kirche schon immer vertreten hat und die nichts Neues darstellen) diskreditieren diese Partei in meinen Augen immer mehr in Richtung “unwählbar”. Den Begriff “Hassprediger” so aus seinem ursächlichen Zusammenhang mit islamischem Fundamentalismus zu reissen, um einen Kirchenmann zu diffamieren, ist ein Affront, gegen den die Kirche zu Recht juristische Schritte einleiten will. Schuster, bleib bei deinen Leisten, kann man den beiden Parteien nur raten…

Mehr Engagement, bitte…

Nun häuft sich die Zahl von ausländischen Hilfs- und Aufbaukräften, die in Afghanistan und im Irak entführt werden, zunehmend. In vielen Ländern ist dieser missliche Zustand, der Mangel an Sicherheit für Ausländer in den bedrohten Gebieten und Ländern, Grund das Engagement dort einzustellen. Statt den ständigen Rückzugsforderungen, sollte eigentlich eine militärische sowie humanitäre Verstärkung gefordert werden. Schließlich handelt es sich bei den islamischen Extremistengruppen, ganz gleich ob sie Taliban oder sonst wie heißen, um Verfechter einer Ideologie, die diese Länder in eine islamische Diktatur führen wollen und somit eine weitere Radikalisierung des Orients anstreben. Solche islamischen Diktaturen, wie man am Beispiel des Irans sehen kann, eignen sich ideal als Nester zur Ausbildung von Terroristen und als Waffenlieferanten für den Kampf gegen Israel und den Westen. Dass es sich bei den nun entführten Geiseln um 23 koreanische Christen handelt, erhöht nicht gerade die Chancen auf ein unversehrte Freilassung der Geiseln. Vielmehr werden die Entführer als gehorsame Knechte ihres offenbarten Wortes, des Korans, auf die alten bewehrten Hausrezepte zurückgreifen, die sich schon seit Jahrhunderten und besonders nun im medialen Zeitalter als besonders abschreckend erweisen: die Rede ist natürlich von den öffentlichen Hinrichtungen (wahlweise vor laufenden Kameras, die im “ungläubigen Westen” entwickelt wurden). Sicheren Gewissens und wohlwissend greifen sie dafür auf die Weisungen aus dem Koran zurück, die die Ermordung der ungläubigen Anbetern des Kreuzes (also Christen!) als Pflicht für jeden Moslem vorschreiben. Soviel zur Annahme vieler “Gutmenschen” in Europa, die der Meinung sind, dass es sich bei solchen Verbrechern um keine richtigen Moslems, sondern um Irre handelt. Rettung ist nur noch zu erhoffen, wenn sich die Stammes-Ältesten für die Geiseln einsetzen; nicht aber aus Mitleid, sondern wegen faktischen Interessen. Für die Werte der Freiheit und langsamen Demokratisierung - wenn das mit dieser Kultur überhaupt möglich ist - und das, was man bisher alles Gutes erreicht hat, sollte das Engagement sich erhöhen. Dann sind auch die zivilen Arbeiter besser geschützt!

gt, 30. Juli 2007

“Hardliner des Herrn”

bibel_2.jpgGestern Abend strahlte die ARD die Sendung “Die Hardliner des Herrn aus”. Dabei ging es besonders um evangelikale Christen, die die Bibel wörtlich auslegen und sogar ihre Kinder dem öffentlichen Schulunterricht fernhalten, um sie privat zu Hause zu unterrichten. Die Vertreter der evangelikalen Seite gaben dabei fleißig Interviews und legten offen ihr Bekenntnis zur Sechs-Tage-Schöpfung, der Unterordnung der Frau unter den Mann und weiterlesen ‘“Hardliner des Herrn”’

Mit Kurnaz in die Sommerpause…

Murat KurnazMit welchen Bonbons uns die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten doch mittlerweile den leider notwendigen Beginn der Sommerpause im Fernsehen, auch Sommerloch genannt, versüßen: die Heulsuse von Gitmo alias der bärtige Hadschi Halef aus Bremen alias Zwerg Gimli Gloin alias Murat Kurnaz hatte Anfang der Woche seinen großen Auftritt bei Beckmann. Betroffenheitsfernsehen pur, da wurden alle möglichen Anwälte gehört, sogar ein muslimischer Ex-Militärgeistlicher war eilends eingeflogen worden, alle möglichen Beschuldigungen an die Amerikaner wurden ausgesprochen, alle Fragen gestellt - nur eine Frage blieb offen: wie lang darf der Bart von Herrn Kurnaz noch werden, ohne dass sich ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen für ihn und seine Umwelt ergeben, z.b. durch Darüberstolpern, oder durch Nestbildung im Bart für kleine bis mittlere Wespenvölker und rezente Lauspopulationen. Ha, aber was Beckmann kann, das kann Maischberger schon lange! Dort war diese Woche eine Talkrunde zum Thema Religion und Gesellschaft zu sehen: Neben einem Hardcore-Atheisten, dem man fast zutraute, sich gleich vor Atheismus in die Luft zu sprengen, wurde auch eine mehr oder minder prominente (und mehr oder minder verschleierte) Vertreterin des Islam und Vertreter christlicher Positionen geladen. Obwohl ab und zu interessante Glaubenserfahrungen wie auch rationalistische Gedanken aufblitzten, ließen meistens der Hardcore-Atheist (und frühere Priester!) sowie die Muslima die Diskussion schnell in hitzige Wortgefechte ausarten. Unvermeidlich bekam der unbedarfte TV-Zuschauer auch wieder die abgedroschenen Phrasen von “Islam ist Frieden” etc. an den Kopf geworfen, bis selbiger wohl bei vielen bald zu rauchen anfing. Und damit in die Sommerpause, meine Damen und Herren… so endete das Ganze dann bei beiden gebührenfinanzierten Sendungen der ARD. Damit kann sich nun jeder wirklich sicher sein, dass seine Gelder bei der ARD gut aufgehoben sind - schließlich gibt es ja neben diversen Steinzeit-, Segel- und Selbsterfahrungssendungen auch Qualitätsfernsehen bei der ARD, “-ähem, nicht wahr, Herr Kurnaz, beehren Sie uns bald wieder…”

Frau Roth auf Missionsreise

Als sich gestern der Rat der evangelischen Kirche mit dessen Vorsitzenden Bischof Huber mit Vertretern des muslimischen Dachverbandes und dessen Vorsitzender Köhler trafen, hat auch Toleranz-Domäne Claudia Roth von Bündnis90/ Die Grünen einen Platz auf dem Podium verschwendet. weiterlesen ‘Frau Roth auf Missionsreise’

Umfassende Toleranz muss her, sonst…!

MoscheeBischof Huber, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), hat heute anläßlich des Kirchentages Kritik an der Dominanz muslimischer Männer in der Moschee geübt, und wurde dafür auch gleich  - wie zu erwarten war - heftig gleich von zwei Seiten, nämlich von dem Koordinierungsrat der Muslime (KRM) und dem DITIB, angegangen. “Der Text spreche die Sprache der Abgrenzung” und “verstärke die Islamophobie“, so Axel Ayyub Köhler vom KRM. Da ist es wieder, das I-Wort! Jeder (und der Bischof ist ja nicht gerade irgendwer), der das islamische Leben in Deutschland kritisch beobachtet und sich traut, Kritik zu üben, wird so mit diesem Schlagwort von der Islamphobie gleich mundtot gemacht - anstatt dass die Herren dieser Dachverbände mal über die Kritik nachdenken und in sich gehen würden - oder einfach mal wieder in die nächste Moschee um die Ecke gehen, dort können sie die feinsäuberliche Trennung von Männlein und Weiblein bestens beobachten. Ok, Einsicht kann man an der Stelle nicht erwarten - der Prophet hat`s schließlich vorgemacht! Aber die nächste Aussage von Köhler ist eine Anmaßung sondergleichen: “In dieser Form kann die Handreichung von muslimischer Seite nicht akzeptiert werden” und ” Einer umfassenden Toleranz steht in Deutschland eine Mentalität entgegen, nichtchristliche Religionsgemeinschaften nicht als gleichwertig zu akzeptieren”. Die altbekannte Opferrolle des Islams also mal wieder, egal was wir tun, Schuld hat immer das Christentum, der Islam ist so rein und unschuldig wie ein Babypopo! Lieber Herr Köhler, müsste man ihm da mal klipp und klar sagen, Ihre Handreichung ist uns sowas von egal wie wenn in China ein Sack Reis umfällt… entweder Sie lassen sich auch mal Kritik gefallen, oder Sie sind es eben nicht wert, dass man sich mit Ihnen überhaupt noch beschäftigt und Sie ernstnimmt…vielleicht war es ein Fehler, Sie überhaupt jemals ernst genommen zu haben!

Eine kleine Verteidigung der Trinität

Im Gegensatz zur christlichen Theologie postuliert der Islam den einen, ewigen, allmächtigen Gott als in sich geschlossen. Auch die Christenheit geht als monotheistische Religion von einem Gott aus, der in sich jedoch eine Differenz trägt: auch Dreifaltigkeit bzw. Trinität genannt. Differenz meint hierbei nicht, dass es innerhalb von Gott einen graduellen Unterschied an Heiligkeit gibt. Wenn man Gott und bzw. oder eine Schöpfung Gottes postulieren will, muss man Differenz in Gott denken.
Gott ist als allmächtig und allgegenwärtig zu denken. Es ist aber ein sicheres Zeugnis unserer Sinne, dass es ein Universum, eine Welt und eine Erde gibt. Das heißt, dass wenn wir an Gott glauben wollen und die Existenz der Erde ein Faktum ist, muss die Erde im Allgegenwärtigkeits- und Allmachtsbereich Gottes liegen; kurz um: sie ist ein Teil von ihm bzw. Gottes handeln ist in ihr zu erkennen. Die Welt kann aber auf keinen Fall Gott selber sein und auch nicht komplett das Gegenteil von Gott, sonst hätte sie sich selbst geschaffen und damit haben wir Gottes Allmacht oder sogar seine Existenz negiert. Wenn die Welt also nicht Gott selbst ist, aber auch nicht frei von Gottes Einfluss ist, ist sie Ausdruck seines Wirkens. Es handelt dabei sich um ein Wirken, bei dem Gott Materie in Gang setzt und in Gang hält, um so unser Universum am Leben zu erhalten. Gott selber ist keine Materie, er schafft aber Materie und handelt durch Materie; d.h. er handelt in Differenz zu seinem eigenem Wesen und Substanz, die nicht materiell, sondern nur transzendent ist. Damit haben wir schon zwei Wesenserscheinungen Gottes: Einmal Gott, der durch seinen Willen und seiner Idee die Welt und Erde schafft und, zweitens, in Differenz zu seiner eigenen Substanz Materie erschafft und bewegt hat. Wenn Muslime sagen, dass Gott nur als Einer, allgegenwärtig und allmächtig gedacht werden kann, können sie nicht die Entstehung von Materie und der Erde erklären, weil die Erde, wenn es Gott gibt Ausdruck von Gott ist: Und zwar eine Art von Ausdruck, die sich von seinem Wesen etwas unterscheidet, aber voll seinem Willen unterliegt. Es entsteht hier der Übergang, dass Gott als Transzendentes Wesen, Nicht-Transzendentes schafft. weiterlesen ‘Eine kleine Verteidigung der Trinität’

Auferstehung und Hasen

lilie.jpgAuf der Fachmesse für Wohnideen Cadeaux in Leipzig wurden gerade aktuelle Ostertrends vorgestellt und dieses Mal steht zum Erstaunen vieler wieder der eigentliche Grund des Osterfestes in Vordergrund. Keine Selbstverständlichkeit ist das in Zeiten der Säkularisierung der gesamten Gesellschaft und auch der christlichen Hochfeste wie Weihnachten und Ostern. Laut mehrerer nationaler Umfragen an Teenager, wissen schon über 50% der Kids nicht mehr Ursprung, Sinn bzw. Inhalt des Osterfestes und schon gar nicht, dass im Zuge des Osterereignisses einst eine religiöse Welle - nämlich die Entstehung des Christentums- losbrach, die ganz Europa bis heute kulturell und ethisch geprägt hat. Man setzt sich halt nur noch ins gemachte Nest, ohne zu wissen wer es gebaut hat. Die Fachmesse verbindet fundamental-christliche Botschaften im Design mit den Klassikern der Oster-Dekoration. Die weiße Lilie als Symbol für Reinheit und Unschuld ist im Design beliebt. Sogar einen kleinen Hausaltar mit Blumen als “Opfergabe”, beschmückt mit einem Kreuz, kann man hier bestaunen. Auch die Farben weiß (Farbe des Osterkreises) und Lila (Farbe der Passionszeit), welche Bestandteil der katholischen Liturgie in der Osterzeit sind, finden sich hier bewusst in Kombination mit Palmenzweigen, die den Einzug Jesu nach Jerusalem symbolisieren, wieder. Unser Fazit lautet daher: gut so! Modernes Design lässt sich mit christlicher Tradition interessant verbinden und hat noch den netten Nebeneffekt, dass es tiefgründiger ist als Osterhasen. Wer in der Bibel übrigens die höchst interessanten Stellen über Ostern lesen will, ist gut beraten, das Johannes-Evangelium im Neuen Testament zu lesen.

gt, 7. März 2007

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Zitat der Woche

All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke, english philosopher)

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