Archiv der Kategorie 'Islam'

Islamist in Südbaden festgenommen

Vor wenigen Stunden gab die Polizei Weil am Rhein (Kreis Lörrach) bekannt, dass sie mit Erdal S. einen per europäischem Haftbefehl gesuchten Islamisten festgenommen hat. Oder, um politisch korrekt zu bleiben, einen “mutmaßlichen” Islamisten, wie es immer so schön heisst. Er gehöre wohl zu einem finanziellen Unterstützerkreis der “Islamischen Dschihad Union”, zu denen auch “Blaue Latzhose”-Fritz und seine Wasserstoffperoxid-Freunde gerechnet werden - und das ist nicht mal gemutmaßt. Die Razzien fanden auch in Frankreich und den Niederlanden zeitgleich statt, wobei insgesamt 10 Männer  - mutmaßlich alles Männer - dingfest gemacht wurden. Wieder einmal wird der grenzübergreifende Charakter des Terrorismus deutlich, selbst der friedliche und beschauliche Schwarzwald scheint immer mehr zum bevorzugten Rückzugsgebiet der konspirativ vorgehenden Islamisten zu werden. Die Meldungen sind hier und hier zu finden.

Aber das wirklich Unglaubliche kommt noch, liebe Leser. Denn der SWR berichtet nämlich, dass es seitens der Polizei 2007 ein sog.  “Sicherheitsgespräch” mit dem Islamisten, dem mutmaßlichen natürlich, gegeben hat. Eine kostenlose Beratung für angehende Dschihadis sozusagen, bei der diese auf ihr verfassungs-abträgliches Fehlverhalten nochmals aufmerksam gemacht werden und man sie wohl höflichst darum bittet, dies zukünftig zu unterlassen, sonst könne man leider nicht anders, als zur drastischen Maßnahme der Ausweisung greifen zu müssen.  Also wenn das stimmen sollte, dann ist das der Gipfel der Anbiederung unseres demokratischen Systems an die Vorgaben der Fundamentalisten. Sicherheit ? Welche Sicherheit denn ? Die des Bürgers ist sicher nicht gemeint, denn der Islamist ist ja dann vorgewarnt, dass ihm die Polizei auf den Fersen ist und wird sich noch konspirativer bei seinen Planungen verhalten.  Auf seine eigene “Sicherheit” oder Aufenthaltsgenehmigung wird so ein festentschlossener Typ doch sowieso pfeifen, eher wird es seine Taten noch beschleunigen.

Manchmal fragt man sich wirklich, welchen Tagträumereien sich die Sicherheitsbehörden und Organe des Bundes in dieser Hinsicht und Bedrohungslage hingeben.

Woran erkennt man Terroristen in Europa ?

Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt, liebe Leser ? Wenn sie z.B. in der U-Bahn sitzen, sie hält gerade im Tunnel zwischen zwei Stationen aufgrund einer “außerplanmäßigen Störung” und Ihnen gegenüber betet ein bärtiger Mann im dicken Wintermantel gerade seine Koransuren runter, vielleicht wird ihnen da ein klein wenig mulmig. Oder jemand zieht einen für ihn eigentlich zu schweren Trolley den Bahnsteig entlang. Solche Situationen sind es, die uns dann an Madrid und London denken lassen. Aber die Realität ist leider dann doch etwas anders. Terroristen wie die London-Bomber auf dem Bild haben zur Tatzeit leider keine blauen, grünen und roten Pfeile, die uns in Echtzeit sagen könnten: hier mal lieber auf Abstand gehen. Wenn sie es nicht wüssten, könnten sie sich wirklich ernsthaft vorstellen, dass diese drei Nasen da auf dem Foto wirklich im Begriff sind, sich in den nächsten zwanzig Minuten inmitten von vollbesetzten Zügen in die Luft zu sprengen ? Dass nur wenige Minuten nach diesen Aufnahmen diese drei Männer bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt mit Dutzenden ihrer ebenfalls zerfetzten Opfern in der “tube” herumliegen werden ? Die drei wirken doch eher wie eine jamaikanische Reggaeband auf Urlaub oder wie die Trainer einer südamerikanischen Baseballmannschaft auf Europatour. Auch ihre Rucksäcke sind jetzt nicht besonders groß oder wirken jedenfalls nicht unpassend bepackt oder unförmig, so dass man auf Sprengstoff schließen würde. Und islamisch oder fanatisiert wirken sie nun wirklich nicht. Auffällig ist vielleicht höchstens eine Kombination von Merkmalen, bei denen man in Zukunft aufmerksam sein sollte (obwohl man dann natürlich auch wieder viele Unbescholtene mit einschließt): alle drei relativ jung, vermutlich im gefährlichen “Bomberalter” zwischen 20-35, eine Gruppe von Männern, die scheinbar zielbewusst ohne viel Gruppendynamik und Interaktion (ohne miteinander zu plaudern, scherzen, innehalten, umdrehen, Weg suchen usw…) voranschreitet, und natürlich Rucksäcke einer gewissen Größe mit sich führend. Aber zugegeben, diese Merkmale richtig zu deuten in dieser vorher unvorstellbaren Situation, das ist für den Alltagsmenschen von heute unheimlich schwer und für die in der Terrorabwehr Beschäftigten zumindest eine große Herausforderung. (Bild: Copyright Spiegel TV/ spiegel online)

Annette Ramelsberger: Der deutsche Dschihad

Es gibt ja viele Bücher, die sich als “am Puls der Zeit” oder als “brandaktuell” beschreiben lassen oder deren Klappentext das dann zumindest für den jeweiligen Inhalt beansprucht. Aber nicht allzuoft begegnet man Sachbüchern, die dann auch wirklich halten, was sie versprechen. Dieses vor knapp zwei Monaten erschienene Buch von Annette Ramelsberger mit dem prägnanten Titel “Der deutsche Dschihad - Islamistische Terroristen planen den Anschlag” darf hingegen getrost als brandheiss und sogar beunruhigend aktuell bezeichnet werden. Akribisch beschreibt die Autorin und SZ-Journalistin darin, wie die komplexen Hintergründe und Zusammenhänge in der deutschen Islamistenszene in den letzten Jahren nur mühsam von den deutschen Sicherheitsbehörden aufgedeckt werden konnten, und so einige schwere Anschläge in letzter Sekunde noch vereitelt wurden. Sie stellt eindeutig klar, wie knapp nur Deutschland an der Katastrophe vorbeigeschlittert ist und wie in völliger Verkennung der Fakten sich die deutsche Öffentlichkeit die Wirklichkeit im Kampf gegen den Islamismus schönredet. Ohne Panik zu verbreiten oder Angst schüren zu wollen, legt sie dar, dass der Heilige Krieg längst vor unserer Haustür angekommen ist. Detalliert schildert sie Geheimdienstberichte, Observations- und Telefonprotokolle, Fahndungsmaßnahmen und Gerichtsprozesse, die zur Aufdeckung der jüngsten Terrorplots in Deutschland geführt haben. Aktuell ist das Buch deshalb, weil es die jüngsten Entwicklungen bis Januar 2008 berücksichtigt, die Sauerland-Gruppe um Fritz G. und die Festnahmen im GIMF-Prozess werden beispielsweise ausführlich beleuchtet. Ein erschütterndes und aufrüttelndes Buch zugleich, stellenweise wie ein (leider realer) Krimi zu lesen, mit präzisen Zeitangaben, schnellen Ortswecheln und knappen Aktionspassagen. Ein Buch, dass jedoch nie polemisch wird und auch ganz klar nicht alle Muslime in Sippenhaft für den Islamismus nehmen will. Dennoch kann man sich ein mulmiges Gefühl angesichts der düsteren Zukunftsaussichten, die sie hier ausbreitet, nicht verkneifen - denn selbst die Experten teilen die Meinung, dass ein Anschlag in Deutschland nicht mehr eine Frage des “Ob”, sondern nur noch des “Wann” sein wird. Trotz einiger Wiederholungen der Protagonisten im Textfluss des Buches also insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre, wenn nicht sogar ein “Must Read” für jeden, der sich über die Zukunft und die gesellschaftliche Situation in Deutschland Gedanken macht!

Die “10 Gebote” des J. Todenhöfer ? oder Wie die Plakatwerbung lügen lernte…

Todenhöfer_PlakatEines vorneweg: Nichts gegen Herrn J. Todenhöfer persönlich. Auf den ersten Blick ein freundlicher, mittlerweile grau melierter Mann mittleren Alters mit einer sanften, zu seinem Gentleman-Auftreten passender Stimme. Ein Mann mit sehr dezidierten, auch sehr durch persönliche Erfahrung geprägten Ansichten zum Thema “Clash of civilizations”, Irakkrieg, Kampf gegen den Terror usw… Es gibt nur ein Problem: er hätte seine Erfahrungen und Geistesblitze vielleicht doch besser für sich behalten sollen, oder allenfalls im Kreise seiner Familie ausdiskutieren mögen. Denn mittlerweile neigt Todenhöfer, nachdem er die letzten Monate (oder Jahre ?) durch alle Talkshows à la Kerner & Co. getingelt ist und Bücher mit den Titeln von Kinder-Vornamen herausbringt, doch arg zum nervtötenden Dauermoralisieren. Und seit heute das: von jeder zweiten Leuchtreklame in der Stadt springt einem die Werbung für sein neuestes Machwerk “Warum tötest du, Zaid ?” entgegen (s. Foto) .

An sich ist es ja nichts Verwerfliches, durch gezielte Provokation Werbung für ein Printerzeugnis zu betreiben. Machen andere ja auch, jeden Tag. Diese Werbung, die in die grobe Form von 10 Thesen zum Thema “Der Westen” und seine Beziehung zum Islam gepresst wurde, ist jedoch fast schon keine Provokation mehr, sondern geht an die Grenze zur Verleumdung, ja man möchte fast meinen, zur Selbstaufgabe. Einige würden vielleicht sogar schon von islamischer Propaganda sprechen. Todenhöfer, bei dem man spürt, das er das wirklich ernst meint und dessen Geschichten- unbestritten - auch emotional ergreifend sind, macht sich hiermit aber leider zum Frontmann islamischer Geschichtsverdrehung, anders kann man es mittlerweile nicht mehr bezeichnen. Und die muslimischen Massen werden mit ihm prahlen und voller Stolz auf einen westlichen Intellektuellen, der sich für sie einsetzt, verweisen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Aber warum ist diese Plakatwerbung von Todenhöfer so ungeheuerlich provokativ wie sie falsch ist ? Gehen wir seine Thesen einmal der Reihe nach durch:

1. Die “Eyecatcher”- Eröffnungsthese: Der Westen ist viel gewalttätiger als die Muslime bzw. die muslimische Welt. Angeblicher Beweis: Millionen arabische Zivilisten wurden während der Kolonialisierung getötet. Also erst einmal: das ist übelster Bildzeitungs-Stil. Eine Behauptung, und dann ein einziger, knapper Satz als Beweis nachgeschoben. Na toll! Wenn einem nichts mehr einfällt, der Allzweckhammer Kolonialisierung. Die ist ja, wie wir heute wissen, so ziemlich für alles verantwortlich, nicht wahr ? Von AIDS bis tropischen AK-47s, vom Artensterben bis zur Wirtschaftsschwäche Perus. Und auch die vermaledeite Globalisierung - wer ist letzlich schuld ? Die europäischen Kolonialisten, bien sur. Ach - und zum Thema Gewalt: die Eroberung Andalusiens, die rasende Ausbreitungs des Islams in den ersten Jahrhunderten nach einem gewissen Herrn M., die tagtäglichen Greueltaten in den Ländern, wo die Scharia Staatsrecht ist, das ist ja sicher nur ein Zuckerli gegen die westliche Gewalt…ja ja…wers glaubt, wird selig (oder auch nicht).

2. Es ist angesichts der “Kriegspolitik des Westens” nicht wirklich erstaunlich, das Extremisten immer mehr Zulauf bekommen. OMG! Mein schönes Abendessen sucht sich gerade unvermeidlich seinen Weg nach oben. Werterelativismus nannte man so was früher mal, beschönigend ausgedrückt. Die armen Extremisten, sie können ja gar nicht mehr anders, angesichts unserer Kriegspolitik…nein, so was aber auch. Die Extremisten kämpfen ja auch so mutig, Mann gegen Mann, gegen die amerikanischen Soldaten. Da wird sich mittags um 12 in der Gluthitze Falludjas aufgestellt, und 1 gegen 1 die Pistoleros gezückt…in der Mehrzahl andere Muslime zu überfallen und diese wg. unterschiedlicher Sub-Glaubensrichtung (Shiiten vs. Sunniten) niederzumetzeln, nein, das käme den “legitimen” Extremisten nie und nimmer in den Sinn… *Ironie-mode off*

…. und so geht es Schlag auf Schlag weiter. Es ist zu ungeheuerlich, um alles hier durchzusprechen. Besonders hervorheben möchte ich jedoch noch Punkt 4 (Muslime haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt) und Punkt 5 (Auch im Koran ist die Liebe zu Gott zentrales Gebot). Wo die westliche Kultur “entscheidend” durch die islamische mitgeprägt worden sein soll, kann ich - außer bei den arabischen Zahlen und so einigen Sprachelementen, die diese Eroberer ins spanische Andalusien mitbrachten - beim besten Willen nicht erkennen. Und Dönerbuden sowie Perserteppiche sind ganz sicher keine Kultur-Bestandteile, noch beweisen sie die Friedlichkeit einer Religion. Und das die Liebe zu Gott im Koran eine zentrale Stellung einnimmt, das ist glatt gelogen! Das, was der Koran fordert, ist allenfalls Respekt und Unterwerfung vor Gott (+ ständige Angst vor Strafe bei Übertretung der göttlichen Gesetze). Göttliche Liebe, Liebe bis hin zur Selbstaufgabe, zur Menschwerdung (”gab ich meinen eigenen Sohn hin…”) bleibt - sorry, guys - wohl im Copyright des Christentums!

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage zum Schluss: Wann dürfen wir Todenhöfer zur Konvertierung zum Islam “gratulieren” ?

Klartext: Die Islamisierung Europas

Wilders

Selten hat man ein Interview mit einer bekannten Persönlichkeit gesehen, in der diese nicht ausweichend oder politisch korrekt antwortet, sondern den Nagel auf den Kopf trifft. Genau dies tut hier erfreulicherweise der niederländische Regisseur Geert Wilders, dessen neuer Film über den Islam mit Spannung und - bei vielen Bedenkenträgern - mit Furcht vor Ausschreitungen des islamistischen Mobs erwartet wird. Analytisch scharf, klar, präzise und mutig benennt er die Probleme, die sein islamkritischer Film auch thematisieren wird. Ein Must-See für jeden, dem die Meinungsfreiheit lieb und teuer ist: http://www.youtube.com/watch?v=WGFSlCZyRmo

Horror-Anschlag in Jerusalem

Anschlag auf Talmudschule. Quelle: APGestern abend stürmte ein als orthodoxer Jude verkleideter islamischer Terrorist eine Talmud-Schule in Jerusalem und richtete mit einem Schnellfeuergewehr ein Massaker unter den wehrlosen, meist jungen Studenten an. Es ist die Rede von mindestens 8 Toten und 15 Schwerstverletzten. Im nahen Gaza-streifen (Bild-Quelle: AP) wurden indess Berichte von Freudenfeiern über diese Tat bekannt. 

So nüchtern wie oben geschildert wird meist in unserer Presse berichtet, so auch übereinstimmend die meisten Medien über den gestrigen Anschlag. Was für ein Horror Israel  immer wiederkehrend jedoch erleiden muss, wird einem erst wirklich klar, wenn man sich die Details und die Dramatik des Ganzen näher betrachtet: Nachdem der Mann, der übrigens ein Paket voll mit Magazinen für sein Maschinengewehr mit sich führte, das Feuer auf die Schüler eröffnet hatte, und sich die, die es noch konnten, schreiend und panisch in Sicherheit brachten, begann er eine regelrechte Exekution derjenigen, die noch nach Luft röchelten und nicht tödlich verletzt waren. Was für ein Blutbad und eine Todesangst unter denjenigen herrschten, die Sekunden zuvor noch in Bibelstudien vertieft waren, mag man sich nicht vorstellen. Ein mutiger Junge soll ihn schließlich mit einer Waffe aus der Entfernung verletzt haben, bis ihn schließlich ein herbeigeeilter Offizier mit 2 Schüssen in den Kopf niederstreckte.

Wenn man nun hört, dass dieser grauenvolle Anschlag auf Zivilisten von der Hamas gleich wieder als “normal response” gerechtfertigt wird, und einen Verurteilung des Anschlags durch die UN am Veto Libyens scheiterte, möchte man am liebsten k*****. Leider wird man wieder bestätigt in dem, was viele mittlerweile über den Islam und seine willigen Vollstrecker denken: das Beste, das Maximale, was er je hervorgebracht hat, ist ein gewisses Ruhighalten der Massen und Unterwerfung als Lebensziel, und das Schlimmste, was er tagtäglich neu gebiert, ist die Barbarei und nichts als die Barbarei.

Friedliebender Religionsstifter ?

Zumindest wenn man das hier in der welt online von heute liest, müssten sich erste, leise Zweifel an der Friedensliebe dieses Religionsstifters einstellen - selbst bei einem unbedarften, westlichen Leser der Gutmenschen-Fraktion, der den direkten Vergleich mit Jesus, Buddha usw. scheuen mag, weil nicht sein darf, was vermeintlich nicht sein kann. Man mag ja meinetwegen dem Autor des welt-online Artikels Voreingenommenheit vorwerfen, aber einerseits beruht der Artikel auf vielen Fakten, die auch von Moslems frank und frei zugegeben werden und andererseits spiegelt das aktuelle Verhalten einiger Anhänger dieser Religion (s. Randale in Dänemark) mal wieder exakt dieses jahrhundertealte, eingeübte Verhaltensmuster wieder: erst Toleranz heucheln, dann wegen Kritik/Spott über die eigene Religion beleidigt sein, sogleich dann Aufmerksamkeit für die eigene “Verletztheit” fordern, anschließend pöbeln und randalieren, bis man gehört wird, und als Krönung des ganzen dann das eigene gewaltsame Verhalten (religiös) legitimieren.

Ausverkaufte Hallen und ungebetene Gäste

Er füllt zur Zeit die Hallen - es ist brechend voll, kein Platz bleibt ungenutzt. Tausende folgen gebannt dem Geschehen auf der Bühne, Sprechchöre ertönen, frenetischer Applaus brandet auf, als er endlich die Riesenarena betritt.

Nein, die Rede ist nicht vom neuesten Jon Bon Jovi-Konzert. Ganz im Gegenteil. Der, der im Moment die Kölnarena zum Bersten bringt, ist der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan, der seine kleine Europareise anlässlich des Wohnhausbrandes in Ludwigshafen wunderbar für seine politische Profilierung auszuschlachten weiß. Der sog. “gemäßigte” Islamist zieht live und in Farbe eine - wie SpOn treffend charakterisiert- einzigartige One-Man Show ab, vor immerhin 20.000 türkischstämmigen Besuchern in der Kölnarena. Eine angebliche Privatveranstaltung, die dennoch von einem starken Polizeiaufgebot geschützt werden muss, weil draussen schon die Kurden Protest schieben. Unglaublich, dass diesem Mann hier so viel Raum gegeben wird, seine verqueren Ansichten unters Volk zu bringen, um für daheim schön Wählerstimmen zu sammeln. Nicht nur, dass die Aufhebung des Kopftuchverbotes in der laizistischen Türkei durch die maßgeblich dafür verantwortliche Partei Erdogans, die AKP, erst vor ein paar Tagen für Unruhe gesorgt hatte, nein, hat hier eh keiner mitgekriegt, is ja allet im Lot in Kölle. Jetzt darf der Ministerpräsident, der sich aufspielt wie ein Bonaparte light bei der Inspizierung seiner Übersee-Kolonien, auch noch für türkische Universitäten und Schulen in Deutschland werben und Privatermittler in Brandursachenermittlung spielen. Na wie toll ist das denn. Nur zu dumm, dass die vermeintliche Brandstiftung höchstwahrscheinlich keine war, und dass der Kopftuchzwang an deutschen Universitäten trotz eindeutigen Trends zur Verschleierung der studierenden Muslimas noch nicht eingeführt ist. Aber vielleicht möchte man ja, um diese Situation zu ändern, dem sauberen Herrn Erdogan ein Gast-Ministeramt übertragen. Als Zeichen des guten Willens und der Völkerverständigung etwa. Wenn die deutsche Politik weiterhin so unterwürfig auftritt, ist es ja bis dann nicht mehr weit hin. Wir haben einen anderen Vorschlag, so wie man es im privaten Bereich auch tun würde: solch einen ungebeten Gast höflich, aber bestimmt hinauskomplimentieren!

Woher kommt diese gottlose Gewalt bei den Kids?

1311_goenz_8.jpgDie Schlagzeilen häufen, ja überhäufen sich: Kreuz und quer durch Deutschland tauchen neue Nachrichten und Videos auf, die auf ihre Opfer wahllos einprügelnde junge Männer zeigen. Schon vor der medialen Präsenz dieses Themas, war dieses Problem ein offenes Geheimnis. Grundlos verspotten, traktieren und prügeln Kids, manchmal nicht älter als 15 Jahre alt, auf Leute ein, die sie von nirgendwo her kennen. Beschrieben werden diese Attacken und Vorfälle in den Medien immer mit dem Hinweis, dass die Täter “Migrationshintergrund” haben. Tatsächlich sind 24,8% der Täter Menschen mit Migrationshintergrund, wobei der Anteil an Nichtdeutschen bei 8,8% liegt. Hierbei werden straffällige, ausländische Gewalttäter, die einen deutschen Pass besitzen, nicht miteinbezogen.

So gut wie nie sind die machomäßigen und gewalttätig auftretenden Kids Gangs aus den USA, Frankreich, Japan, Australien, China (auch am Anteil der Gesamtbevölkerung hochgerechnet!) Spanien, Polen oder Italien - wobei Italien einen relativ hohen Anteil an der Kriminalitätsrate hat. Leider Gottes finden wir den überwiegenden Teil der gewalttätigen Kids, der statistisch bei nahezu 80% liegt, fast immer in islamisch geprägten Ländern verwurzelt. Es geht hier nun nicht darum, die Extremfälle der letzten Wochen zu beleuchten, sondern sich mit den weit verbreiteten Gangs und Gruppen zu beschäftigen, die in alltägliche “kleinere” Strafdelikte verwickelt sind und die Städte unsicher machen. Jedoch ist das oft der Anfang der kriminellen Karriere.

Meist haben die Jungs bereits tägliche Gewalt ihrer Väter gegenüber den Frauen und Kindern mitbekommen. Dieses züchtigende Verhalten der Männer leitet sich aus der islamisch geprägten Tradition und Überlieferung der Scharia und des Korans ab, wonach der Mann körperliches Züchtigungsrecht gegenüber der Frau besitzt. Da die Jungs oft zu Hause wenig zu tun haben, da die Frau und Töchter den Haushalt werfen, entlässt man sie außer Haus. In islamisch geprägten Ländern bezeichnet man junge Männer damit, dass sie “wildes Blut” hätten und dies ausleben müssten, ja zu richtigen Männern werden sollen. Und das wird man nicht in den eigenen vier Wänden, dort herrscht nämlich der Vater. So wundert es nicht, dass selbst in den Cliquen selbst, ununterbrochen gepöbelt, geschubst und geschlagen wird: Ein echter Kerl ist nur, wer sich “Respekt” verschafft, der Stärkere eben. Als diese “Stärkeren” gehen diese Jungs in den Alltag und wen sie auch treffen, er ist für sie kein personales Wesen mit unantastbarer Menschenwürde, kein Mitbürger, sondern ein Anderer, ein “Schwuchtel” oder “Missgeburt”. Als solche wird man dann behandelt. Die Jugendlichen nehmen sich gar nicht als Teil unserer Gesellschaft wahr.

Kaum Bildung, den halben Tag nur mit männlichen Genossen auf der Strasse, keine berufliche Zukunft: Schulische Abschlüsse sind sehr oft nicht wichtig, da das Kollektiv bzw. die Sippe einen versorgen wird. Das Wir zählt eben. Da ändern Erziehungscamps eigentlich wenig am Grundproblem, was nämlich zu Hause sitzt. Der christliche Glaube, dem jegliche Liebesethik und Moral unserer Gesellschaft zugrunde liegt, muss wieder Einzug in die Erziehung des Nachwuchses erhalten, wobei wir beim größten Problem angelangt sind. Den Jugendlichen aus islamisch geprägten Ländern sind vom Elternhaus, der Tradition und vom Glaube her (so ungern man das heute hört) die Werte Nächstenliebe, Gewaltenthaltsamkeit, Reue und Versöhnung keine Werte, die an erster Stelle stehen müssen. Bildung steht auch nicht weit oben auf dem Treppchen: Die Sippe lässt einen ja nie hängen und bringt einen bei irgendeinem Cousin oder Schwager unter. Wer viel Kontakt in diese Länder wie die Türkei oder persische Länder hat, weiß, dass es dort so läuft und dieses System sich schon längst hierher transportiert hat.

Wichtig ist, dass wir den Jugendlichen klarmachen, welche Werte wir vertreten und welche positiven Folgen das hat. Doch was der Lehrer als Organ des Staates dazu beitragen kann, sieht man, wenn man sich mal anschaut, wie der Unterricht in Hauptschulklassen abläuft, die einen besondern hohen Anteil an Schülern mit “Migrationshintergrund” haben. Was die Minister, Politiker und die Kirche zum Thema Gewalt sagen, interessiert die Kids ebenfalls nicht. Ihr Welt- und Meinungsbild beschränkt sich auf die Kumpels und die Strasse, die familiär fast alle ähnlich aufgewachsen sind. Die Ethik und Moral, die unsere Kultur heute geprägt hat, beruht eben auf christlichen Werten. Wer von den Verantwortlichen eine Änderung des Problems mit den Jugendlichen an diesem Faktum vorbei versucht, wird scheitern.

gt, 20. Januar 2008

 

Gegen die guten Sitten des Islam…

Ehrenmord…hat nach der pervertierten Weltsicht dieses Muslims nicht er höchstselbst verstoßen, sondern “sie”. Es geht um den Ehrenmord-Prozess von und mit Kazim M. aus M. Stolz sei er, seine Frau bei lebendigem Leib niedergestochen und angezündet zu haben. Gleichzeitig habe er großen Respekt vor Frauen. Ah ja, alles klar. Gehts noch perverser bzw. schizophrener ? Nein, geht es wohl nicht. Was dabei herauskommt, wenn sich patriarchales Denken auf unheilvolle Weise mit einem Buchstaben-treuen Glaubens- und vorprähistorischem Ehrbegriff mischt, kann man an der Geschichte von Kazim M. exemplarisch ablesen. Die Leidtragenden sind - wie so oft in der Geschichte - die Frauen, die um ihre Freiheit und Unabhängigkeit von dem System “Islam” selbst im Zeitalter der Postmoderne, mitten in einer der stärksten Demokratien der Welt, mitten in der Stadt, mitten unter uns, kämpfen müssen - und oft auf tragische Art und Weise verlieren, wie in diesem Fall.

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Zitat der Woche

All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke, english philosopher)

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