Archiv für März 2007

Free them now – Support our Allies!

FreeThemNow

Angesichts der verfahrenen Lage für die 15 britischen Marinesoldaten im Iran, ist es an der Zeit, Flagge zu zeigen. Viel ist es nicht, was wir tun können – aber die Soldaten dort unten können jede Unterstützung gebrauchen. Habe heute auf dem blog der Soldiers Angels Europe diese Kampagne entdeckt, die sich für eine sofortige und bedingungslose Freilassung der gefangengehaltenen Soldaten einsetzt. Die Chuzpe, mit der die Islamische Republik Iran 15 unter UN-Mandat handelnde Soldaten als Faustpfand gefangen hält, ist unerhört (inklusive Kopftuchzwang für die einzige Frau in der Einheit!). Umso mehr bedenklich, als das Ansehen des Irans – insbes. seinens größenwahnsinnigen Präsidenten – im Moment nicht das Beste ist und er sich diese Eskalation auf internationaler Ebene ganz und gar nicht leisten kann. Zeigen wir als Volk also unsere Solidarität mit Großbritannien, auf das der Druck aus der Bevölkerung wächst und unsere Regierungen handeln!

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Flyin`to the parkposition and back…

A380

Puh, doch noch geschafft! Endlich einen Tag frei genommen, um den Riesenvogel Airbus A380 noch zu sehen, bevor er morgen dann endgültig den Abflug macht – wie man so schön sagt. Und mein eigenes, halbwegs gelungenes Airbus-Photo geschossen – nach stundenlanger Warterei, als er schließlich von der einen Parkpositition zu einer anderen Parkposition bugsiert wurde. Aber es hat sich gelohnt, zum Glück war heute traumhaftes Wetter!

Wer mehr wissen will über den Megaliner, hr online hat ausführliche Internetseiten dazu unter diesem Link.

Die Muskeln spielen lassen…

Marine…, dass will wohl anscheinend der Iran im Moment. Anders ist die völlig unnötige Festnahme von 15 britischen Marinesoldaten in 2 (relativ wehrlosen) Schlauchbooten wohl nicht zu erklären (s. Meldung hier). Na ja, vielleicht ist es ja auch die Sehnsucht nach Konfrontation – mal etwas Pepp in den grauen Alltag bringen. In etwa so wie wenn ein suizidgefährdeter Mensch eine Geisel nimmt, um von der Polizei erschossen zu werden. Kein Wunder, wenn Großbritannien da leicht verschnupft reagiert, da es überdies dem Iran schon lange vorwirft, einer der Triebkräfte hinter den im Südirak Terror verbreitenden outlaws zu sein. Irgendwie kommt es einem auch so vor, als soll mit derartigen Aktionen sich langsam an die Schmerzgrenze des Westens herangetastet werden: was können wir noch alles machen, um den Westen zu provozieren, ohne dass er uns – aufgrund seiner eigenen Wertegrundsätze – was kann ? Als kleinen Blendeffekt lassen wir dann mal vorzeitig einen unbedeutenden, deutschen Angler frei, der sowieso den größten Teil seiner Haftzeit schon abgesessen hat, hi hi. Dafür können wir uns dann wieder eine Einmischung in die iranische Politik verbieten! Und auch die Mathematik stimmt (da waren die alten Perser ja auch ziemliche Experten): – 1 + 15 = + 14!

London: Mutmaßliche Hintermänner von 7/7 gefasst

Spät am Nachmittag kam heute die Meldung über die Ticker: in Großbritannien sind drei mutmaßliche Hintermänner der Terroranschläge vom 7. Juli 2005 festgenommen worden. Aus Polizeikreisen verlautete, es handele sich um die ersten bedeutenden Festnahmen. Die Männer im Alter von 23, 26 und 30 Jahren sollen gerade dabei gewesen sein, ein Flugzeug in Richtung Pakistan zu besteigen. Näheres wird man wohl erst in einigen Tagen hören, wenn sie von Scotland Yard vernommen wurden und die gefundenen Informationen ausgewertet sind.

Die Polizei-Mühlen in England mahlen anscheinend langsam, aber immerhin: sie mahlen!

Vorgeschmack

Ganz Deutschland empört sich aktuell über eine Frankfurter Richterin. Grund: Sie hatte eine Sofort-Scheidung einer Muslima von ihrem ebenfalls muslimischen Noch-Ehemann abgelehnt, als die Ehefrau ihn der Handgreiflichkeit und Morddrohungen gegen sie bezichtigte. Die Richterin lehnte den Eilantrag, mit der Begründung ab, dass der Koran Gewaltanwendung gegen Ehefrauen durchaus als legitimes Mittel sieht. Die passende Koran-Sure hatte sie auch gleich parat. In Sure 4, Vers 34 heißt es: „Ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! (…)“ Zweiteres wird wohl am seltensten angewendet, denn der Sex-Entzug kann wohl kaum Strafe für die armen Frauen sein, die zwangsverheiratet werden…eher aber für die Männer! Die Empörung über solch eine Begründung aus der Politik ist zurecht, aber dennoch macht die Richterin mit ihrer Begründung – ob absichtlich oder nicht – auf das Wesen des Koran und der Scharia für den Islam aufmerksam und gibt schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es bald öfters in deutschen Gerichtssälen aussehen könnte. Der Koran und die Scharia haben nämlich einen gesellschaftlichen Anspruch und gelten in nahezu allen islamischen Staaten als Grundgesetz. Die Richterin hat also mit ihrem Urteil einen Einblick gegeben wie Rechtsprechung im Islam funktioniert. Zwar ist dies nicht die Praxis in den säkularisierteren Staaten, wie der Türkei, aber dennoch halten die meisten gläubigen Muslime ihr heiliges Buch für ein Universal-Gesetz. Mit den ansteigenden Zahlen muslimischer Einwohner wird sich die Meinung „Koran statt Grundgesetz“ womöglich weiter ausbreiten. Nicht umsonst hat der Muslimrat in Deutschland seine Gläubigen aufgerufen, sich an das deutsche Grundgesetz zu halten (jetzt kommt das Schmankerl), solange sie in der Minderheit sind! Auf metaphorischer Ebene ist das eine Aussage, vergleichbar etwa mit: „Wir lassen euch noch am Leben, weil die Waffenlieferungen zurzeit unpünktlich sind.“

Hier ein Interview mit einem Mitglied des Zentralrats der Ex-Muslime zu dem aktuellen Anlass:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6544498_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html

gt, 22. März 07

Die muslimisch-veganischen Bohnenallergiker

Switch reloaded

Hätte ja nicht gedacht, dass ich bei dem miesen Fernseh-Programm, was die privaten Sender zumeist abliefern, noch jemals auch nur eine Sendung weiterempfehlen werde – aber siehe da, es gibt sie noch, diese kleinen Perlen im tristen deutschen Fernsehunterhaltungssumpf. Nicht dass das Rad hier neu erfunden worden wäre – aber diese Sendung ist herzerfrischend komisch, manchmal bitterböse in ihrem Humor und trifft meist genau den Kern: Switch, die Mutter aller Fernsehsendungs-Parodien, ist wieder da und jeden Montag um 22.15 auf Pro7 zu sehen. Die neuen Folgen von „Switch – Reloaded“ sind dabei noch perfekter und lustiger inszeniert als bei der ursprünglichen Sendung, die vor 6 Jahren eingestellt worden war. Und was das beste überhaupt ist: die Macher nehmen kein Blatt vor den Mund, jeder kriegt sein Fett weg, selbst vor den Mohammed-Karikaturen z. B. schreckt das Alter Ego von Tim Mälzer in der Parodie nicht zurück. Gerade beim Thema Islam und der zukünftigen Entwicklung beweisen die Comedians bzw. die Autoren der Sendung in allen drei bisher ausgestrahlten Sendungen auffällig viel Mut und Gespür für die Problemfelder unserer Zeit. Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis es wieder die ersten Proteste dagegen hagelt und ob das Format dann weiter so erfrischend ironisch bleibt. Zu wünschen wäre es!

Auf youtube gibt es Mitschnitte der vergangenen Sendungen, z.B. hier http://www.youtube.com/watch?v=V8qewyDXjoY

Wie die Ratten…

Ratte…kommen sie wieder pünktlich aus ihren Löchern gekrochen, um ja den vierten Jahrestag der Irakoffensive nicht zu verpassen: all die sog. „Irakkriegsgegner“, die linken sog. „Eliten“ unserer Gesellschaft und die ganze Vielzahl einfacher Mitläufer und Nachplapperer. Es ist eine wahre Wonne und eine Offenbarung der Verlogenheit, zu sehen, wie unsere Medien sich auf die paar tausend Hanseln stürzen, um sie großformatig und meist ebenso großspurig in der Tagespresse zu präsentieren. Dass oft weit weniger Teilnehmer kommen als erwartet – so langsam wirds denen halt auch langweilig – und es auch Menschen gibt, die anderer Meinung sind, fällt in die Kategorie Vernachlässigbares und kommt daher auch nur am Rande der Berichterstattung vor. So far, so bad.  Was man auch nicht unterschlagen dürfte: in den USA sind viele Menschen eigentlich aus ganz anderen Gründen und mit ganz anderer Motivation gegen den Irakkrieg als hierzulande. Gründe, bei denen es jedem „pace“- Flaggenträger die Sprache verschlagen würde, so gibt es z.B. die Meinung, dass einfach das falsche Land angegriffen wurde (man hätte Iran statt Irak nehmen sollen), dass der Staatshaushalt finanziell die Besatzung nicht mehr tragen könnte und dergleichen. Oft sind es dort auch persönliche und sehr emotionale Gründe, von Familien, die ihre Söhne oder Töchter im Irak verloren haben, die verwundet wurden oder die die persönlichen und familiären Belastungen, die ein Army-Deployment mit sich bringt, nicht mehr verkraften. In Europa wird daraus meist ein grosser Einheitsbrei der vermeintlichen gegenseitigen Solidarität gekocht – vergessen wird, dass es nur der dünne Faden der Anti-Irakkriegs-Parolen ist, der dieses heterogene Sammelsurium (vom Wollmützen-bestrickten Studenten über den islamistischen Umma-Beschwörer bis hin zum anzugtragenden Berufsbetroffenen) überhaupt zusammenhält. Ich verwette hunderttausend Rennpferde darauf, dass sich nach einem Abzug der westlichen Truppen keiner der hier angesprochenen Personen noch einen Dreck um das Schicksal des irakischen Volkes schert. Denn sonst müsste es eigentlich hier eine Menge Demos gegen die Unkultur des islamistisch motivierten Selbstmordattentäters geben!

nseaprotector, 18. März 07


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

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