Die CO2-Hysterie und ihre Folgen

ErdeLange kann man schweigen, aber irgendwann muss es doch einmal gesagt werden: Dieser CO2-Klimawandel-Hype und die Hysterie, die darum gemacht wird, geht einem immer mehr auf den sprichwörtlichen „Senkel“! Enough is enough! Und solcher Schwachmaten-Unsinn, wie ihn spiegel online – als einer der prominentesten Vertreter dieser Sorte – absondert, trägt nicht dazu bei, das Problem zu versachlichen, sondert schürt beim Durchschnittsbürger nur diffuse Ängste und liefert Zunder für die Etablierung eines Diffamierungs – und Denunzianten-Gesellschaftssystems stalinistischer Prägung. Dass wir Menschen nun mal CO2 aus unserer Nahrung veratmen, ist eine lange bekannte Tatsache und auch von Mutter Natur wohl so gewollt, sonst würden wir alle nicht existieren. Nun sollen Veganer die besseren Klimaschützer sein, weil sie CO2-sparsamer atmen ? You gotta` be kidding me! Vielleicht sollten wir ja mal die Atemluft besteuern, bevor es für das Weltklima zu spät ist. Oder das Essverhalten sinngemäß bestrafen:  „ein Burger, bitte“ – „Du Umweltsau, macht 30 Euro Strafe!“ So lustig es momentan klingt: dass sind die Endergebnisse, auf die so eine von den Medien gewollte Verbreitung von Endzeitstimmung hinführen werden. Damit man mich nicht falsch versteht: ich bin durchaus für eine intensive Debatte über die Klimaphänomene und die Folgen, die der Raubbau des Menschen an der Natur hat.  Es ist durchaus logisch und vernünftig, Energie zu sparen, regenerative und klimaschonende Energien  zu nutzen, soweit verfügbar und wissenschaftlich vertretbar (was übrigens den schönen Konflikt hervorbringt, an dem sich die Grünen regelmäßig zerreiben: dass die Atomenergie zwar radioaktiven Müll produziert, aber gleichzeitig schön CO2-schonend ist). Es ist vernünftig, seine Umwelt auch nachkommenden Generationen soweit wie möglich intakt zu erhalten. Ganz ist das eben nicht möglich, weil der Mensch von Natur aus ein Ressourcen-ausbeutendes, seine Umwelt gestaltendes Wesen ist. Das fing eben mit dem ersten Baumstamm an, der vor tausenden von Jahren irgendwann gefällt wurde. Und Klimaphänomene sind ein komplexes Regulationssytem, dass wir gerade erst beginnen, in Ansätzen zu verstehen: welche Rolle CO2 darin spielt, ist keineswegs zu 100% erforscht, wie gerne glauben gemacht wird. Ein einfaches Beispiel möge dies verdeutlichen: nehmen wir an, durch die Zunahme an atmosphärischem CO2 komme es immer mehr zu warmen Wintern in Deutschland, wie z.B. für vergangenen Winter postuliert. Je wärmer der Winter also ist, desto weniger wird logischerweise geheizt werden müssen. Ergo: es wird auch wesentlich weniger CO2 pro Haushalt produziert, als in vergleichbar kälteren Wintern. Also sinkt die relative CO2-Konzentration i. Vgl. mit diesen. Schon haben wir einen einfachen, sich selbst regulierenden Kreislauf, der sich – theoretisch – auf ein Gleichgewichtsniveau einpendeln müsste. Natürlich spielen da andere Faktoren wie Industrie, Verkehr usw… auch mit hinein, die hier nicht erwähnt sind. Dies soll nur illustrieren, dass man immer seinen Verstand einschalten sollte, wenn einem sog. Experten etwas erzählen wollen: das heisst nicht, dass diese Unrecht haben müssen, aber gerade in solchen Fragen erkennt man, dass es eben in der Wissenschaft kein Schwarz und kein Weiss gibt!

nseaprotector, 15. März 07

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