Archiv für Juni 2007

London im Fadenkreuz des Terrors

LondonGestern abend wurde von Seiten der Londoner Polizei bestätigt, dass es sich nach dem Fund eines sprengstoffgefüllten Wagens in der Nacht zuvor auch bei dem am Abend in Nähe des Hyde Parks entdeckten Fahrzeug wohl um eine zweite „rollende Bombe“ handelt. London scheint einmal mehr in die Fänge des Terrorismus geraten zu sein, das gesamte öffentliche Leben wird wohl an diesem Wochenende beeinträchtigt sein, zumal viele Großereignisse für dieses Wochenende geplant sind. Obwohl es noch keine Beweise gibt, scheint doch relativ klar zu sein, auf wessen Konto die geplanten Anschläge mit den Nagel-und Gasflaschen – bespickten Autobomben wohl gehen (und darauf würden auch wir hier – und jeder, der bei gesundem Menschenverstand ist – einige unserer Euros verwetten): der ach so friedvolle Islam mal wieder, der natürlich nur und ausschließlich von einigen wenigen Fanatikern für ihre düsteren Zwecke missbraucht wurde. Dumm nur, dass es von diesen wenigen allein 1600 in GB gibt, die dort den Mi5 Mitarbeitern beste Arbeitsplatzgarantien bescheren (s. Welt-Artikel hier). Aber vielleicht ist es an der Zeit, mal mitfühlend an unsere terroristisch gesinnten Mitbürger und deren peer-groups auch hier fernab der islamistischen Heimat im heimeligen GB eine Warnung auszusprechen: „Tja, Jungs (davon gehen wir mal fest aus), Pech gehabt, Großbritannien ist nicht der Irak! Hier kann man nicht einfach so mit (Bomben)-Autos gegen Mülltonnen brettern, sich dann vor Angst in die Hose machen und dann hoffen, es hätte keiner mitgekriegt. Außerdem seit ihr ja viel zu berechenbar: war doch klar, dass ihr pünktlich zum Amtsantritt des neuen Premiers und dem Ritterschlag für Salman Rushdie mal wieder für Bombenstimmung sorgen musstet! Aber tröstet euch: Pech im Spiel, Glück in der Liebe sagt der Volksmund. Ok, Liebe, das kennt ihr ja nicht, aber auch egal, dann eben nur Pech für euch. Was anderes habt ihr auch nicht verdient. Außer unserer Verachtung und Abscheu für eure Verachtung und Abscheu vor menschlichem Leben und Würde!“

So , british police – get them, guys and hunt them down! It`s up to you now!

Advertisements

Mit Kurnaz in die Sommerpause…

Murat KurnazMit welchen Bonbons uns die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten doch mittlerweile den leider notwendigen Beginn der Sommerpause im Fernsehen, auch Sommerloch genannt, versüßen: die Heulsuse von Gitmo alias der bärtige Hadschi Halef aus Bremen alias Zwerg Gimli Gloin alias Murat Kurnaz hatte Anfang der Woche seinen großen Auftritt bei Beckmann. Betroffenheitsfernsehen pur, da wurden alle möglichen Anwälte gehört, sogar ein muslimischer Ex-Militärgeistlicher war eilends eingeflogen worden, alle möglichen Beschuldigungen an die Amerikaner wurden ausgesprochen, alle Fragen gestellt – nur eine Frage blieb offen: wie lang darf der Bart von Herrn Kurnaz noch werden, ohne dass sich ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen für ihn und seine Umwelt ergeben, z.b. durch Darüberstolpern, oder durch Nestbildung im Bart für kleine bis mittlere Wespenvölker und rezente Lauspopulationen. Ha, aber was Beckmann kann, das kann Maischberger schon lange! Dort war diese Woche eine Talkrunde zum Thema Religion und Gesellschaft zu sehen: Neben einem Hardcore-Atheisten, dem man fast zutraute, sich gleich vor Atheismus in die Luft zu sprengen, wurde auch eine mehr oder minder prominente (und mehr oder minder verschleierte) Vertreterin des Islam und Vertreter christlicher Positionen geladen. Obwohl ab und zu interessante Glaubenserfahrungen wie auch rationalistische Gedanken aufblitzten, ließen meistens der Hardcore-Atheist (und frühere Priester!) sowie die Muslima die Diskussion schnell in hitzige Wortgefechte ausarten. Unvermeidlich bekam der unbedarfte TV-Zuschauer auch wieder die abgedroschenen Phrasen von „Islam ist Frieden“ etc. an den Kopf geworfen, bis selbiger wohl bei vielen bald zu rauchen anfing. Und damit in die Sommerpause, meine Damen und Herren… so endete das Ganze dann bei beiden gebührenfinanzierten Sendungen der ARD. Damit kann sich nun jeder wirklich sicher sein, dass seine Gelder bei der ARD gut aufgehoben sind – schließlich gibt es ja neben diversen Steinzeit-, Segel- und Selbsterfahrungssendungen auch Qualitätsfernsehen bei der ARD, „-ähem, nicht wahr, Herr Kurnaz, beehren Sie uns bald wieder…“

Überflüssiges einfach weglassen…

LafontaineAber was ist heute schon noch überflüssig ? Jeder braucht immer irgendwie etwas: viele brauchen ein eigenes Kfz, z.B. um zur Arbeit und in den Urlaub zu kommen, manche brauchen schönes Wetter um in Stimmung zu kommen, und alle brauchen ein Handy, um in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Aber wer braucht heutzutage eigentlich noch eine neue Linkspartei ? Unserer Meinung nach eigentlich keiner: die Altsozialisten und Honni-Versteher hatten doch ihre gute alte SED PDS, die aufstrebenden Junglinken mit Geldbörsen grösser als der Aktenkoffer ihres Vaters waren doch eigentlich im rechten Rand der Linken, also quasi der SPD, gut aufgehoben und der frisch, fromm fröhlich zur Selbstorganisation neigende Arbeitnehmer ist doch in den bestehenden Gewerkschaften gut aufgehoben. Übrig bleibt der traurige Rest der verbissenen Amerika-Hasser, der DDR-Romantisierer, der Vom-Sozialstaat-Enttäuschten und der Demselben-Sozialstaat-auf-der-Tasche-Lieger. Und – nicht zu vergessen, der Blaue Bock – äh, Tschuldigung – der Schwarze Block natürlich, dem ja in letzter Zeit traurige Berühmtheit zuteil wurde. Na ja, obwohl die FDP in letzter Zeit ja  trotz der Farbverwandschaft auch nicht das Gelbe vom Ei gewesen ist, der Guido hat schon recht, wenn er vor dem Erstarken einer neuen Linken in Deutschland warnt. Deutschland hat in der momentanen Aufschwungphase eigentlich gar keine Zeit, sich mit Ewig-Gestrigen zu beschäftigen, die zudem auch noch das Umkippen der aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse sich auf die (roten) Fahnen geschrieben haben.  Die Hampelmann Doppelspitze da droben schafft ja auch nicht gerade Vertrauen in linke Führungsqualitäten. Wie dem auch sei, daher der aktive Beitrag zum Umweltschutz: einfach mal Überflüssiges weglassen, in die Tonne der Geschichte kippen. In die, die immer links liegen gelassen wird…

„Palästina geht in einem Meer von Blut unter“

Totes MeerEinen interessanten Artikel zur Einschätzung der Lage im Nahen Osten gab es gestern in einer hannoverschen Tageszeitung. Lesen Sie selbst einen Auszug daraus: „Mit den Palästinensern ist wirklich kein Staat mehr zu machen, und sicherlich kein Frieden. Weiterlesen ‚„Palästina geht in einem Meer von Blut unter“‘

TV-Tipp: Der Tag, als Theo van Gogh ermordet wurde

TV-TippMorgen, Mittwoch den 13.6.07, ist in der ARD um 22.45 die Doku „Der Tag, als Theo van Gogh ermordet wurde“ zu sehen. Ich werde sie mir auf jeden Fall ansehen – man darf auch gespannt sein, zu was für Schlussfolgerungen die Autoren und Beitragenden dort kommen. Damals, zu dem Zeitpunkt des feigen Meuchelmordes, ja man muss eigentlich wahrheitsgemäß sagen, dem brutalen Aufschlitzen eines der prominentesten Islamkritiker in den Niederlanden auf offener Straße, wusste ich noch nicht so viel über den Islam wie heute und die Hintergründe dieser Tat. Später dann wurde klar, dass dieser Mord ein ganz furchtbarer Anschlag in das Herz der Zivilgesellschaft werden würde, und umso mehr Motivation für Hirsi Ali und andere Vertraute von Van Gogh, nicht nachzulassen in ihrem Bemühen um die Werte, die diese offene Gesellschaft einst groß gemacht haben. Aber auch sie lebt nun in den USA, und die Niederlande sind in den letzten Jahren leider immer mehr zum Negativ-Beispiel für fehlgeschlagene Integration geworden… Aber wenn Theo von Goghs Tod einen tragischen Sinn gehabt haben sollte, dann den, dass er immer mehr Menschen wachrüttelte und ihnen die Gelegenheit bot, sich mit dem Problem der schleichenden Islamisierung auseinanderzusetzen.

Frau Roth auf Missionsreise

Als sich gestern der Rat der evangelischen Kirche mit dessen Vorsitzenden Bischof Huber mit Vertretern des muslimischen Dachverbandes und dessen Vorsitzender Köhler trafen, hat auch Toleranz-Domäne Claudia Roth von Bündnis90/ Die Grünen einen Platz auf dem Podium verschwendet. Weiterlesen ‚Frau Roth auf Missionsreise‘

Die Frechheit der Woche

HeiligendammDie Frechheit der Woche: sie kommt, wie allerorten gestern im TV zu sehen war, von Greenpeace. Aber damit ist nicht primär das Eindringen der Greenpeace-Schlauchboote in die Sicherheitszone des G8-Gipfels gemeint, nein das war bestenfalls ein netter Versuch, von langer Hand vorbereitet und halbwegs professionell durchgeführt. Ok, gescheitert, gekentert, nass geworden – der Ausgang glich wohl eher einem Debakel für die Umweltschutzorganisation. Aber anstatt zu sagen: Ok, shit happens – damit mussten wir wohl rechnen, drehen die Sprecher von Greenpeace den Spieß einfach frech um und beschuldigen die Polizei, sie hätte keine Ahnung davon, wie man Schlauchboote sicher und ohne Gefährdung für Menschen aufbringt. Das klar rechtswidrige und strafbare Verschulden von Greenpeace wird so ins Gegenteil verkehrt: gelten für die Organisation auf einmal andere Spielregeln als sie im demokratischen Rechtsstaat auch für den Normalbürger gelten ? Wenn ich angenommen morgen eine Bank ausrauben wollen würde, dürfte ich mich dann beschweren, auf der Flucht von der Polizei angeschossen zu werden ? Welche riesige Verantwortung auf den Beamten liegt, bei gleichzeitiger Sicherung des Gipfels die Verhältnismäßigkeit ihrer Einsätze blitzschnell und in Extremsituationen abwägen zu müssen, wird mit keinem Wort gewürdigt. Und auch die Vorbehalte von Greenpeace, die Aktion wäre spontan und mit dem Scheitern der Klimaverhandlungen begründet, ist so was von verlogen und heuchlerisch, dass einem nur schlecht werden kann. Oder hat Greenpeace etwa auch ein schon passend zugeschnittenes Neon-Transparent mit „Congratulations, G8!“ in der Tasche, falls zufriedenstellende Ergebnisse des G8 Gipfels herauskommen ? Mit solchen fadenscheinigen Äusserungen und Aktionen diskreditiert sich Greenpeace doch nur in aller Öffentlichkeit, was so eine große Organisation doch nicht nötig haben sollte.


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

Blog-Visitors since Feb. 07

  • 41,323 hits

Kalender

Juni 2007
M D M D F S S
« Mai   Jul »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Top Clicks

  • -

Clustr