Archiv für Juli 2007

Mehr Engagement, bitte…

Nun häuft sich die Zahl von ausländischen Hilfs- und Aufbaukräften, die in Afghanistan und im Irak entführt werden, zunehmend. In vielen Ländern ist dieser missliche Zustand, der Mangel an Sicherheit für Ausländer in den bedrohten Gebieten und Ländern, Grund das Engagement dort einzustellen. Statt den ständigen Rückzugsforderungen, sollte eigentlich eine militärische sowie humanitäre Verstärkung gefordert werden. Schließlich handelt es sich bei den islamischen Extremistengruppen, ganz gleich ob sie Taliban oder sonst wie heißen, um Verfechter einer Ideologie, die diese Länder in eine islamische Diktatur führen wollen und somit eine weitere Radikalisierung des Orients anstreben. Solche islamischen Diktaturen, wie man am Beispiel des Irans sehen kann, eignen sich ideal als Nester zur Ausbildung von Terroristen und als Waffenlieferanten für den Kampf gegen Israel und den Westen. Dass es sich bei den nun entführten Geiseln um 23 koreanische Christen handelt, erhöht nicht gerade die Chancen auf ein unversehrte Freilassung der Geiseln. Vielmehr werden die Entführer als gehorsame Knechte ihres offenbarten Wortes, des Korans, auf die alten bewehrten Hausrezepte zurückgreifen, die sich schon seit Jahrhunderten und besonders nun im medialen Zeitalter als besonders abschreckend erweisen: die Rede ist natürlich von den öffentlichen Hinrichtungen (wahlweise vor laufenden Kameras, die im „ungläubigen Westen“ entwickelt wurden). Sicheren Gewissens und wohlwissend greifen sie dafür auf die Weisungen aus dem Koran zurück, die die Ermordung der ungläubigen Anbetern des Kreuzes (also Christen!) als Pflicht für jeden Moslem vorschreiben. Soviel zur Annahme vieler „Gutmenschen“ in Europa, die der Meinung sind, dass es sich bei solchen Verbrechern um keine richtigen Moslems, sondern um Irre handelt. Rettung ist nur noch zu erhoffen, wenn sich die Stammes-Ältesten für die Geiseln einsetzen; nicht aber aus Mitleid, sondern wegen faktischen Interessen. Für die Werte der Freiheit und langsamen Demokratisierung – wenn das mit dieser Kultur überhaupt möglich ist – und das, was man bisher alles Gutes erreicht hat, sollte das Engagement sich erhöhen. Dann sind auch die zivilen Arbeiter besser geschützt!

gt, 30. Juli 2007

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Erdogans Wahlsieg

Nach dem erdrutschartigen Wahlsieg der Partei von Präsident Erdogan, islamische Partei für Entwicklung und  Gerechtigkeit,  sollte eigentlich allen Befürwortern des Beitritts der Türkei zu Europa ein Licht aufgehen. Erdogans  Machtapparat, der mit staatlicher Unterstützung die Ausbreitung des Islam in der Türkei und sogar im Ausland fördert… 
Weiterlesen ‚Erdogans Wahlsieg‘

Terrorcamp in Perugia

pb020057.jpgGestern hat die italienische Polizei in Perugia eine Terrorzelle ausgehoben. Einer der mutmaßlichen Mitglieder befindet sich noch auf der Flucht. Fungiert hatte die Terrorzelle in einer Moschee, die in ihrem Gemeindezentrum Gläubige für Terroranschläge und den heiligen Krieg ausbildete und ein regelrechtes Terrorcamp aufbaute. Weiterlesen ‚Terrorcamp in Perugia‘

Blutrache

dscf0229.jpgDienstagabend wurde auf ARD um 22:45 der Dokumentarfilm „Im Schatten der Blutrache“ ausgestrahlt.Im Jahr 2002 stirbt in Bielefeld ein Kurde auf offener Straße durch 22 Schüsse. Er wurde Opfer der Blutrache, die unter zwei verfeindeten Familien ausgetragen wird. Ein Fernsehteam begleitete die Familie und den Täter zwei Jahre lang nach der Tat. Auslöser des Familienkriegs war die anhaltende Gewalt des Ehemanns und Weiterlesen ‚Blutrache‘

„Hardliner des Herrn“

bibel_2.jpgGestern Abend strahlte die ARD die Sendung „Die Hardliner des Herrn aus“. Dabei ging es besonders um evangelikale Christen, die die Bibel wörtlich auslegen und sogar ihre Kinder dem öffentlichen Schulunterricht fernhalten, um sie privat zu Hause zu unterrichten. Die Vertreter der evangelikalen Seite gaben dabei fleißig Interviews und legten offen ihr Bekenntnis zur Sechs-Tage-Schöpfung, der Unterordnung der Frau unter den Mann und Weiterlesen ‚„Hardliner des Herrn“‘

Der Kampf um die rote Moschee…

Pakistan…ist leider immer noch nicht vorbei, sondern geht in seine nächste Runde. Nachdem Abdul Ghazi seit gestern Geschichte ist, halten einige seiner Kämpfer sich wohl noch auf dem Gelände auf und leisten weiterhin Widerstand. Das Ganze erinnert mittlerweile fatal an die letzten Tage des Dritten Reiches, als damals auch fanatisierte Hitler-Jungen noch die amerikanischen und britischen Panzer mit Panzerfäusten angriffen, obwohl schon in Berlin das Ende des faschistischen Terrorregimes eingeläutet worden war. Die Leidtragenden waren, und sind wie auch in diesem Fall, oft Zivilisten bzw. unter ihnen die Frauen und Kinder am meisten. Bei dieser seit einer Woche andauernden Aktion mitten im Zentrum der pakistanischen Hauptstadt sind bis jetzt wohl hunderte Menschen getötet worden, womit -zynisch betrachtet- die (blut)rote Moschee ihrem Namen alle Ehre gemacht haben dürfte. Der Konflikt dort scheint mir Ausdruck dessen zu sein, was allen Staaten vielleicht in Zukunft blühen könnte, die die Etablierung eines „islamischen Systems“ erst einmal zulassen: Fundamentalistische Strömungen, die der Barbarei und Willkür dann Tür und Tor öffnen könnten. Keine gute Prognose auch für Pakistan, das mit der repressiven Gewalt einer ganzen Armee in einer Art Miniatur-Krieg nun auf die selbstgezüchtete Gewalt antworten muss.

SpOn`s Beitrag zur Bildungsdebatte

Statue of libertyNicht nur das ist ein schlimmes Erbe der sieben Jahre Schröder-Regierung und der Gleichgültigkeit bzw. Ablehnungshaltung vieler Deutschen den USA gegenüber: jeder vierte Deutsche kennt nicht die Hauptstadt der USA, gar nur 38 % wissen, dass Washington der erste Präsident der USA war. Aber wie gut, dass wir spiegel.online haben: die Webseite, die mit Abstand die meisten USA-kritischen Artikel auf den Onlinenews-Markt wirft, tut heute mal etwas für die allgemeine (Volks)bildung und stellt ihr turnusgemäßes Online-Quiz unter das Thema „USA“. Doch die allermeisten Fragen sind eigentlich eine Beleidigung für das Niveau eines sich als halbwegs aufgeklärt bezeichnenden Bildungsbürger Westeuropas. Und ob man sich dann auf dieses Ergebnis hier etwas einbilden kann…:

Sie haben 9 von 10 Punkten.Hut ab, Sie kennen die USA wie Ihre Westentasche. Zwischen New York und Los Angeles bewegen Sie sich kenntnisreich und souverän, Sie sind sicher, wenn es um Geschichte, Wirtschaft und Politik geht. Unser Tipp: Gründen Sie in Ihrer Stadt den deutsch-amerikanischen Freundschaftsverein.“

Und der wäre auch dringend nötig, bei dem Nicht-Wissen über die USA hierzulande…


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

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