Mehr Engagement, bitte…

Nun häuft sich die Zahl von ausländischen Hilfs- und Aufbaukräften, die in Afghanistan und im Irak entführt werden, zunehmend. In vielen Ländern ist dieser missliche Zustand, der Mangel an Sicherheit für Ausländer in den bedrohten Gebieten und Ländern, Grund das Engagement dort einzustellen. Statt den ständigen Rückzugsforderungen, sollte eigentlich eine militärische sowie humanitäre Verstärkung gefordert werden. Schließlich handelt es sich bei den islamischen Extremistengruppen, ganz gleich ob sie Taliban oder sonst wie heißen, um Verfechter einer Ideologie, die diese Länder in eine islamische Diktatur führen wollen und somit eine weitere Radikalisierung des Orients anstreben. Solche islamischen Diktaturen, wie man am Beispiel des Irans sehen kann, eignen sich ideal als Nester zur Ausbildung von Terroristen und als Waffenlieferanten für den Kampf gegen Israel und den Westen. Dass es sich bei den nun entführten Geiseln um 23 koreanische Christen handelt, erhöht nicht gerade die Chancen auf ein unversehrte Freilassung der Geiseln. Vielmehr werden die Entführer als gehorsame Knechte ihres offenbarten Wortes, des Korans, auf die alten bewehrten Hausrezepte zurückgreifen, die sich schon seit Jahrhunderten und besonders nun im medialen Zeitalter als besonders abschreckend erweisen: die Rede ist natürlich von den öffentlichen Hinrichtungen (wahlweise vor laufenden Kameras, die im „ungläubigen Westen“ entwickelt wurden). Sicheren Gewissens und wohlwissend greifen sie dafür auf die Weisungen aus dem Koran zurück, die die Ermordung der ungläubigen Anbetern des Kreuzes (also Christen!) als Pflicht für jeden Moslem vorschreiben. Soviel zur Annahme vieler „Gutmenschen“ in Europa, die der Meinung sind, dass es sich bei solchen Verbrechern um keine richtigen Moslems, sondern um Irre handelt. Rettung ist nur noch zu erhoffen, wenn sich die Stammes-Ältesten für die Geiseln einsetzen; nicht aber aus Mitleid, sondern wegen faktischen Interessen. Für die Werte der Freiheit und langsamen Demokratisierung – wenn das mit dieser Kultur überhaupt möglich ist – und das, was man bisher alles Gutes erreicht hat, sollte das Engagement sich erhöhen. Dann sind auch die zivilen Arbeiter besser geschützt!

gt, 30. Juli 2007

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