Archiv für Januar 2008

„Ab jetzt können wir jede Minute ins Paradies eingehen“

IsraelDas wir das noch erleben dürfen! Da bringt spiegel online doch tatsächlich einen Artikel über die mörderischen Angriffe mit Kassam-Raketen, denen Israel tagtäglich ausgesetzt ist. Und der Artikel ist sogar noch fast ein Insiderbericht, da augenscheinlich eine westliche Journalistin ein paar Tage unter die fürsorglichen Fittiche von palästinensischen Terroristen genommen wurde und so quasi als „embedded journalist“ nun hautnah über die Perfidität dieser Bombenbastler berichten kann. Tagsüber studiert er, abends zündelt er ein bisserl mit TNT. Aus israelischem Qualitätsdünger hergestellt, versteht sich. Bemerkenswert. Vielleicht geht einigen im kuscheligen Westeuropa nun mal ein Lichtlein auf, warum Israel bis an die Zähne bewaffnet um sein Überleben kämpfen muss. Und warum Ägypten mal gut daran täte, seine Grenze für die Sturmhauben-bewehrten jungen Männer in Bulldozern mit einer nicht zu verleugnenden Aversion gegen Grenzschäferhunde nicht so löchrig wie ein Schweizer Käse werden zu lassen.

So, für alle Jean Pütz Liebhaber und Freunde des gepflegten Bastelspasses, die nun auch mal einen Blick in die „Raketenwerkstatt des Dschihad“ werfen wollen: hier ist der Artikel.

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Hessen: Wahl ohne Ergebnis ?

WahlHeute, am kleinen Superwahltag mit Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen, steht mal wieder eines fest: dass nichts feststeht! Selbst um knapp 21 Uhr an diesem Wahlsonntag ist noch nicht klar, wem der Wähler in Hessen nun den „Regierungsbildungsauftrag“ – wie es im Politiker-Schwurbeldeutsch so schön heisst – gegeben hat. Ein schmerzliches Déjà-Vu an die katastrophale Lage nach der Bundestagswahl 2005 stellt sich ein, als sich irgendwie alle als Sieger und Verlierer zugleich fühlen mussten und sich ein Noch-Kanzler wie im Machtrausch besessen in der Elefantenrunde quasi ex cathedra zum Wahlsieger krönte.

Aber Wahlen in Deutschland scheinen immer öfter nach diesem Schema abzulaufen, stabile Mehrheiten immer öfter zugunsten der Flügelparteien geopfert zu werden. Einige Aspekte und aus meiner Sicht mögliche Gründe hierfür möchte ich einmal hier kurz erläutern. Erstens scheint es generell so zu sein, dass Wahlentscheidungen immer kurzfristiger getroffen werden, ja vielleicht sogar die Entscheidung, überhaupt sich an einer Wahl zu beteiligen, sehr kurzfristig vor einer Wahl fällt. Dies macht breite Wählerschichten natürlich auch für kurzlebige Politagitationen und Verleumdungen des politischen Gegners anfälliger als diejenigen Wähler, deren Entscheidung langfristig aufgrund bestimmter Wertepräferenzen getragen wird. Dies lässt sich an der aktuellen Wahl gut zeigen: einerseits konnte Roland Koch gut die aktuellen Vorfälle, die zwar mittlerweile zur traurigen Realität auf unseren Straßen gehören, ins Licht der Medien zerren, verengte aber fatalerweise die Diskussion auf „kriminelle Jugendliche“ und „Harte Hand-“ Rhetorik. Was sicher viele der CDU zugeneigte Wähler etwas zurückschrecken ließ. Von der erfolgreichen Wirtschafts- und Mittelstandspolitik der CDU in Hessen war keine Rede mehr, kein Platz mehr in den Nachrichtenspalten der sensationslüsternen Medien. Dies wiederum war ein gefundenes Fressen für die SPD, den Mut des politischen Gegners zur persönlichen Diffamierung dessen zu nutzen und sich selbst in ein sanftes Licht zu rücken – in die politische Mitte, wo ja eh alle hinwollen, nicht ? Langsam wird es ziemlich eng in ebendieser Mitte, aber das ist ein anderes Thema. Der durchschnittliche Wähler denkt da leider sehr kurzfristig, ungeachtet der Tatsache, dass dieses Thema nach einer Wahl wohl kaum geeignet sein wird, die Tagespolitik zu bestimmen. Gleichzeitig mit dieser abnehmenden Bereitschaft, seine Wahlentscheidung geruhsam zu treffen, schwindet die Bindungskraft der etablierten Parteien an ihre Wählerschaft. Diese ist mittlerweile mobiler, flexibler, vernetzter, informationsüberfluteter, nicht mehr so in traditionellen Strukturen verhaftet wie früher (s. Austritte aus Kirchen, Parteien, Vereinen, Ehrenämtern usw…) Der postindustrielle Individualismus fordert hier seinen Tribut. Hinzu kommt die ausgewiesen schlechte politische Bildung weiter Bevölkerungskreise – trotz oder gerade wegen der Vielzahl an medialer Beteiligung und Information. Theoretische oder philosophisch konträre Weltbilder formen sich nicht mehr zu politischen Überzeugungen, vielfach herrscht einfach pures Nachgequatsche etablierter Medienmeinungen oder das Eintreten für Partikularinteressen, wie die Wahlerfolge kleiner Parteien zeigen. Auch klassische Protestparteien mit Anti-Konzepten wie Die Linke oder die Republikaner schaffen es, daraus Profit zu ziehen. Insbesondere die SPD hat ihre Integrationskraft auf der linken Seite verloren und einen Teil ihrer Wähler quasi kampflos an die Postkommunisten abgegeben. Das veränderte Wählerverhalten und die veränderte Wählerstruktur in Deutschland begünstigt weiterhin eine ziemlich dramatische Umgestaltung unseres Parteiensystems, das ist jedenfalls meine Prognose. Zusammen mit unserem äußerst komplizierten Wahlsystem, das zwar ausgleichend wirkt, aber Koalitionsregierungen unverzichtbar macht, ergibt sich nicht unerheblicher politischer Sprengstoff für die Zukunft – weit über diese Hessenwahl hinaus. Die Tabuisierung bestimmter Politikfelder wie steigende Ausländerkriminalität – oh pardon, es muss natürlich Südländerkriminalität heissen, – wird zunehmen, sollte Koch mit dieser Wahl dafür abgestraft worden sein.

Woher kommt diese gottlose Gewalt bei den Kids?

1311_goenz_8.jpgDie Schlagzeilen häufen, ja überhäufen sich: Kreuz und quer durch Deutschland tauchen neue Nachrichten und Videos auf, die auf ihre Opfer wahllos einprügelnde junge Männer zeigen. Schon vor der medialen Präsenz dieses Themas, war dieses Problem ein offenes Geheimnis. Grundlos verspotten, traktieren und prügeln Kids, manchmal nicht älter als 15 Jahre alt, auf Leute ein, die sie von nirgendwo her kennen. Beschrieben werden diese Attacken und Vorfälle in den Medien immer mit dem Hinweis, dass die Täter „Migrationshintergrund“ haben. Tatsächlich sind 24,8% der Täter Menschen mit Migrationshintergrund, wobei der Anteil an Nichtdeutschen bei 8,8% liegt. Hierbei werden straffällige, ausländische Gewalttäter, die einen deutschen Pass besitzen, nicht miteinbezogen.

So gut wie nie sind die machomäßigen und gewalttätig auftretenden Kids Gangs aus den USA, Frankreich, Japan, Australien, China (auch am Anteil der Gesamtbevölkerung hochgerechnet!) Spanien, Polen oder Italien – wobei Italien einen relativ hohen Anteil an der Kriminalitätsrate hat. Leider Gottes finden wir den überwiegenden Teil der gewalttätigen Kids, der statistisch bei nahezu 80% liegt, fast immer in islamisch geprägten Ländern verwurzelt. Es geht hier nun nicht darum, die Extremfälle der letzten Wochen zu beleuchten, sondern sich mit den weit verbreiteten Gangs und Gruppen zu beschäftigen, die in alltägliche „kleinere“ Strafdelikte verwickelt sind und die Städte unsicher machen. Jedoch ist das oft der Anfang der kriminellen Karriere.

Meist haben die Jungs bereits tägliche Gewalt ihrer Väter gegenüber den Frauen und Kindern mitbekommen. Dieses züchtigende Verhalten der Männer leitet sich aus der islamisch geprägten Tradition und Überlieferung der Scharia und des Korans ab, wonach der Mann körperliches Züchtigungsrecht gegenüber der Frau besitzt. Da die Jungs oft zu Hause wenig zu tun haben, da die Frau und Töchter den Haushalt werfen, entlässt man sie außer Haus. In islamisch geprägten Ländern bezeichnet man junge Männer damit, dass sie „wildes Blut“ hätten und dies ausleben müssten, ja zu richtigen Männern werden sollen. Und das wird man nicht in den eigenen vier Wänden, dort herrscht nämlich der Vater. So wundert es nicht, dass selbst in den Cliquen selbst, ununterbrochen gepöbelt, geschubst und geschlagen wird: Ein echter Kerl ist nur, wer sich „Respekt“ verschafft, der Stärkere eben. Als diese „Stärkeren“ gehen diese Jungs in den Alltag und wen sie auch treffen, er ist für sie kein personales Wesen mit unantastbarer Menschenwürde, kein Mitbürger, sondern ein Anderer, ein „Schwuchtel“ oder „Missgeburt“. Als solche wird man dann behandelt. Die Jugendlichen nehmen sich gar nicht als Teil unserer Gesellschaft wahr.

Kaum Bildung, den halben Tag nur mit männlichen Genossen auf der Strasse, keine berufliche Zukunft: Schulische Abschlüsse sind sehr oft nicht wichtig, da das Kollektiv bzw. die Sippe einen versorgen wird. Das Wir zählt eben. Da ändern Erziehungscamps eigentlich wenig am Grundproblem, was nämlich zu Hause sitzt. Der christliche Glaube, dem jegliche Liebesethik und Moral unserer Gesellschaft zugrunde liegt, muss wieder Einzug in die Erziehung des Nachwuchses erhalten, wobei wir beim größten Problem angelangt sind. Den Jugendlichen aus islamisch geprägten Ländern sind vom Elternhaus, der Tradition und vom Glaube her (so ungern man das heute hört) die Werte Nächstenliebe, Gewaltenthaltsamkeit, Reue und Versöhnung keine Werte, die an erster Stelle stehen müssen. Bildung steht auch nicht weit oben auf dem Treppchen: Die Sippe lässt einen ja nie hängen und bringt einen bei irgendeinem Cousin oder Schwager unter. Wer viel Kontakt in diese Länder wie die Türkei oder persische Länder hat, weiß, dass es dort so läuft und dieses System sich schon längst hierher transportiert hat.

Wichtig ist, dass wir den Jugendlichen klarmachen, welche Werte wir vertreten und welche positiven Folgen das hat. Doch was der Lehrer als Organ des Staates dazu beitragen kann, sieht man, wenn man sich mal anschaut, wie der Unterricht in Hauptschulklassen abläuft, die einen besondern hohen Anteil an Schülern mit „Migrationshintergrund“ haben. Was die Minister, Politiker und die Kirche zum Thema Gewalt sagen, interessiert die Kids ebenfalls nicht. Ihr Welt- und Meinungsbild beschränkt sich auf die Kumpels und die Strasse, die familiär fast alle ähnlich aufgewachsen sind. Die Ethik und Moral, die unsere Kultur heute geprägt hat, beruht eben auf christlichen Werten. Wer von den Verantwortlichen eine Änderung des Problems mit den Jugendlichen an diesem Faktum vorbei versucht, wird scheitern.

gt, 20. Januar 2008

 


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

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