John McCain for president!

So, nun neigt sich also auch dieser „Super-Tuesday“ dem Ende zu und ganz nüchtern betrachtet, muss man zunächst einfach mal festhalten: der heimliche, leise Sieger dieses ganzen US-Vorwahlrummels könnte am Ende John McCain lauten. Warum ? Ganz einfach: wo zwei sich streiten, freut sich der Dritte, sagt schon ein altes Sprichwort. Konkret angewendet, heisst das: je enger der Abstand zwischen Obama und Clinton wird, je mehr sich von diesen Kandidaten der Demokraten der eine der anderen die Butter vom Brot nimmt, umso mehr diese beiden ihre Wählerschaft polarisieren, desto mehr Zeit und Arbeit kann der haushohe Favorit auf der anderen Seite – also McCain – nun in die Schärfung und Ausgestaltung seines politischen Profils stecken. Und das bedeutet im Normalfall ja mehr Überzeugungskraft zur Mobilisierung der eigenen Anhänger und derer, die noch unsicher sind, für was „ihr“ Präsidentschaftskandidat denn einstehen sollte. McCain macht unabhängig davon auf mich den überzeugendsten und vernünftigsten Eindruck von allen Bewerbern, gerade in Hinblick auf die Beziehungen zu Europa, und auch trotz – oder gerade wegen – seines für einen US-Präsidenten doch recht hohen Alters. Schade, dass in den deutschen Medien mal wieder recht selektiv berichtet wird, wo allein Obama gefühlte 75 % der Sendezeit über den US-Wahlkampf für sich in Anspruch nehmen kann. Na ja, bleibt nur zu hoffen, dass sich das nach der endgültigen Nominierung der Präsidentschaftskandidaten dann auf fifty-fifty einpendelt, was allerdings zugegebenermaßen ein wage Hoffnung ist. Also dürfen wir hier auch ruhig mal ohne schlechtes Gewissen die Werbetrommel für den (noch) unbekannteren Kandidaten des illustren Terzetts rühren. Mein persönlicher Favorit ist er auf jeden Fall schon mal.

2 Responses to “John McCain for president!”


  1. 1 DDH Februar 7, 2008 um 2:51 pm

    Die großen Medien (SPIEGEL, Springer-Presse) sind doch geschlossen gegen Obama!

  2. 2 nseaprotector Februar 10, 2008 um 2:53 pm

    das sehe ich nicht so. Natürlich vermitteln sie manchmal auch ein differenzierteres Meinungsbild, je nach aktueller Themenlage und Publikum, aber z.B. solche emotionalisierenden Überschriften wie hier wieder: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,534273,00.html sprechen nicht gerade für ausgewogene Berichterstattung. Obama nimmt einfach viel zu viel Platz ein in den Nachrichten, gerade auch weil viele aus seinem „change“ -Gerede nicht richtig schlau werden und sich uneins sind über seine Position.


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