Archiv für April 2008

BKA: Deutscher Islamist „beunruhigend“

Eric B. soll der Mann sein, der heute seine persönliche Einladung zum Paradies ausgesprochen hat, und damit – so zumindest will es das Bundeskriminalamt nicht ausschließen – auch bevorstehende Anschläge in Deutschland gemeint haben könnte. Müßig zu erwähnen, dass es sich bei dem Mann mit dem so germanisch klingenden Vornamen natürlich um einen Anhänger der Religion des Friedens handelt. Wer dieses Buch hier gelesen hat, den kann der Name natürlich nicht überraschen, denn schließlich setzte sich Eric B. von der dort beschriebenen Sauerland-Gruppe um Fritz G. kurz vor dem Zugriff der Polizei im September 2007 ins Ausland ab. In Expertenkreisen ein alter Bekannter also, würde man sagen.  Weitere und wirklich beunruhigende Informationen hier und hier.

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„Stuck truck“ – das Phänomen des verkeilten Kipplasters

Hm…also dies ist schon der zweite Fall diese Woche, dass ich ein Bild bzw. Video von einem unter einer Brücke verkeilten Kipplaster sehe. Sieht ziemlich bizarr aus, so ein „Unfall“, wie untenstehende Bilder beweisen (sind zu den entsprechenden Videos verlinkt).

Stuck Truck

Stuck Truck 2

Auffällig und – für islamophob vorgeprägte Menschen – geradezu ins Auge springend, ist, dass sich beide Vorfälle in muslimisch geprägten Ländern ereigneten, der erste in Libyen und der zweite in Saudi-Arabien. Gewinnt man dort seinen LKW-Führerschein vielleicht doch im Lotto ? Oder hatte vielleicht doch der Mossad seine Hände im Spiel ? Oder doch alles nur Zufall ? Man weijss es net, man weijss net, würde der Kölner sagen…Na ja, wie auch immer, ein Kunststück ist es schon, sein Fahrzeug in diese Position zu bringen. Mit ein bisschen Geschick, stelle ich mir das aber machbar vor: man bringe seinen Kipper schön zentriert unter eine nicht allzuhohe Brücke, fahre die Kipplade hoch, bis sie an den unteren Rumpf der Brücke schlägt und sich fest verkeilt, die weitere Zugkraft des Kippmotors sorgt dann (actio = reactio) dafür, dass das Führerhaus, weil als einziges noch beweglich, sich um die Hinterachse nach oben schraubt…fertig! Und schon ist man bei youtube, liveleak u. co mit dabei!

+++ Papst in den USA von Bush empfangen worden +++

Papst Benedikt der XVI. ist soeben auf dem Andrews Flughafen  in den USA gelandet und wurde soeben von Präsident Bush begrüsst. Linke Medien in Deutschland versuchen sogleich wieder, die Konflikte um den Irakkrieg heraufzubeschwören, gegen den der Vatikan bekanntermaßen war (und der Papst in seiner Funktion als Kirchenoberhaupt sogar sein musste). Nichtsdestotrotz sind die christlichen und humanistischen Grundwerte, die den amerikanischen Präsidenten und das Staatsoberhaupt des Vatikan verbinden, bei weitem überwiegend und dürften den vielen Millionen amerikanischen Katholiken Hoffnung geben. Im weiteren Besuch seiner Reise soll der Papst auch Ground Zero in New York besuchen und dort für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September beten. Und nicht nur für diese: sein Gebet soll, so wurde verlautbart, auch die muslimischen Attentäter miteinschließen! Eine starke Geste des Oberhauptes der katholischen Christen, allerdings bleiben mir Zweifel, ob das islamische Gegenüber kapieren wird, wie gross diese Geste ist und worum es im Christentum überhaupt geht. Vermutlich wird es den Katholiken mal wieder als Schwäche ausgelegt. Nichtsdestotrotz, der Papstbesuch stimmt hoffnungsvoll und trägt das „lumen gentium“ weit in die Welt hinaus, bis in die kleine Welt der Fernsehschirme in unseren Wohnzimmern…

Bild: Copyright CNN

Annette Ramelsberger: Der deutsche Dschihad

Es gibt ja viele Bücher, die sich als „am Puls der Zeit“ oder als „brandaktuell“ beschreiben lassen oder deren Klappentext das dann zumindest für den jeweiligen Inhalt beansprucht. Aber nicht allzuoft begegnet man Sachbüchern, die dann auch wirklich halten, was sie versprechen. Dieses vor knapp zwei Monaten erschienene Buch von Annette Ramelsberger mit dem prägnanten Titel „Der deutsche Dschihad – Islamistische Terroristen planen den Anschlag“ darf hingegen getrost als brandheiss und sogar beunruhigend aktuell bezeichnet werden. Akribisch beschreibt die Autorin und SZ-Journalistin darin, wie die komplexen Hintergründe und Zusammenhänge in der deutschen Islamistenszene in den letzten Jahren nur mühsam von den deutschen Sicherheitsbehörden aufgedeckt werden konnten, und so einige schwere Anschläge in letzter Sekunde noch vereitelt wurden. Sie stellt eindeutig klar, wie knapp nur Deutschland an der Katastrophe vorbeigeschlittert ist und wie in völliger Verkennung der Fakten sich die deutsche Öffentlichkeit die Wirklichkeit im Kampf gegen den Islamismus schönredet. Ohne Panik zu verbreiten oder Angst schüren zu wollen, legt sie dar, dass der Heilige Krieg längst vor unserer Haustür angekommen ist. Detalliert schildert sie Geheimdienstberichte, Observations- und Telefonprotokolle, Fahndungsmaßnahmen und Gerichtsprozesse, die zur Aufdeckung der jüngsten Terrorplots in Deutschland geführt haben. Aktuell ist das Buch deshalb, weil es die jüngsten Entwicklungen bis Januar 2008 berücksichtigt, die Sauerland-Gruppe um Fritz G. und die Festnahmen im GIMF-Prozess werden beispielsweise ausführlich beleuchtet. Ein erschütterndes und aufrüttelndes Buch zugleich, stellenweise wie ein (leider realer) Krimi zu lesen, mit präzisen Zeitangaben, schnellen Ortswecheln und knappen Aktionspassagen. Ein Buch, dass jedoch nie polemisch wird und auch ganz klar nicht alle Muslime in Sippenhaft für den Islamismus nehmen will. Dennoch kann man sich ein mulmiges Gefühl angesichts der düsteren Zukunftsaussichten, die sie hier ausbreitet, nicht verkneifen – denn selbst die Experten teilen die Meinung, dass ein Anschlag in Deutschland nicht mehr eine Frage des „Ob“, sondern nur noch des „Wann“ sein wird. Trotz einiger Wiederholungen der Protagonisten im Textfluss des Buches also insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre, wenn nicht sogar ein „Must Read“ für jeden, der sich über die Zukunft und die gesellschaftliche Situation in Deutschland Gedanken macht!

Exportschlager Terrorismus ?

Cüneyt C.Gleich zwei Berichte in zwei führenden Online-Medien (hier in SpOn und Welt online) widmen sich heute der Tatsache, dass Deutschland seit kurzem nicht nur formidable Markenautos usw. ins Ausland exportiert, sondern – so wie es scheint – auch leider immer mehr „deutsche“ islamistische Terroristen. Einigermaßen verwundert stellen die Sicherheitsbehörden fest, dass bis vor kurzem in Deutschland wohnhafte und teilweise auch unter Beobachtung stehende Islamisten nun im Ausland „ihr Glück“ suchen, sprich sich abgesetzt haben, um z. B. sich in Terrorcamps ausbilden zu lassen oder – wie neulich im Fall des Cüneyt C – sich mit 4 t Sprengstoff in ihre Einzelteile zu zerlegen. Also „Mein neues Leben XXL“, um es mal sarkastisch zu formulieren…

Was ich immer nicht verstehe, ist, wie unsere Sicherheitsbehörden so auf ganzer Linie versagen können, dass sie am Ende mit Verwunderung und Bestürzung solche Pressemitteilungen herausgeben müssen, wie nun, nach der Analyse des Propagandavideos, auf dem vermutlich Cüneyt C. bei den Vorbereitungen zu seinem Selbstmordanschlag zu sehen ist (hier , deutlich zu hören übrigens das „Allahu akbar“ Geschrei am Anfang). Da stehen diese sog. „Gefährder“ seit dem Sanktnimmerleins-Tag auf Fahndungslisten, da sind Einzelheiten bekannt, wo und wie sie leben, sie werden teilweise rund um die Uhr unter enormem Aufwand beschattet – nur um dann lapidar festzustellen, dass sie sich nun ins Ausland abgesetzt hätten und man keine Handhabe mehr hätte. Der oben genannte Anschlag des wahnwitzig in die Kamera grinsenden Islamofaschisten, bei dem 4 weitere Menschen mit in den Tod gerissen wurden, hätte vielleicht verhindert werden können. Natürlich wachsen – wie die Köpfe der Hydra – durch die Indoktrination mit der „religion of peace“ jeden Tag wieder neue Typen wie dieser heran, aber irgendwo muss ja mal angesetzt werden seitens des Staates.  Anstatt Gaddafi und sein schmieriges Gesinde mit deutschem Polizeitraining illegal Knowhow zu liefern, sollten die Behörden sich mal lieber mit afghanischen Exilextremisten auseinandersetzen, denn dort lauert der neue Brandherd in nächster Zeit, wie ich schon in einem vorhergehenden Beitrag zu erläutern versucht habe. Düstere Aussichten also für Deutschland, wenn sich da nichts ändert. Denn wie wir spätestens seit Schäuble, unserem „Godfather of Überwachung“, wissen, gehören wir auch zum „allgemeinen Gefahrenraum“. Aber seien sie beruhigt, liebe Leser: Konkrete Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag gibt es nicht… Wen auch immer diese Aussage zu beruhigen vermag. Mich jedenfalls nicht.


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

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