Omar Khadr und das Mitleid der dt. Linken

Was drückt dieses nebenstehende Foto für sie aus, liebe Leserinnen und Leser ? Respekt vor der westlichen Gesellschafts- ordnung und die Darstellung tiefster religiöser Humanität ? Gelungene Integration durch Bewahrung der eigenen Tradition und Identität ? Ist dies der Fall, dann sollten sie lieber hier nicht weiterlesen, denn es könnte ansonsten sein, dass sie erhebliches Missfallen daran haben werden. Für uns drückt dieses Foto nämlich nur eines aus: tiefste Rückständigkeit, Frauenverachtung und Abschottung aus religiösen Motiven bei gleichzeitiger Ausnutzung der Freiheiten einer Gastgebergesellschaft. Diese Aufnahme aus Kanada zeigt nämlich einen Teil der Familie des Guantanamohäftlings Omar Khadr, dessen Verhörvideo diese Woche allenthalben durch die gutmenschlich eingestellte deutsche Presselandschaft geisterte. Es ist der weibliche Anhang eines durch seine Familie zum radikalen Islamisten erzogenen jungen Mannes, für den verrückterweise nun jeder aufrechte Demokrat Mitleid und Verständnis haben soll, wenn es nach SpOn und anderen Leitmedien ginge. Aus einem harmlosen Verhörvideo, auf dem weder Folter, Misshandlung oder psychischer Druck zu erkennen ist, werden seitenlange Online-Beiträge gestrickt und ein angeblich neuer Guantanamo-Skandal herbeigeredet. Ja, wir sagen bewusst herbeigeredet, weil die Faktenlage keinen anderen Schluss zulässt. Unabhängig davon, wie man den Rechtsstatus von Guantanamo generell beurteilen mag, bringt dieses Verhörvideo eines jungen, in Afghanistan radikalisierten Mannes, keine neuen oder erschreckenden Erkenntnisse. Er war 16 bei seiner Festnahme, na und ? Mit 16 tötete er ja auch in einem Handgranaten – Mad rush einen amerikanischen Soldaten, als diese ihm zuvor eine halbe Stunde Bedenkzeit zum Sich-Ergeben ließen. Kann froh sein, dass sie ihn bei der Aktion nicht erschossen haben. Er wurde stattdessen verwundet. Na und ? War is war, my friend. Seine Familie hatte engste Kontakte zur radikalen Führungsspitze der Al-Kaida. Grund genug, zu versuchen, ihn als Informationsquelle über die Terroristen zu nutzen. Er machte widersprüchliche Angaben und Geständnisse, daher sitzt er noch immer. So what ? Woher kommt nur immer das wohlmeinende Verständnis der linksorientierten Presse für all die aushäusigen Verbrecher und Terroristen ? Ihre eigenen Großväter, wenn sie denn Greueltaten im WW II begangen haben, würden sie wohl weniger gutmeinend beäugen, I guess.

Und wie gesagt, schaut man sich dann die Artikel und Videos zu dem Thema genauer dann, bekommt man nicht unbedingt den Eindruck einer toleranten, voll integrierten Familie. Nicht auf den ersten Blick, zumindest. Und nicht auf den zweiten.

Bildquelle: Screenshot, Spiegel TV (online)

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