Köln: Karneval der Chaoten

Ja was ist denn da in Köln los, möchte sich so mancher vernunftbegabte Vertreter der Spezies Homo sapiens (lat. = „Wissende“) schon fragen ? Sind das die ersten Auflösungserscheinungen der demokratischen Bundesrepublik, der eigentlich Meinungsfreiheit und Gewaltverzicht in die Entstehung eingegossen wurden ?

Eine vom demokratischen Rechtsstaat erlaubte Veranstaltung wird von linken sog. „Autonomen“ und anderen friedensbewegten Steinewerfern und Sitzblockierern unmöglich gemacht ? Unabhängig davon, wie man zu Pro Köln steht, Deutschland hat schon wesentlich zweifelhaftere Auftritte und Aufmärsche erlebt, wie z.B. von echten Rechtsradikalen oder NPD-Knalltüten im Osten. Die durften ein verfassungsgemäßes Recht in Anspruch nehmen, aber Islamkritik hingegen ist in Deutschland pauschal verboten ? Während die islamkritische Bewegung in Deutschland – im Moment quasi in der Selbstfindungsphase – ja noch ihre eigenen, inneren Konflikte zwischen ihren Rändern (Pro-Köln) und gemäßigten Teilen (Ralph Giordano) austrägt, scheint die Gutmenschen-Presse ja auch noch so ihre Probleme bei ihrer Charakterisierung zu haben: Für SpOn ist z.B. Pro-Köln zunächst eine “ rechtspopulistische Bürgerbewegung„, und dann fünf Sätze später schon eine „rechtsradikale Wählervereinigung„. Ja was denn nu ? So kann man auch seine Leser radikalisieren, die dann automatisch aus Wut auf den „braunen Abschaum“ dann selbst meinen, zur Tat schreiten zu müssen. Das Sachthema, um das es hier geht oder gehen sollte, nämlich die Ausbreitung des Islam in Europa und dessen Folgen, ist mittlerweile völlig in den Hintergrund geraten, angesichts der SA-Methoden, mit denen vor allem die linke Seite hier operiert ( Zitat SpOn: „Militante Gegendemonstranten versuchten einem Polizeisprecher zufolge, die Schusswaffen von Beamten zu entwenden.“). Die Oberheuchelei ist dann aber wiederum die Äusserung der Polizei, der zufolge „die Veranstaltung die Sicherheit der Bürger gefährde“. Was wirklich die Sicherheit der Bürger gefährdet, ist das anti-demokratische Handeln der Beteiligten und der Strassenkampf, dessen ganz konkrete Opfer dann mal wieder die eingesetzten Polizeibeamten sind. Wofür wiederum Vater Staat aufkommen wird bzw. muss. Wasserwerfer kann man leider auch nicht von der Steuer absetzen, das ist wirklich ärgerlich für uns Bürger, die diesen Karneval der Chaoten letztlich bezahlen.

PS: Und wissen Sie, wer der lachende Dritte sein wird ? Allahu akbar – oder Kölle alaaf, Sie können es sich vermutlich denken. (Bildquelle: Spiegel Online, bearbeitet)

3 Responses to “Köln: Karneval der Chaoten”


  1. 1 Thearcadier September 20, 2008 um 6:16 pm

    Kompliment, schöner Artikel! Nur irgendwie dumm, dass sich die vernunftbegabten Schreiberlinge meist auf ihren eigenen Blogs austoben, während die wahren Journalisten ordentlich populistisch auf den Putz hauen und dafür dann noch Geld bekommen…
    schönen Abend noch
    Thearcadier

  2. 2 thearcadier September 21, 2008 um 2:36 pm

    Hey, hab Euch mal in meine Blogroll-Liste eingefügt…
    Grüße
    Thearcadier

  3. 3 nseaprotector September 21, 2008 um 5:59 pm

    thx, siehe comment auf Jack D. Andersons Blog…


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