White noise: Das Terror-Rauschen im Walde nimmt zu

Was fällt an den vielen ganzen Pressemeldungen über vermuteten oder tatsächlichen islami(sti)schen Terror in den letzten drei Tagen am meisten auf ? Nichts, könnte man vielleicht vermuten, weil immer wieder betont wurde, dass die eine Meldung nichts mit der anderen zu tun habe. Die Somalier im Flugzeug kannten nicht direkt die beiden Reisenden aus dem Morgenland, und diese wiederum haben nichts zu tun mit den pubertären drei Migrantenkindern in Köln, die mal eben so zwei Polizeibeamte in eine Falle lockten und umbringen wollten (das dafür perfide und fast perfekt ausgesuchte Waldgebiet in Stadtnähe ist oben im vergrösserbaren GoogleEarth (C) Screenshot zu sehen). Was uns Blogautoren hier aber sehr wohl auffällt, ist so einfach wie naheliegend: die zeitliche und räumliche Dichte der Terror-Meldungen, die auf uns Bürger einprasselten, nahm und nimmt enorm zu. Es ist, wie wenn das white noise, also das Hintergrundrauschen im islamistischen Untergrund, in konspirativen und gegenkonspirativen Kreisen, zugenommen hat. Die Leitungen der Geheimdienste glühen wahrscheinlich im Moment, wenn schon das BKA sich genötigt sieht, die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Terrorbekämpfung bitten zu müssen. Dieses zeitliche Stakkato von Meldungen scheint sich auch räumlich eingrenzen zu lassen, jedenfalls ist der subjektive Eindruck, dass sich irgendwie alles im Raum Köln und Bonn zuzuziehen scheint. Vielleicht liegt das ja nur daran, dass dort aufgrund hoher Bevölkerungsdichte und einer bestimmten Sozialstruktur die Extremistendichte höher ist, wie ja auch anzunehmen ist, dass im Bayrischen Wald z.B. eher weniger islamische Extremisten leben. Dennoch bleibt ein ungutes Gefühl, welches durch die ewig wiederkehrenden Beteuerungen, man habe keine „konkreten Hinweise auf geplante Anschläge“ nicht gebessert wird. Man wird natürlich nie konkrete Hinweise haben, schon allein deshalb, weil wenn man sie denn hätte, man dass nicht sagen, sonder gleich handeln und alle Polizeihebel in Bewegung setzen würde und müsste. Dann wären diese jedoch bereits verhindert und nicht mehr konkret. Hier sind nur einige der wenigen lesenwerten brandaktuellen Links von heute, die diese gefühlte Bedrohungslage verdeutlichen und versuchen zu konkretisieren:

Der Dschihad wird ein Pop-Phänomen

Neue Details zu Schüssen auf Polizisten

Gesuchte Terroristen sollen in Deutschland sein

Terrorverdächtige in London festgenommen

1 Response to “White noise: Das Terror-Rauschen im Walde nimmt zu”


  1. 1 bravo56 September 27, 2008 um 3:50 pm

    Auf jeden fall sollte man mitverfolgen, was aus den Terrorverdächtigen wird.
    Sicher werden die Fälle dazu benutzt, die Notwendigkeit strengerer Gesetze zu begründen. Irgendwie muss das Volk ja in Angst gehalten werden um es immer weiter ausspionieren zu können.


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