Archiv für Februar 2009

TV-Tipp: Für Allah und Vaterland

tvtipp

Wer sich heute abend im sonst meist unsäglichen TV-Programm, zwischen rheinischem Frohsinn, Karneval und Superstar-Gedöns auf allen Kanälen, einmal etwas Dokumentarisches gönnen möchte: die ARD zeigt heute abend um 22.45 die Dokumentation „Für Allah und Vaterland“. Es soll gezeigt werden, was und wer hinter den zahlreichen Moschee-Großbauprojekten in Deutschland steckt, insbesondere das Verhalten der türkischen DITIB, eine staatliche Religionsbehörde, als Großauftraggeber wird (hoffentlich auch kritisch) beleuchtet.

Advertisements

Noch ist Polen nicht verloren – ganz und gar nicht!

Nach der schrecklichen und grausamen Ermordung des polnischen Ingenieurs Pjotr Stanczak durch militante Islamisten in Pakistan, von deren barbarischer Tat das Video am Wochenende bekannt wurde, hat nun die polnische Regierung und die polnische Öffentlichkeit reagiert: man werde die Taliban jagen, die Taliban müssten mit dem Schlimmsten rechnen (bei SpOn klingt das so: „Polen schwört den Taliban Rache„)! Wir meinen: genau das ist die richtige Einstellung und die richtige Reaktion auf solche Terror-Akte! Nur so kann der souveräne Staat Herr der Lage bleiben und psychologisch der Terror bekämpft werden, indem man Stärke zeigt und nach innen und außen hin allen vermittelt, dass man sich nicht das Heft aus der Hand nehmen lässt, sondern die Täter mit allen Mitteln verfolgen und sich durch solche Akte in keinster Weise einschüchtern lassen wird. Das alte „Don`t mess with Texas„-Motto eben, so krude es auch erscheinen mag. Denn Terror ist ja zuallererst selbst eine psychisch wirkende Waffe, und wie man am feigen Rückzug Spaniens aus dem Irak nach den Anschlägen von Madrid 2004 gesehen hat, unter bestimmten Bedingungen und politischen Konstellationen eine manchmal auch effektive Waffe. Und genau so muss er mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden, wenn man denn je eine realistische Chance im Kampf gegen den Terror haben will.

Es gibt noch einen zweiten Grund, warum diese Meldung speziell für Deutschland wichtig werden könnte: allein im Januar diesen Jahres gab es mehrere explizit gegen Deutschland gerichtete Propaganda-Videos von hauptsächlich deutschen Islam-Konvertiten, die darin mit Anschlägen drohen und ziemlich unverblümt zur Wahl von Parteien auffordern, die den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan favorisieren (dies wäre dann übrigens einzig und allein die Partei Die Linke, was die im Herbst anstehende Bundestagswahl betrifft). Das ist eben die Medien-Fratze des Terrors: einschüchtern, drohen und dann Gnade in Aussicht stellen bei erwünschtem Verhalten. Quasi jedes Unterdrückungssystem in der Menschheitsgeschichte basiert auch auf diesen drei wesentlichen Faktoren. Wir stellen uns hier nur die Frage: wie würde, ja man muss fast schon sagen, wie wird Deutschland, wie wird die deutsche Regierung auf Anschläge hierzulande im Umfeld der Bundestagswahlen reagieren ? So trotzig und entschlossen wie die Polen in diesem speziellen Fall? Wohl kaum. Und würden sich die Menschen in ihrem Wahlverhalten, also letztlich in ihrer Einstellung zum Afghanistan-Einsatz, beeinflussen lassen ? Leider, so wie wir die Psychologie unseres Landes kennengelernt haben, muss man konstatieren: ja, vermutlich würde es wohl den Ausgang der Wahlen und die Grundstimmung im Lande beeinflussen. Das Gefühl von Unsicherheit und Bedrohung würde vielleicht über den Angstzustand hinaus auch zu einer Spaltung führen, grob gesagt in das Lager der Appeaser („Ja nicht noch reizen, die übelgelaunten Terroristen“) und die extremen Positionen der anderen Seite („Muslime unter Generalverdacht“). Also auf jeden Fall glauben wir nicht, dass unsere relativ heterogene Gesellschaft damit so gelassen und dennoch erhobenen Hauptes umgehen könnte. Allein wenn die Terroristen dieses Gespür, diesen richtigen Riecher für die Psychologie eines Volkes haben, wie im Falle von Spanien gesehen, dann müssten wir schon deswegen von jetzt an um die innere Sichrheit besorgt sein. Man kann dennoch letztlich nur hoffen, dass Deutschland danach besonnen und gleichzeitig mutig reagiert – wie es Polen uns eben gerade vormacht.

Medizin gegen die Krise! Rezeptfrei!

Krise, Krise, Krise…in diesen Tagen wohl das häufigst verwendete Wort in den Medien, in Gesprächsrunden schlauer Menschen oder auch einfach nur beim Feierabend-Bierchen mit guten Freunden. Keiner kommt daran vorbei, aber jeder redet darüber, wobei die meisten (eigentlich alle) kaum erklären können, wo die Krise herkam, warum dennoch die Einkaufszentren Samstags nachmittags voll sind wie eh und je, und – das Wichtigste überhaupt – wann die Krise sich mal anschickt, wieder zu verschwinden! Von der schwer zu verstehenden Tatsache, dass der Staat sich auf Jahrzehnte hinaus nun verschuldet, um Großbanken vor dem Ruin zu retten, mal ganz abgesehen. Hinzu kommen dann noch so Nigglichkeiten wie spontan auftretende Bahnstreiks, Kurzarbeit überall, ein wieder nicht selbstgewonnener Lottojackpot und traurige Kinofilme. Und dann wollen uns auch noch die Jungs droben von den Bergen, den afghanischen,  den Spaß am Wählen verderben mit selbstgedrehten Kurzfilmchen in der Bewerberkategorie: „Schlechteste Nebendarsteller des Terrors 2009“. Aber Kopf hoch: wenn Sie das kleine Video oben zu Ende gesehen haben, wird alles wieder gut! So viel Motivation muß sein und macht wieder Laune! Never give up, never surrender 🙂


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

Blog-Visitors since Feb. 07

  • 41,336 hits

Kalender

Februar 2009
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  

Top Clicks

  • -

Clustr

Advertisements