Archive for the 'USA' Category

4 Islam-Konvertiten wollten heute Anschläge in NYC durchführen

FoiledplotBetonung liegt auf wollten, zum Glück. Alle vier wurden heute von FBI-Beamten festgenommen, als sie, bewaffnet mit vermeintlichem C4-Plastiksprengstoff und Stinger Boden-Luft Abwehrraketen, zur Tat schreiten wollten. Die Waffen und der Sprengstoff waren zuvor von Informanten unbrauchbar gemacht worden, dennoch wurden ihnen die Sachen im Glauben, dass sie funktionieren, von den Terroristen abgekauft. Damit sollten heute zwei Synagogen in NYC und Flugzeuge auf einer Militärbasis beschossen bzw. abgeschossen werden.  Alle vier sind sog. „homegrown terrorists“, heißt es, und stünden schon seit einem Jahr unter Beobachtung der Bundesbehörden. Dies ist die aktuelle Faktenlage, soweit bekannt. Was wieder einmal auffällt:

Während die amerikanischen Nachrichtensender naturgemäß als erste und relativ professionell darüber berichten, sogar die vier islamischen Decknamen der Terrroristen nennen, schafft es Spiegel Online mal wieder, in seinem langen Artikel das Wort „Islam“ oder „islamistischer Terrorismus“ mit keinem einzigen Wort dabei zu erwähnen. Statt dessen macht man sich bei der Redaktion Sorgen, dass den Männern wohl lange Haftstrafen drohen. Mehr muss man zum Thema deutsche Medien im Jahre acht nach 9/11 wohl nicht sagen, leider…

Photo, Quelle: abc-news.com

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Air Force One und der Fly-by über New York City

Das hier ist für mich absolut das Video der Woche, oder wie die Comedy-affine Netzgemeinde sagen würde, der FAIL der Woche:

Nicht nur, dass es, wie der Amerikaner sagt: „brings back painful memories„, schmerzhafte Erinnerungen an 9/11 wachruft – nein, es ist schlicht ungeheuerlich und unverantwortlich von der jetzigen US-Administration, dass dieser nahe Überflug für eine simple „photo op(portunity)“ über eine Mega-City wie New York nicht im Vorfeld bei den Bewohnern publik gemacht wurde. „What the hell were they thinking?“ trifft wohl so ziemlich genau die verbreitete Meinung bei New Yorkern.

Und mein Lieblings-Kommentar bei youtube dazu bringt es mit typisch amerikanischem Humor mal wieder auf den Punkt:

I guess Obama is in to torture after all.

Pirates – don`t mess with US sailors

p1000And don`t mess with the US Navy erst recht nicht…Dies könnte der Rat sein, den man somalischen Piraten von nun an für die Zukunft geben möchte. Nicht nur haben die seefahrenden Jungs aus Amerika zuerst ihr von somalischen Piraten gekapertes Schiff ( die „Maersk Alabama“) wieder zurückerobert, nein, nun zeigt selbst die Obama-geführte amerikanische Regierung einmal mehr, dass man ihr nicht – zumindest nicht so leicht und ungestraft – auf der Nase herumtanzen kann, wie anfangs den Europäern. Neben der „USS Bainbridge“ hat Amerika nun sofort zwei weitere Marine-Schiffe in die Nähe des Geschehens entsandt. Der US-Kapitän Richard Philips wird nämlich immer noch von den feigen Schmeißfliegen von Seeräubern in einem Rettungsboot festgehalten – sein mutiger Fluchtversuch zuvor war leider gescheitert, als er einfach ins Wasser sprang und versuchte, zu dem US-Kreuzer hinüberzuschwimmen. Das nennt man Mut, liebe Leute: der Versuch, Unrecht abzuwehren und sich selbst aus einer brenzligen Situation unter Lebensgefahr zu befreien! Deutsche Medien würden es vermutlich allerdings als Dummheit bezeichnen, wie schon aus der duckmäuserischen Berichterstattung der hohen Herren von spiegel.online allenthalben zwischen den Zeilen herauszulesen ist. Aber Hauptsache, im Titel kommen das Wörtchen „Krieg“ und „USA“ und „Zwang“ und ein zweifelnder Unterton gleich gemeinsam vor („US-Kriegsschiffe sollen Piraten bezwingen“), da ist der Leser subversiv gedanklich gleich in Richtung „kriegerische USA“ gelenkt worden. Dabei ist doch völlig sonnenklar: den Piraten muss ein für alle mal gezeigt werden, wo der Hammer bzw.  Anker hängt. Es kann doch nicht sein, dass die Piraten(!), ich wiederhole, die Piraten(!) laut den neuesten Meldungen jetzt Unterstützung in Form von anderen gekaperten Schiffen angefordert haben und sich weitere Piraten wie eine kleine Flotte aufmachen, ihre Gesinnungsgenossen rauszuhauen. Natürlich sollte man das Leben der Geisel, also des US-Kapitäns schützen, aber da muss es doch eine Möglichkeit geben – was weiss ich, von mir aus sollen sie die Nussschale von Rettungsboot gezielt anbohren und sinken lassen, um in einem Blitzzugriff ihren Mann rauszuholen…oder von mir aus einen der Piraten gezielt von einem Seahawk aus snipern – mal sehen, ob die andern dann noch aufmucken…Entschuldigung für die martialischen Töne, aber genau das ist eben meine Meinung – bei Leuten von diesem Schlage hilft kein Kriseninterventionstem mehr, im Gegenteil, es ermutigt immer weitere Nachahmer, die immer mehr Geld erpressen, um immer bessere Ausstattung für ihre Überfälle zur Verfügung zu haben. Irgendwann muss man sich nicht mehr wundern, wenn die Piraten dann mit einem kleinen Kriegsschiff aufkreuzen. Egal, wie diese Geschichte nun ausgehen mag (hoffentlich glücklich für den gekidnappten Seemann): the line has to be drawn here!

Update:  Mittlerweile hat die US-Marine den gekidnappten Kapitän Richard Phillips in einer beinahte mustergültigen Kommandoaktion unverletzt befreien können, Gratulation! Im übrigen fast so, wie wir es prophezeit hatten: 3 Piraten wurden durch gezielte Kopfschüsse von Scharfschützen von ihrem harten Los der Seeräuberei erlöst, ein reuiger vierter Pirat, der sich ergeben hatte, wurde in Gewahrsam genommen. Die verschleppten deutschen Geiseln an Bord der „Hansa Stavanger“ dürfen auf so viel Entschlossenheit und Professionalität der deutschen Marine leider nicht vertrauen, und müssen weiter hoffen, dass die Inkompetenz unserer Regierung sie nicht irgendwann das Leben kosten wird.

Wer heute an Ostern etwas Zeit findet, lese sich auch einmal mit Belustigung die Reaktion der deutschen Medien auf diese Vorfälle durch. Also ich habe noch kein Wort der Unterstützung für die amerikanische Vorgehensweise gelesen, geschweige denn eine Gratulation an die Navy für diesen gelungenen Coup. Und, liebe Leitmedien, Kapitän Richard Phillips IST ein Held!

Obama-Hype: Jetz is aber mal gut, Leute!

Diese Meldung war es, die das Fass bei mir persönlich zum Überlaufen brachte: Obama hat sein Blackberry zurück. Na wie schön für ihn! Aber – was geht mich das an, was geht uns in Deutschland das an, was will mir diese Nachricht sagen ? Hey – der mächtigste Mann der Welt hat einen Spleen für ein mobiles Kommunikationsgerät der Firma RIM, das gefühlte 90 % aller Wirtschafts-Studenten spätestens auch schon nach dem Vordiplom ihr Eigen nennen. WoW (und ich meine nicht World of Warcraft), es menschelt mal wieder im Weißen Haus. Das ist es, glaube ich, was uns dieser Artikel und die geschätzten 10.000 anderen „Obama hat – Obama macht – Obama ist“ Artikel in den Nachrichten der letzten Wochen vermitteln wollen. Der dumme „deutsche Michel“ soll auch, jetzt endlich, nachdem es die Elite längst erkannt hat, sehen, dass ein neuer Wind weht im Weißen Haus. Der böse, böse Bush (bezeichnenderweise lief letzte Woche der grottige Stone-Film „W.“ auch schon im deutschen Free-TV bei Pro7) ist endlich weg, und jetzt kommt die Freude ins Herz der amerikanischen Machtzentrale zurück (BamS am Wochenende titelte: „Endlich wieder Sex im Weißen Haus“). Klar, Michelle ist trotz Schwimmerinnen-Kreuz natürlich ein ganzes Stück adretter als die werte Vorgängerin Laura, die steif wie die Queen an der Seite ihres Mannes den Amtsbesuchen trotzte. Aber, mal ehrlich, gibt es denn nur noch Euphorie ? Sind es nicht die Entscheidungen, ihre Auswirkungen und die Leistungen, die Schwierigkeiten, gegen die ein Präsident sich mit klugen Vorschlägen durchsetzen muß, die ihn zu einem großen Präsidenten machen ? Und muß man das nicht alles erst mal abwarten, gab es nicht einmal die berühmten ersten 100 Tage im Amt, nach denen dann geschaut wird ? Um nicht falsch verstanden zu werden: klar ist Obama ein junger, dynamischer und sympathisch auftretender Präsident, geradezu strotzend vor Elan, die Herausforderungen der vor ihm liegenden Krisen zu meistern. Natürlich hat er Vorschußvertrauen verdient, auch von Leuten wie mir z.B., die zunächst nicht unbedingt für ihn gevotet hätten. Aber muß man dazu permanent in Tageszeitungen auf Seite 1 lesen, was er gerne liest, isst, trinkt, mailt oder skypt ? Gerade wenn man seine erste Entscheidung, dem Iran die ausgestreckte Hand zu reichen, in all ihren Konsequenzen sich anschaut, muss man dann nicht vielleicht kritisch nachhaken ? Wenn ich höre, daß Mahmud Machmirdendschihad als Reaktion auf die Geste doch tatsächlich die Chuzpe hatte, eine Forderung nach der anderen an Amerika abzufeuern (getreu dem Motto: „Reichst du ihm den kleinen Finger, will er gleich die ganze Hand“), müsste man diese Entscheidung zumindest schon etwas kritischer reflektieren.

Wie gesagt, ich gönne und wünsche Barack Obama das allerbeste für seine Präsidentschaft, aber ich verabscheue es, mit welcher schleimerischen Verlogenheit gerade die deutsche Presse, die in den letzten acht Jahren selten ein gutes Haar an Amerika gelassen hat, mir nun einen Präsidenten als Messias verkaufen will. Und so viel kann ich schon prophezeihen: wenn die ersten, für unsere Gutmenschen unpopulären Entscheidungen des neuen „POTUS“ fallen werden, dann werden sie IHN fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel. Also: lasst den guten Mann doch einfach seine Sache erst einmal machen, und beurteilt Taten, Ergebnisse, Fakten usw. Vorher nehme ich keinem Journalisten seine neugewonnene Amerika-Liebe ab.

+++ Eilmeldung: Airbus A320 stürzt in New York ab +++

Wir haben, kurz nachdem die Meldung vor etwa 15 min. auftauchte, schon ein mulmiges Gefühl gehabt. Nach neuesten Angaben ist die Maschine aber wohl im Hudson River notgewassert und alle Passagiere konnten über Notrutschen und in der Nähe befindliche Schiffe bzw. Fähren gerettet werden. Ursache ist, soviel wird im Moment spekuliert, evt. ein fehlgeschlagener Take-Off vom Flughafen La Guardia. Weitere Informationen hier: http://edition.cnn.com/2009/US/01/15/new.york.plane.crash/index.html

Sarah Palin vs. Joe Biden – heute Nacht live!

Heute Nacht um 2.50 Uhr, also von Donnerstag, den 3. auf Freitag, den 4. Oktober, gibt es das zweite Fernsehduell zur Wahl in den USA live zu sehen – diesmal zwischen den Vizekandidaten Sarah Palin und Joe (Joseph) Biden. Das ZDF überträgt jetzt (scheinbar wechseln sich ARD und ZDF da ab) – auch hier live im Internet, diesmal sogar auch in Englisch, ohne die manchmal hektischen und halbgaren Übersetzungen. Für die weiteren Links zur Übertragung mit deutscher Übersetzung und einen, wie kann es anders sein, republikanerkritischen Artikel, klicke man hier. Die amerikanischen Internetstreams von ABC bzw. CNN haben sich beim letzten Fernsehduell als nicht immer so stabil erwiesen – manchmal hinkte Ton oder Bild, deswegen würden wir die deutschen Streams diesmal vorziehen. Wenn Sie also morgen in Anbetracht des Feiertages etwas ausschlafen können und auch nicht zufällig zum Tag der offenen Moschee eingeladen wurden, können wir Ihnen nur empfehlen, sich das Duell live anzusehen und sich ein eigenes Bild von den Vize-Anwärtern zu machen. (Bildquelle & Copyright: Huffington Post)

Gouvernor Palin: die neue Hassfigur in Deutschland ?

Man möchte es fast meinen, sieht man sich die Presseberichte zu Gouvernor Palins neuestem CBS-Interview an, das auch auf Youtube kursiert. Die neue deutsche Linke, insbesondere die aus der schreibenden Zunft, bringt sich auf jeden Fall schon einmal in Stellung und bestückt die Gulaschkanonen in der kommenden verbalen Schlammschlacht. An vorderster Fron marschiert mit seinem SpOn-Artikel im Anschlag und im Auftrage der Wahrheit der heldenhafte Schmutzfink seriöse Journalist Marc Pitzke, dem die Amerikaner wohl nur aus zuviel Liberalität noch nicht die Aufenthaltsgenehmigung entzogen haben. Denn es scheint im Moment drei ganz grosse Sorgen in Deutschland zu geben:

1. Trotz des Vorsprungs von Obama könnte es ja vielleicht doch sein (man weiß ja seit der Wiederwahl von Bush, wie die Amis ticken -ho ho-), dass McCain am Ende, zwar ganz knapp und durch Wahlbetrug, mit 50,0001 % der Stimmen, neuer amerikanischer Präsident wird.

2. Ist McCain aber erst einmal Präsident, dann wird ihn vermutlich der hohe Stress-und Termindruck dieses Amtes wohl schon innerhalb kürzester Zeit, seriöse Schätzungen gehen derzeit von 2-4 Wochen aus, hinwegraffen. Wie das bei 72-jährigen halt so ist, nicht ?

3. Und die allerschrecklichste Folge des Ganzen wäre: Sarah Palin, die Vize, die hockey-mum aus Alaska, würde das Amt des mächtigsten Mannes der Welt übertragen bekommen. Womit sie dann natürlich die mächtigste Frau der Welt wäre. Eine attraktive, erzkonservative, gebärende und radikal christliche Frau nur einen Lipstick weit entfernt vom Koffer mit den Abschusscodes für taktische Atomwaffen. Gewiss, ein fleischgewordener Albtraum für jeden, der was auf seine Taliban-Ehre hält.

Genau dieses Szenario, diese Vorinterpretation der Welt, soll, überspitzt formuliert, nun auch in unseren gutmenschlichen Hohlschädeln Köpfen evoziert werden, zu nichts anderem taugen solche Artikel wie der von Marc Pitzke. Gut, dass man das YouTube-Video gleich in die Seite eingebettet hat, so kann sich jeder selbst ein unabhängiges Bild machen, was aber aufgrund der von Voreingenommenheit strotzenden Phrasen drumherum nicht einfach fällt. Auch wenn man Palins konservative Weltsicht persönlich ablehnt, auch wenn sie nicht immer so (selbst)sicher wirkt wie Joe Biden, auch wenn man sie für „not up to the task“ einschätzt, eines muss man ihr hoch anrechnen: sie ist die Einzige, von der ich das bisher in dieser Deutlichkeit gehört habe, die auf Ahmadinedschads skandalöse Rede vor der UN vor einigen Tagen eingeht und diese scharf verurteilt – während die Welt sich von diesem Atomapokalyptiker einlullen lässt. Naiv ist sie also ganz sicher nicht.


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

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