Archive for the 'Terrorismus' Category

4 Islam-Konvertiten wollten heute Anschläge in NYC durchführen

FoiledplotBetonung liegt auf wollten, zum Glück. Alle vier wurden heute von FBI-Beamten festgenommen, als sie, bewaffnet mit vermeintlichem C4-Plastiksprengstoff und Stinger Boden-Luft Abwehrraketen, zur Tat schreiten wollten. Die Waffen und der Sprengstoff waren zuvor von Informanten unbrauchbar gemacht worden, dennoch wurden ihnen die Sachen im Glauben, dass sie funktionieren, von den Terroristen abgekauft. Damit sollten heute zwei Synagogen in NYC und Flugzeuge auf einer Militärbasis beschossen bzw. abgeschossen werden.  Alle vier sind sog. „homegrown terrorists“, heißt es, und stünden schon seit einem Jahr unter Beobachtung der Bundesbehörden. Dies ist die aktuelle Faktenlage, soweit bekannt. Was wieder einmal auffällt:

Während die amerikanischen Nachrichtensender naturgemäß als erste und relativ professionell darüber berichten, sogar die vier islamischen Decknamen der Terrroristen nennen, schafft es Spiegel Online mal wieder, in seinem langen Artikel das Wort „Islam“ oder „islamistischer Terrorismus“ mit keinem einzigen Wort dabei zu erwähnen. Statt dessen macht man sich bei der Redaktion Sorgen, dass den Männern wohl lange Haftstrafen drohen. Mehr muss man zum Thema deutsche Medien im Jahre acht nach 9/11 wohl nicht sagen, leider…

Photo, Quelle: abc-news.com

„200 Kilogramm mit Splittern, inschallah“

fritzg_terroristenprozessIn wenigen Tagen beginnt einer der größten Terrorprozesse in der Geschichte der Bundesrepublik, und bislang ist die FAZ mit ihrer Online-Ausgabe das einzige Medium, dass schon jetzt vorab interessante und zugleich neue, erschreckende Details aus dem Todesplan der zum Islam konvertierten Attentäter veröffentlicht: „200 Kilogramm mit Splittern, inschallah, das macht ’nen Riesenbums“. Wer nach der Lektüre des Artikels immer noch glaubt, das wir ein Hafen der Glückseligkeit sind, dem ist nicht mehr zu helfen – das hätten wir vor zwei, drei Jahren noch gesagt. Mittlerweile ist es bis in die Wohnstuben und Kaminzimmer der Gutmenschen durchgedrungen, von daher erübrigte sich dieser Kommentar ja eigentlich. Allerdings hat man schon das Gefühl, dass unbequeme Wahrheiten in Deutschland immer noch gerne verdrängt werden, getreu einem anderen, bequemen Motto: „Mich wird`s schon nicht treffen. Und im Straßenverkehr sterben ja auch jeden Tag Dutzende.“ Kann man halt nichts machen, und Achselzucken…

Ach so, ja noch was: machen kann scheinbar auch die deutsche Justiz nicht so viel, jedenfalls nicht so viel, wie man meinen möchte. Am Ende des Artikels steht, die maximale Höchststrafe für einen der potentiellen Hundertfach-Massenmörder betrüge 15 Jahre Gefängnis! Oder, modern ausgedrückt, 15-mal  neue schwedische Pirate Bay-Server aufziehen, das brächte Sie für ungefähr dieselbe Zeitspanne hinter die gleichnamigen Gardinen. Argumentation: Aufgrund des erfolgten Zugriffes kam es ja dann noch nicht einmal zum Versuch, eine Explosion herbeizuführen – von daher bleibt nur „Verabredung zum Mord“ als Hauptstraftatbestand.  Justizlogik at its best!

TV-Tipp: stern.tv über die Terrorbrüder aus Deutschland

tvtippEtwas knapp, aber wir wollten trotzdem darauf hinweisen, vielleicht sieht es ja der eine oder andere: heute abend, bei stern.tv auf RTL, ist eines der Themen die beiden Terror-Brüder aus Bonn, also die zwei deutschen Islamisten, die jetzt per Video-Botschaft schon zum dritten Mal zum heiligen Krieg gegen Deutschland aufrufen. Außerdem: der Islam-Aussteiger Barino gibt wieder ein – bestimmt sehenswertes – Interview über die „Friedensreligion“.

Was hat der kommende NATO-Gipfel mit dem Islam zu tun?

natoEigentlich nichts, möchte man meinen. Aber es ist doch sehr interessant, einmal die Begründung für die erheblichen Bewegungseinschränkungen für die Bürger und die allgemeinen Sicherheitsauflagen der Stadt Baden-Baden zu lesen (das Treffen von hochrangigen Staatschefs und Politikern aus den NATO-Mitgliedsstaaten findet anlässlich des 60.ten Geburtstages des Verteidigungsbündnisses vom 2.-4. April 2009 in Straßburg, Kehl und Baden-Baden statt). Hier einige Auszüge aus der „Allgemeinverfügung“ und deren anschließender Begründung der Stadt Baden-Baden:

1. In der Zeit vom 02.04.2009, 10.00 Uhr, bis einschließlich 04.04.2009, 10.00 Uhr, werden in Baden-Baden Sicherheitszonen eingerichtet. […]

2. […] Anwohner und sonstige Berechtigte dürfen sich in der Sicherheitszone 4 (gelb) außerhalb der befriedeten Besitztümer nur in Begleitung von Polizeibeamten zum Betreten oder Verlassen dieser Sicherheitszone bewegen.

[…] Viele Delegationsmitglieder sind in sogenannte Gefährdungsstufen klassifiziert, zum Teil besteht die höchste Gefährdungsstufe 1. Das bedeutet, dass die Person erheblich gefährdet und mit einem Anschlag zu rechnen ist. […]

[…] Insgesamt ist daher nach wie vor von einer hohen abstrakten Gefährdung durch islamistisch motivierte Zirkel auszugehen. […]

[…] In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass Deutschland aufgrund des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten im Rahmen des unter NATO-Führung stehenden ISAF-Einsatzes in Afghanistan, der auch im kommenden Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen wird, derzeit besonders im Blickpunkt islamistischer Terroristen steht. Derartige Terroranschläge, die während des NATO-Gipfels konkret nicht ausgeschlossen werden können, gefährden neben den Delegationsmitgliedern auch Leben und körperliche Unversehrtheit einer Vielzahl weiterer Personen wie Sicherheits- und Servicepersonal, Anwohner usw. […]
Neben den üblichen linken Störenfrieden, die man natürlich auch außerhalb von „Wurfreichweite“ halten möchte und die man als „Friedensdemonstranten“ hinter der Absperrung wohl dennoch dulden wird, wird also ziemlich unverblümt die Gefahr, die explizit für Deutschland von unseren zur Wüstenreligion konvertierten Mitbürgern aus droht, benannt. Die Gefährdung ist zwar mal wieder, wie so oft, „abstrakt“ und „konkret nicht auszuschließen“. Kein Grund jedoch, es nicht gesondert hervorzuheben. Die Gefahr, die von übergeschnappten Counterstrikern, frustrierten Jägern, erfolglosen Sportschützen, Hardcore-Pfingstlern, militanten Modellflugzeugbauern und radikalen Sedisvakantisten ausgeht, wird doch jetzt wohl nich völlig ignoriert werden? DAS wäre grob fahrlässig! Und obwohl es sich mit dem Islam und Islamismus so verhält wie mit dem Alkohol und Alkoholismus, hat das aber natürlich nichts mit dem Islam zu tun, wie wir alle wissen. Und dafür stehen wir doch alle gerne im Osterurlaubsverkehr geduldig auf der A5 im Stau. Denn Allah weiss es am besten.

Bild Copyright: „Windrose“ auf pixelio.de

Noch ist Polen nicht verloren – ganz und gar nicht!

Nach der schrecklichen und grausamen Ermordung des polnischen Ingenieurs Pjotr Stanczak durch militante Islamisten in Pakistan, von deren barbarischer Tat das Video am Wochenende bekannt wurde, hat nun die polnische Regierung und die polnische Öffentlichkeit reagiert: man werde die Taliban jagen, die Taliban müssten mit dem Schlimmsten rechnen (bei SpOn klingt das so: „Polen schwört den Taliban Rache„)! Wir meinen: genau das ist die richtige Einstellung und die richtige Reaktion auf solche Terror-Akte! Nur so kann der souveräne Staat Herr der Lage bleiben und psychologisch der Terror bekämpft werden, indem man Stärke zeigt und nach innen und außen hin allen vermittelt, dass man sich nicht das Heft aus der Hand nehmen lässt, sondern die Täter mit allen Mitteln verfolgen und sich durch solche Akte in keinster Weise einschüchtern lassen wird. Das alte „Don`t mess with Texas„-Motto eben, so krude es auch erscheinen mag. Denn Terror ist ja zuallererst selbst eine psychisch wirkende Waffe, und wie man am feigen Rückzug Spaniens aus dem Irak nach den Anschlägen von Madrid 2004 gesehen hat, unter bestimmten Bedingungen und politischen Konstellationen eine manchmal auch effektive Waffe. Und genau so muss er mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden, wenn man denn je eine realistische Chance im Kampf gegen den Terror haben will.

Es gibt noch einen zweiten Grund, warum diese Meldung speziell für Deutschland wichtig werden könnte: allein im Januar diesen Jahres gab es mehrere explizit gegen Deutschland gerichtete Propaganda-Videos von hauptsächlich deutschen Islam-Konvertiten, die darin mit Anschlägen drohen und ziemlich unverblümt zur Wahl von Parteien auffordern, die den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan favorisieren (dies wäre dann übrigens einzig und allein die Partei Die Linke, was die im Herbst anstehende Bundestagswahl betrifft). Das ist eben die Medien-Fratze des Terrors: einschüchtern, drohen und dann Gnade in Aussicht stellen bei erwünschtem Verhalten. Quasi jedes Unterdrückungssystem in der Menschheitsgeschichte basiert auch auf diesen drei wesentlichen Faktoren. Wir stellen uns hier nur die Frage: wie würde, ja man muss fast schon sagen, wie wird Deutschland, wie wird die deutsche Regierung auf Anschläge hierzulande im Umfeld der Bundestagswahlen reagieren ? So trotzig und entschlossen wie die Polen in diesem speziellen Fall? Wohl kaum. Und würden sich die Menschen in ihrem Wahlverhalten, also letztlich in ihrer Einstellung zum Afghanistan-Einsatz, beeinflussen lassen ? Leider, so wie wir die Psychologie unseres Landes kennengelernt haben, muss man konstatieren: ja, vermutlich würde es wohl den Ausgang der Wahlen und die Grundstimmung im Lande beeinflussen. Das Gefühl von Unsicherheit und Bedrohung würde vielleicht über den Angstzustand hinaus auch zu einer Spaltung führen, grob gesagt in das Lager der Appeaser („Ja nicht noch reizen, die übelgelaunten Terroristen“) und die extremen Positionen der anderen Seite („Muslime unter Generalverdacht“). Also auf jeden Fall glauben wir nicht, dass unsere relativ heterogene Gesellschaft damit so gelassen und dennoch erhobenen Hauptes umgehen könnte. Allein wenn die Terroristen dieses Gespür, diesen richtigen Riecher für die Psychologie eines Volkes haben, wie im Falle von Spanien gesehen, dann müssten wir schon deswegen von jetzt an um die innere Sichrheit besorgt sein. Man kann dennoch letztlich nur hoffen, dass Deutschland danach besonnen und gleichzeitig mutig reagiert – wie es Polen uns eben gerade vormacht.

Demographie in Gaza und wie der Westen Mitschuld am Terror gegen Israel hat

familieGunnar Heinsohn, Historiker von der Universität Bremen, analysiert mit bestechender Klarheit eine der möglichen Ursachen für Gewalt und Terror im Gaza-Streifen und legt dar, wie der Westen durch seine Finanzierungs – und Versorgungspolitik dort in der Region selbst die Vorraussetzungen für den Terror und die Gewalt schafft, die Israel und die gesamte westliche Welt letztlich heimsuchen. Hier einige, von uns aus dem Englischen übersetzte Auszüge aus dem gestern im renommierten Wall Street Journal erschienenen Artikel:

…bedenke man dies: “ Als die Hamas die Fatah 2007 aus Gaza vertrieb, kostete dies fast 350 Menschen das Leben und 1000 wurden verwundet.“

„In den arabischen Nationen wie z.B. dem Libanon […] hörte das Abschlachten erst auf, als die Geburtenraten in diesen Ländern von sieben Kindern pro Frau auf zwei gesunken waren. Das Kriegführen stoppte, weil keine weiteren Krieger mehr geboren wurden.“

„In Gaza jedoch fand keine demographische Abrüstung statt. Die durchschnittliche Frau bekommt immer noch sechs Kinder.“

„Der Grund für den endlosen Jugend-Überschuss (youth bulge) in Gaza ist darin zu sehen, dass weite Teile der Bevölkerung sich nicht um die Versorgung ihres Nachwuchses kümmern müssen. Die meisten Kinder werden von der UNRWA mit Nahrung und Kleidung versorgt, die auch für Impfungen und die Schulbildung verantwortlich ist.“

„Die UNRWA wird großzügig von den USA (31 %), der EU (fast 50 %) finanziert – nur 7 % der Gelder kommen von muslimischen Staaten. Dank der Freigiebigkeit des Westens lebt fast die ganze Bevölkerung des Gaza in einer Art niedrigen, aber regelmäßigen Geldzahlungs-Abhängigkeit.“

„Unbekümmert von der Notwendigkeit, sich um einen geregelten Lebensunterhalt bemühen zu müssen, hat die Jugend jede Menge freie Zeit zur Verfügung, die sie zum Tunnelgraben, Schmuggeln, Raketenbau und dem Abfeuern von 4500 von diesen auf Israel, allein seit 2006, ausgiebig nutzt.“

„Wenn wir ernsthaft eine neue kriegführende Generation in Gaza verhindern wollen, dann müssen wir den Mut haben, den Bewohnern dort zu sagen, dass sie sich ab nun selbst um ihren Nachwuchs kümmern müssen, ohne die Hilfe der UNRWA. Dies würde die Palästinenser zwingen, sich um eine funktionierende Wirtschaft bemühen zu müssen, anstatt Kriege zu führen.“

Den ganzen Artikel im Original gibt es hier zu lesen, mit einer sehr interessanten Schlussbemerkung auch, wie der Westen noch reagieren könnte. Wie gesagt, eine einleuchtende Analyse insgesamt, wie mir scheint. Die Debatte über Geburten, Geburtenüberschuss, Kontrolle, Lieferungsstopp für Hilfsbedürftige usw. dürfte aber in Deutschland gerade nicht einfach zu führen sein, zu schnell wird man da in ein falsches Licht gerückt.

Eindrücke von der Pro Israel-Demo in Frankfurt

Zunächst waren es nur vereinzelte Personen, die auf dem fast noch leeren Opernplatz bei strahlend klarem Winterwetter zu sehen waren,

dsc02761

dann jedoch wurden es mehr und mehr, auch die Anzahl der Israel-Fahnen und Banner tragenden Leute wurde immer mehr,

dsc02763

bis schließlich zu Beginn der Veranstaltung schon eine ansehnliche Menge Menschen versammelt waren. Man beachte das massive Polizeiaufgebot im Hintergrund, Dutzende Wagen und Mannschaftswagen waren hier aufgeboten, natürlich nicht wegen den Demonstranten selbst, sondern zum Schutz dieser vor evt. gewalttätigen Gegendemonstranten. Von diesen hatten sich etwa 150 in einem Grüppchen auf der Gegenseite aufgestellt und brüllten sich heiser, was das Zeug hielt. Auch die verbotenen Fahnen der Hamas wurden dort geschwenkt.

dsc02783

Jetzt war es zum Bersten voll auf dem Opernplatz (im Hintergrund die Alte Oper, in der gerade auch das Musical „Cats“ – s. Werbung – aufgeführt wird)

dsc02780

Nein, das sind nicht etwa vom Iran bezahlte Konter-Demonstranten, sondern Zoroastrier und weitere iranische Dissidenten, die sich dem Israel-Support anschlossen und noch die alten persischen Fahnen der Schah-Zeit mitgebracht hatten. Sie wurden bei den strengen Einlasskontrollen zunächst aufgehalten, weil man sie tatsächlich für Gegendemonstranten hielt. Die Sachlage war aber schnell geklärt und sie konnten dann friedlich mitdemonstrieren.

dsc02776

Auch die große Israel-Fahne mit dem Davidstern durfte natürlich nicht fehlen. Es ist, so nebenbei bemerkt, eine sehr schöne Landesfahne, wie ich finde – das Blau wie Himmelstreifen und Wasserfläche in Kontrast zu dem reinen Weiß assozziert irgendwie Hoffnung und Optimismus, jedenfalls mehr als die stumpfen Drei-Block Farben der meisten anderen Staaten. Aber das nur am Rande.

dsc02766

Und nun spricht er, Michel Friedmann, der ehemalige stellvertretende Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland. Es war schwierig, ein gutes Foto zu schießen, aber ganz im Hintergrund ist er im Mantel gekleidet, zu erkennen. Seine Rede war wie so oft gekonnt, pointiert und mitreißend – er wandte sich teilweise auch direkt an die Hamas-beflaggten Gegendemonstranten, die er heftig kritisierte. Es wure übrigens nicht nur gesungen auf der Demo, sondern auch friedlich gebetet für alle Opfer des Krieges!

dsc02791Nach dem Ende der Veranstaltung wurde teilweise noch heftig diskutiert mit den Israelgegnern, die jetzt auch in kleinen Grüppchen langsam abwanderten zu U- und S-Bahn. Aufgrund der hohen Polizeipräsenz kam es jedoch, jedenfalls ist mir noch nichts bekannt, zu keinen „körperlichen Auseinandersetzungen“, was ja nicht in allen EU-Städten der Fall war, wo für Gaza demonstriert worden ist.

Videos gelang es uns leider nur, relativ kurze aufzunehmen, daher können wir leider an dieser Stelle keine wirklich ergiebigen Videos einstellen. Und dabei hätten wir sogar eines, dass 12 Sekunden lang das heftige Gegrölle und Geschreie der Gegenseite dokumentiert, aber wer dies und die Rede von Michel Friedmann in voller Länger sehen will, den verweisen wir gerne auf die einschlägigen Blogs in unserer Blogroll rechts oben, insbesondere PI. Oder einfach Youtube mit den entsprechen Suchwörtern füttern. Hier gibt es schon das erwähnenswerte „Schämen Sie sich!“ aus der Rede von Michel Friedmann, gerichtet an die Gegendemonstranten:

Fotos: Copyright by atimetostand.wordpress.com, bei Anfragen nach den Original-Jpegs bitte mail an arpicrypt@yahoo.de.

Das wahre Gesicht der Hamas

So, nachdem heute endlich einmal mehrere Pro-Israel-Demonstrationen stattfanden (z.B. in München, s. hier; eigene Fotos und Videos von der Frankfurt-Demo folgen morgen in einem gesonderten Artikel), muss ich Ihnen, geschätzte Leser, leider den Abend doch noch versauen, denn die Hamas, für die gefühlte 75 % der Deutschen in den vergangenen Tagen auf die Straße gingen, zeigt ihr wahres Gesicht. Nicht gegenüber dem Erzfeind, den Israelis, nein, gegen die eigenen muslimischen Brüder richtet sich ihr Hass von Zeit zu Zeit, d.h. eigentlich immer, wenn der aus Israel importierte Kunstdünger zum Raketenbau  gerade einmal wieder ausgegangen ist und die Langeweile auch durch ausgiebige „Tod Israel“ Sprechgesänge nicht vertrieben werden kann. Dann schnappt sich Hamas-Papi den nächsten Toyota-Pickup-Truck, telefoniert schnell 30, 40 seiner Kumpels herbei, holt die gute, alte Kalaschnikowa unterm Kopfkissen hervor und los geht das fröhliche  „Schiess den abtrünnigen Moslem“! Und die ersten Übeltäter sind schnell ausgemacht, schneller als wie die Feuerwehr ist man schon am Einsatzort, wo eine muslimische Hochzeitsgesellschaft es sich erdreistet hat, dem Laster der Musik und dem Tanz zu frönen. Das darf nicht sein in Shariastan, und so werden die Hochzeitsgäste und andere Anwesende kaltblütig niedergemäht…und die öffentliche Ordnung ist wiederhergestellt. Das ist Gaza im 21. Jahrhundert, das ist das tagtägliche Gaza, wofür momentan in empörten Kampfdemos auf Europas Plätzen und Straßen demonstriert wird! Und da komme mir noch einer und schwafle was von Kriegsverbrechen der Israelis…

UNO-Schule getroffen: und die Wahrheit hinter den Schlagzeilen

Gestern hat Israel mal wieder das getan, worauf die Skandal-zeternde deutsche Pressemeute wohl nur gewartet hat: es hat ein Gebäude mit Mörsergranaten beschossen, und zwar nicht irgendein Gebäude, sondern eine Schule. Und nicht irgendeine Schule, sondern wohl eine Schule der UNO auch noch (also nicht eine, wo UNO-Diplomaten zur Schule gehen, sondern wohl eine, die von der UNO eingerichtet und mehr oder weniger unterhalten wird)! Die UNO, wir erinnern uns, das ist die Organisation, die einst das grüne Licht der Weltgemeinschaft für die Gründung des jüdischen Staates 1948 gab, und seitdem scheinbar mehr Selbstbeschäftigungstherapie betreibt als zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Kurzum, eine Schule wurde beschossen, und sogleich sogen die Medien die ersten Meldungen über bis zu 40 getötete Palästinenser begierig auf, ist es doch Wasser auf die Mühlen derer, die Israels Armee (IDF) Unverhältnismäßigkeit vorwerfen. Doch die Wahrheit sieht wohl anders aus: Hamas-Kämpfer haben als Erste keine Kosten und Mühen gescheut, ihre mortar shells exakt vom Hof dieses Schulgeländes auf IDF-Truppen abzufeuern, wie sie es bereits im Oktober 2007 getan haben. Dieses Video beweist es. Sie haben auch diesmal keine Kosten und Mühen gescheut, es im Beisein von hunderten Flüchtlingen zu tun, die Zuflucht in der Schule gesucht haben. Ist schon eine seltsame militärische Taktik, darauf zu hoffen, die IDF schieße nach Beschuß nicht direkt zurück und untersuche erst einmal, ob und wieviele Zivilisten in dem Gebäude sind. Aber so sind sie, unsere bärtigen Freunde von der Selbsthilfegruppe Raketenbau, always optimistic.

Doch diesmal hat es nix genützt. Israel ist nicht gewillt, sich  – nur weil es in den Augen der Weltöffentlichkeit an Ansehen verlieren könnte – wieder einmal in die Enge treiben zu lassen. Es hat schon zu viel aufs Spiel gesetzt und so langsam geht es  wirklich ums Überleben des noch nicht einmal 8 Mio. Einwohner zählenden Staates, v.a. wenn man sich die Drohgebärden der Nachbarn Hisbollah und dem Iran ansieht.

Warum deutsche Medien versagen

Wir wollen heute einmal, anlässlich der unumgänglichen und seit Tagen erwarteten Bodenoffensive der israelischen Streitkräfte, ein Streiflicht auf die deutsche Medienlandschaft werfen und aufzeigen, wie dort von sog. „Experten“ eine einseitige Propaganda und Schwarzmalerei ohnegleichen betrieben wird. Nehmen wir z.B. das gute, altehrwürdige zdf mit seinem Online-Angebot zur sich ebenso seriös gebenden „heute“-Sendung und schauen wir uns einmal an, was ein gewisser Seppel, äh, Sippel, seines Zeichens Karl Sippel, da so von sich geben darf.

Es fängt schon an mit der provokativen Überschrift:

Warum Israel den Krieg nicht gewinnen kann

Experten sind skeptisch: „Hamas ist nicht zu besiegen“

Aha. Israel kann also gar nicht gewinnen. Hat es wohl verlernt, seit dem Sechs-Tage-Krieg. Schon ist der Leser damit einseitig in eine Richtung gestimmt, die Skepsis wird ihm quasi aufgedrückt. Diese hinten offenen „Warum..“ Sätze sind übrigens seit einiger Zeit in allen Medien überaus populär geworden, wahrscheinlich hält man die Leserschaft schon für zu verblödet, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das hier zweckentfremdete Fragewort „Warum“ suggeriert nämlich unterbewußt, das eine Tatsache eigentlich schon feststeht und man jetzt nur noch die genauen Gründe quasi wie in Listenform nachliefert. Und im Subtitel wird einem auch noch schön das Wort „Experten“ untergeschoben, ein Signal dafür, dass man das Gehirn jetzt ja gleich abstellen kann, denn nun folgt – aufgepasst – unantastbares Profi- und Faktenwissen. Und auch inhaltlich gibt es schon hier die volle Depressions-Kost: Eigentlich hat gegen die Hamas keiner eine Chance. Vielleicht hätte man es sogar noch in substantiviertem Latein-ähnlichem Deutsch so ausdrücken sollen: Die Hamas ist eine nicht zu Besiegende. Aber nun weiter im Text:


„Israelische Truppen liefern sich heftige Gefechte mit Hamas-Kämpfern – auf den ersten Blick ein ungleicher Kampf: Hochmoderne Panzer und Kampfhubschrauber rücken gegen Männer mit Kalaschnikows und einfachen Panzerfäusten vor. Aber der Schein trügt.“

Oh-ho-ho. Was will uns das sagen? Beware of the underdog. Warum wurden eigentlich Kampfpanzer und Hubschrauber erfunden, wenn ihre Kampfkraft so gering ist ? Es ist ja noch kein wirklicher Häuserkampf – bis zum Zentrum Gazas ist man ja noch nicht vorgedrungen. Dort ist natürlich auch ein RPG- oder ein AK47-Kämpfer in einer besseren Position, aber auch nur deshalb, weil mit Rücksicht auf die Zivilbevölkerung von den Panzern und Hubschrauber nicht alles in Schutt und Asche gelegt wird. Wäre dies ein Konflikt nach den Regeln des WWII, dann wäre für die Hamas Schluss mit lustig. Aber nein, der Schein trügt natürlich.

„Denn die Hamas setzt auf Guerilla-Methoden, die die Hisbollah-Miliz im Libanon-Krieg schon gegen Israel eingesetzt hat. Damals musste Israel sich aus dem Libanon zurückziehen, ohne sein Kriegsziel erreicht zu haben: die Befreiung zweier entführter Soldaten.“

Ja, damit geben sie heute noch alle an, die Israelkritiker. Der glorreiche „Erfolg“ der Hisbollah. Aber wenn man genauer hinschaut, haben die ja auch nichts gewonnen in diesem Krieg. Militärisch wurden sie geschwächt und würden sie nicht vom Iran heimlich unterstüzt, dann wäre Israel vielleicht mehr Erfolg beschieden gewesen. Aber durch die Halbherzigkeit des Vorgehens und die auch damals schon grosse Kritik aus dem Ausland wurde die Offensive nicht erfolgreich abgeschlossen, so müsste man es wohl formulieren. Die entführten Soldaten wurden übrigens feige und heimtückisch ermordet und die Familien später bei der Austauschaktion (gegen eine Überzahl islamistischer Gefangener) über diese Tatsache getäuscht und im Unklaren gelassen.

„Auch in diesem Kampf wird es für Israel schwer werden, seine Ziele zu erreichen, meint Gunter Mulack, Direktor des Deutschen Orient-Instituts. „Der Beschuss Israels müsste vollständig aufhören und Israel müsste die Rädelsführer der Hamas ausschalten.“ Nur dann wäre die Bodenoffensive für Israel tatsächlich ein Erfolg.“

Schwer ist nicht gleich unmöglich, liebe Leute. Alles Wichtige im Leben zu erreichen ist mehr oder weniger schwer, man muss es aber versuchen. Genau deshalb strengt sich Israel ja diesmal so an.

„Doch das sei schwer zu erreichen. Denn auch wenn es Israel gelänge, die gesamte Führungsebene der Hamas auszuschalten, sei die Organisation noch lange nicht am Ende. „Die Hamas ist eine Hydra, man kann sie nicht besiegen“, sagt Mulack. Denn es stünden genug frustrierte radikalisierte junge Männer bereit, um die Plätze von getöteten Hamas-Mitgliedern einzunehmen. Ähnlich schätzt auch der Nahost-Experte Michael Lüders die Lage ein: „Die Hamas ist eine Massenbewegung und keine kleine Terrororganisation. Man kann sie nicht besiegen.““

Ok, schon wieder das Wort schwer. Was auch sonst. Mich würde mal interessieren, was diese Herren an Alternativvorschlägen zu bieten haben. Hurra, wir kapitulieren oder wie ? Oder kill them all ? Oder was ? Noch nie war in der Geschichte der Menschheit ein Volk, eine Armee, eine Ideologie oder was immer unbesiegbar. Die Stärke fängt ja im Kopf an, und wer seinen Gegner schon so überhöht, ob aus Angst vor dem radikalen Islam oder vor was auch immer, der spielt denen natürlich in die Hände und untergräbt die Hoffnung der freien Welt.

„Auch ein vollständiger Stopp des Beschusses Israels ist nach Meinung von Experten nur kurzfristig zu erreichen. „Vielleicht ist für die nächsten Monate Ruhe, aber langfristig wird sich sicher nichts ändern“, sagt Mulack. Grund dafür sei vor allem die einfache Bauart der Raketen. Viel mehr als ein paar Rohre brauche man dafür nicht. Zwar schwäche die Offensive die Infrastruktur der Hamas, aber langfristig werde sie wieder in der Lage sein, Raketen auf israelisches Gebiet abzufeuern.“

Schon wieder diese Mär von den Raketen im Selbstbausatz. Schon einmal mit ein paar Rohren versucht, eine Rakete im Garten zu basteln, die 25-40 km weit fliegt ? Die Dinger nannte man auch mal Stalinorgeln, oder je nach Typ Kassam bzw. Katjuscha-Raketen. Natürlich sind sie, verglichen mit modernen Explosivgeschossen, relativ einfach herzustellen, aber man braucht schon eine gewisse Infrastruktur dafür. Das Problem sind nicht nur einfach zu bauenden Raketen, das Problem ist die Hass-Ideologie und der Überschuss junger, aggressiver Männer ohne Zukunft (der sog. youth-bulge) in der arabischen Welt, die der gewaltbereite Islam nur allzu gern unter seine soziale Fittiche nimmt.

„Es wird keinen Sieger in diesem Krieg geben“, fasst Lüders seine Einschätzung der Lage zusammen. „Die Hamas wird kurzfristig den Raketenbeschuss einstellen und sich dann rächen – vielleicht sogar mit Selbstmordanschlägen in Israel.“ Profitiert von dem Krieg hätten bis jetzt nur die radikal-islamischen Organisationen im gesamten Nahen Osten, sagt Lüders. „Denn durch den Krieg werden die gemäßigten Kräfte geschwächt und die radikalen werden neue Anhänger dazu gewinnen.“

Man kann es fast schon nicht mehr hören. Die „gemäßigten Kräfte“. Phrasendreschmaschine, ick hör dir trappsen! Was in der Region des Nahen Ostens als gemäßigt gilt, würde man hier teilweise immer noch irgendwo zwischen Spätmittelalter und Frühkolonialzeit einordnen, so menschenrechtstechnisch betrachtet. Ich vermute ja, dass da ein schwerer Freud`scher Schuldkomplex irgendwo in der Geschichte unserer Zivilisation in den letzten 50 Jahren entstanden sein muss, der in etwa diesem Muster folgt: “ Tust du dich wehren, bist du schuld, weil du den anderen radikal werden lässt. Wehrst du dich nicht, tja, dann ist es eh egal, weil damit gestehst du deine Schuld und Minderwertigkeit ein und der andere wird dich mit Recht beherrschen.“ So wird eine Loose-Loose-Situation konstruiert, die keinen Platz mehr lässt für Hoffnung, Freiheit, Prosperität, Achtung menschlichen Lebens und dem Einstehen für diese Werte.

Traurig auch, dass uns ein öffentlich gefördertes Programm so etwas unter die Nase reibt. Und dann wundern wir uns, wenn uns als Nation dann German Angst, Naivität und Pessimismus nachgesagt wird! Also mich wundert nix mehr, selbst wenn morgen das ZDF verkündete, die Hamas habe in Mainz ihre erste Zweigstelle von Al-Aqusa TV eröffnet…


Zitat der Woche

All the great things are simple, and many can be expressed in a single word: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope. (Winston Churchill)

Blog-Visitors since Feb. 07

  • 41.443 hits

Kalender

August 2020
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Top Clicks

  • Keine

Clustr